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Wien - Eine klare Mehrheit der Österreicher ist nach wie vor gegen einen mittelfristigen EU-Beitritt der Türkei, ihr Anteil ist aber auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Das geht aus einer Umfrage der Karmasin Motivforschung für das Nachrichtenmagazin "profil" hervor. Laut Vorausmeldung aus der neuen Ausgabe sind 47 Prozent der Österreicher gegen eine Aufnahme der Türkei in die EU. 2010 waren es noch 61 Prozent, 2011 54 Prozent.
Acht Prozent sprachen sich für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei aus - um zwei mehr als 2009. 20 Prozent sind laut den Umfrageergebnissen für eine "strategische Partnerschaft" mit der Türkei, ebenfalls 20 Prozent der Befragten sind für einen späteren Beitritt der Türkei zur EU. Fünf Prozent wollten sich nicht äußern.
Die Türkei selbst hatte sich stark für den EU-Beitritt eingesetzt und stieß damit in einigen Mitgliedstaaten - darunter Österreich - auf Skepsis und Widerstand. 2005 begannen Beitrittsverhandlungen mit Ankara, die aber in den vergangenen Jahren praktisch zum Erliegen gekommen sind: Wegen der Weigerung der Türkei, ein Zollprotokoll für Zypern umzusetzen, hat die EU acht von insgesamt 35 Verhandlungskapitel auf Eis gelegt.
Die türkische Regierung hat ihre Ambitionen - auch vor dem Hintergrund der Schuldenkrise - gedrosselt: Die der Regierung nahestehende Zeitung "Zaman" schrieb jüngst in ihrer Österreich-Ausgabe, die Türkei verabschiede sich vom Beitritt. Österreich will im Falle eines Türkei-Beitritts eine Volksabstimmung abhalten. (APA, 18.8.2012)
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Die Türkei ist weder geographisch zur Gänze Europa und man kennt dort weder Grund- noch Menschen- noch Minderheitenrechte und praktisch keine Religionsfreiheit. Diese Kultur dürfte mit der westlichen Werteordnung kaum kompatibel sein. (Und das meine ich bitte wertfrei!)
ist das demokratie? ganz egal wie man zum thema xy steht, - aber man befrägt die bevölkerung zum thema xy sooft, bis sie genau das wählt, was man will. sagt sie nein, wartet man einfach ab, bis sie ja sagen.
bitte mich nicht falsch verstehen: ich hab noch keine meinung über den nutzen eines beitrittes der türkei (siehe griechenland..) - aber ganz generell fällt mir auf, dass zeitlich mehrmals abgehaltene volksbefragungen ein sehr seltsames demokratisches mitteln sind. vorallem dann, wenn die entscheidung "fix" ist. wieso fragt man uns dann überhaupt noch? meinungen gehen ja sowieso auseinander.. ;-)
Wer will jetzt noch in die EU? Wer möchte wohl auch noch unter den Rettungsschirm Platz nehmen?
Die Türkei hat keinen Vorteil mehr, der EU beizutreten.
Das Interesse liegt inzwischen wohl mehr bei der EU.
@nur noch knapp Hälfte der Österreicher gegen EU-Beitritt der Türkei
8% sind dafür , 20% sind für einen späteren beitritt --macht 28% zu den befürwortern..
bleiben 72% der Österreicher die NICHT für den beitritt sind..das ist doch keine "knappe häfte"..
ja wenn die wircklich so "blöd" sind und beitreten wollen,gerne. wegen den euro und der "wirtschaft" werden sie wohl eher nicht beitreten,sondern wegen den zuschüssen in millionenhöhe-das wäre für mich bei den jetzigen stand der einzige grund den ich verstehen würde.....
das hier andere interessen da sind um vielleicht noch mehr obst und gemüse zu importieren ohne zoll und ohne transparenz
das gleiche gilt für drogen damit dann risikoloser geschmuggelt werden kann
merkt ihr nicht das ihr alle mittlerweile von der Politik verarscht werdet , wann wacht ihr endlich auf ?
Als Konservativer und Souveränist, der Deutschland als möglichst unabhängigen, demokratischen Nationalstaat bewahren möchte, kann man durchaus ein Interesse an einem EU-Beitritt der Türkei haben. Selbiges gilt selbstredend auch für gleichgesinnte Österreicher.
Dieses identitätsstarke islamische Land mit seinem ungebrochenen und unreflektierten Nationalismus könnte die EU im günstigen Fall lahmlegen und der ever closer union-Dynamik endgültig das Genick brechen. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass die Türkei ihre staatliche Souveränität aufgeben und sich einem EU-Bundesstaat unterordnen würden? Eben...
Die von der USA bezahlten Medien tun alles, um die Türkei in die EU zu pressen. Ich kann mich an keine Umfrage erinnern, oder fand die nur unter Islam-Emigranten mit österreichischem Pass statt?! Die Meinung in der Bevölkerung ist gleichbleibend negativ, im Gegenteil - noch so ein zutiefst korrupter Staat ohne Verwaltungs- und Justizreformen geht der EU, die sich noch nicht mal von Griechenland und Spanien erholen kann, gerade noch ab wie die Beulenpest. Ein großteils völlig rückständiges Land mit zunehmend radikalen Fundamentalisten. Lasst die doch nach USA auswanderen, damit die auch mal andere Probleme haben als illegale Lateinamerikaner-Einwanderung und Mafia!
Heißt die Karmasin eigentlich Ayse? Nie war eine solche Umfrage im wahrsten Sinn des Wortes mehr "getürkt"!
Ich persönlich habe noch niemanden kennen gelernt, der für einen EU-Beitritt der Türkei wäre - abgesehen von den Austro-Türken!
Danke, kein islam-fundamentalistischer rückständiger Staat in die EU!
Außerdem gehört die Türkei zu 80% nicht zu Europa.
Schei.s Amis, Schei.s NATO, sollen die sie doch als 51. US-Staat aufnehmen wenn sie sie so sympathisch finden!
Das einzige was die Türkei interessant macht ist die Volkszugehörigkeit zu Aserbeidschan, Turkmenistan usw. in Zentralasien mit den Erdöl- und Erdgasfeldern, die die USA gerne hätten, der Nato-Stützpunkt (gegen Irak und Iran) sowie der Sunni-Islamfundamentalismus weil nützlich für die nordafrikanische Wahabit-Sunni-Machtübernahme die gerade stattfindet, mit US-Unterstützung.
Und das die (ehemals griechischen) Mittelmeerküsten oder Byzanz (= Istanbul), weil Tourismus, besser dastehen, ist unerheblich!
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