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Der Vergleich, den Facebook vorgeschlagen hat, lehnt das Gericht ab
Facebook muss im Streit über den Umgang mit Nutzerinformationen einen Rückschlag vor Gericht hinnehmen. Ein von dem sozialen Netzwerk eingereichter Vergleich, mit dem der Konzern einen Rechtsstreit mit einer Handvoll klagender Nutzer beilegen will, erfüllt nicht die Erwartungen des zuständigen Richters Richard Seeborg. Unter anderem forderte Seeborg Facebook in einem Schreiben vom Freitag auf, mehr Informationen zu liefern, warum die Vereinbarung keine Geldzahlungen an Mitglieder vorsieht. Der Vergleich könnte angepasst werden, schlug Seeborg vor.
Der Streit dreht sich um die sogenannten "Sponsored Stories". Das ist Werbung, die auf der Facebook-Seite erscheint und im Wesentlichen den Namen eines Facebook-Freundes in Verbindung mit einem Werbekunden enthält, den dieser Freund empfiehlt. Ein Facebook-Sprecher sagte, dass der US-Konzern weiterhin davon ausgehe, dass der Vergleich fair, nachvollziehbar und angemessen sei. Man werde die Fragen beantworten.
Die fünf Kläger werfen dem weltgrößten sozialen Netzwerk vor, durch die Veröffentlichung von "Gefällt mir"-Informationen der Nutzer in Zusammenhang mit bestimmten Firmen gegen kalifornisches Gesetz zu verstoßen, da die Nutzer nicht bezahlt würden und keine Möglichkeit hätten, diese Form der Werbung mit ihren Angaben zu verhindern. Durch die Verwendung ihrer Namen, Vorlieben und Fotos könne ihnen ferner wirtschaftlicher Schaden entstehen, argumentieren die Kläger. Zu dem Vergleich gehört, dass Facebook-Mitglieder künftig kontrollieren können, welche Inhalte für Sponsored Stories verwendet werden dürfen. Diese Form der Werbung gilt als besonders wertvoll, da sie die Nutzer direkt anspricht und die Anzeigenkunden entsprechend gut dafür zahlen. Zudem würde Facebook mehr als 20 Millionen Dollar (16,2 Millionen Euro) zahlen, unter anderem um besser über die Datensicherheit im Netz zu informieren.
Es ist nicht der einzige Rechtsstreit von Facebook. Erst in dieser Woche hat die Hamburger Datenschutzbehörde nach mehr als zwei Monaten Pause das Verfahren gegen die automatische Gesichtserkennung beim mehr als 900 Millionen Nutzer zählenden Netzwerk wiederaufgenommen. (APA, 18.8.2012)
Links:
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Also soll man ihrer Meinung nach auch nicht dafür kämpfen dass sich solche Firmen an geltende Gesetze halten müssen, denn wer sich anmelden ist selbst schuld. Lasst sie doch machen was sie wollen. Wer moderne Kommunikation nutzt ist eh deppert. Oder was?
jeder ist für sich selbst verantwortlich oder?
es kommt keiner dadurch wirtschaftlich zu schade, es sei denn er stellt lauter scheiße rein di normalerweise nur die besten freunde wissen sollten. zB wie scheiße der Chef ist usw.
Mir geht das schon auf die Nerven! Überall scheißt man sich an und ah da könnte der ja ein problem haben und ahh was ist wenn das wer nicht ganz checkt und bla bla bla. ich wär für eine friss-oder-stirb regelung. Natürliche Selektion, so wie es sich eigentlich gehört!
Wollen sie jetzt gegen eine strenge Kontrolle der gesetzlichen Regelungen argumentieren mit "Jeder ist für sich selbst verantwortlich" und "mir geht das eh schon auf die Nerven"? Schlagende Argumente, sie haben mich entwaffnet. Und btw. ich bin nicht auf Facebook aktiv, da es mich auch nervt, aber ich bin trotzdem für den Datenschutz!
Sie müssen nicht bei Facebook angemeldet sein, damit FB Ihre Daten hat. Es reicht, wenn jemand aus Ihrem Bekanntenkreis z. B. ein Foto hochlädt und Ihren Namen drunterschreibt, oder via "Friendsfinder" sein Email-Adressbuch weitergibt u. ä.
Und wenn es keine Regulierungen gibt, was Facebook mit diesen Daten machen darf, werden Sie über kurz oder lang den gleichen Werbeschrott kriegen wie FB-User.
Jetzt kapiert?
Oder wollen Sie wirklich "sterben", da Sie ausselektiert wurden.
@age24: stimme dir voll zu: Ich habe vor ca. 2 Jahren einen Facebook Acount angelegt um mal zu sehen was das so ist. Hab diesen dann aber nie mehr verwendet. Dabei habe ich weder meinen richtigen Namen angegeben noch sonst irgendwas. Das einzig reale war meine gmx-e-mail Adresse. Trotzdem wissen die wo ich arbeite! und schicken mir seit kurzem mails ob ich xy von der Arbeit kenne.
vielleicht zufällig ein paar arbeitskollegen hinzugefügt? vielleicht hat zufällig facebook dann gemerkt, ahh 3 von 5 freunden arbeiten bei dieser firma, vielleicht er ja auch, fragen wir ihn einfach, dann muss er sich nicht die mühe machen es selbst einzutragen.
der ungefähre wohnort kann leicht über die ip bestimmt werden , dein pc-nummerntaferl im netz so zu sagen, jedes mal wenn du eine seite ansurfst hinterläst du deine ip.
da gibts genug software , du tippst eine ip oder adresse ein und die software zeigt dir mit einem punkt auf der weltkarte wo der angesurfte server steht und wo die ganzen knoten dazwischen stehn , meist schön verteilt über 2 kontinente .
wenn du das nicht willsst kannst du zb tor nutzen , das kannst du ganz einfach zuschalten im firefox .
http://www.chip.de/downloads... 08583.html
na gut aufgrund meiner ip wissen sie dass ich aus Graz bin. Und auf der Homepage meines Arbeitgebers werde ich mit Namen erwähnt.
Aber ich habe bei FB einen falschen Namen angegeben, ich habe nie mit irgendwem Kontakt über Facebook gehabt, habe keine Freunde auf Facebook angegeben, alle meine engen realen Freunde haben keinen Facebook account. Ich hab mich auch nie von meinem Arbeitsrechner aus bei FB eingelogged (insgesamt sowieso nur ein oder zwei mal).
Tor habe ich mir schon ein paar mal überlegt war aber bisher immer zu faul um das zu installieren.
@VanDalbus: natürlich zwingt dich keiner dem Netzwerk beizutreten... dennoch sammelt FB deine Daten im großen Mastab, ja auch wenn du dort nicht registriert bist. FB hat in der Vergangenheit auch schon öfters gezeigt, dass es nicht verantwortungsvoll mit diesen Daten umgeht. Von daher ist Kritik an FB durchaus berechtigt.
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