"Putin entzündet das Feuer der Revolution"

18. August 2012, 13:45

"Das Land geht auf die Straße mit Mut, das Land sagt dem Regime 'Auf Wiedersehen"

Moskau - Kurz nach dem harten Urteil gegen drei ihrer Mitglieder hat die russische Punkband Pussy Riot in einem neuen Lied Präsident Wladimir Putin erneut angegriffen. "Das Land geht auf die Straße mit Mut, das Land sagt dem Regime 'Auf Wiedersehen'", heißt es in dem Song "Putin entzündet das Feuer der Revolution".

Den Text der "Single zum Urteil" sowie ein Video veröffentlichte die Gruppe im Internet. "Wir werden weiterkämpfen", heißt es in einem Kommentar. Die Zeitung "Kommersant" schrieb, zur Veröffentlichung habe eine maskierte Aktivistin am Freitag vor dem Gerichtsgebäude das Lied abgespielt und CDs in die Menge der Anhänger von Pussy Riot geworfen. (APA, 18.8.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 47
1 2
Westliche Medien instrumentalisiert?

Zweifel an den Motiven von P.R. sind durchaus angebracht, wenn man mal genauer im Internet recherchiert... Laut russischen Insider-Blogs verhandelt der Mann von Frau Tolokonnikova u.a. bereits mit dem Playboy bezüglich Fotos mit seiner Frau. Herr Verzilov soll auch der eigentliche 'Mastermind' hinter der ganzen Aktion sein, bei der westliche Medien ganz bewusst für eigene (nicht unbedingt politische) Zwecke eingespannt werden sollten. Die Aktion 2008 mit öffentlichem Sex mit Tolokonnikova (siehe http://www.spiegel.de/fotostrec... 39-5.html) hat offenbar nicht ausgereicht, um rasch berühmt und reich zu werden, jetzt hat man es mit der Provokation in der Kathedrale von Moskau endlich "geschafft".

die 3 angeklaten haben ja auch auf die frage, ob sie ein gnadengesuch bei putin einreichen wollten, verneint und gemeint, dass es mittlerweile klug von putin wäre um gnade zu bitten.
in diesem sinne auch dieses bild:
http://www.raketa.at/2012/08/1... -russland/

England ist nicht besser

man denke an das abstruse Theater um Herrn Assange.

ähem. abgesehen davon dass der vergleich hinkt:

"sie haben jemanden umgebracht"
"na und? der xy hat 3 umgebracht"

(beliebt natürlich auch mit stalin und hitler)

das funktioniert so nicht.

Aha, England hat Assange in einem Schauprozess zu Straflager verurteilt. Finden sie solche Vergleiche eigentlich witzig?

nein. die UsA zum Tode

dort ist er nicht einmal angeklagt. Die USA hat zum Thema Assange gar nichts gemacht.

aber naive blauäugige glauben dieses gschichtl, das lediglich dazu dienen soll dass assange in den medien präsent bleibt. er braucht das ja so dringend, genauso dringend wie seine jünger einen "helden" brauchen. :)

jawoll. assange hat auch die zwei frauen bezahlt

dass er in die zeitung kommt und in einer botschaft wohnen darf.

Ja und?

und alle spielen den Handlanger

der Amis

du hast das irony-off vergessen. aber es stimmt, bei dieser wirren theorie sind plötzlich alle irgendwie "ami-handlanger". lächerlich sowas zu glauben.

Ja Herrschaftszeiten

In der ehemaligen Sowjetunion über Revolution singen, wo kommen mir da den hin ;)

Irgendwie ist wohl den westlichen Diensten.....

Irgenwie ist wohl den westlichen Diensten etwas ausgegangen. Nämlich der Verstand. Putin ist Profi und der läßt sich nicht von ein paar schlecht bezahlten Gören beschädigen. Das Nachsehen werden die dummen Gören haben. Ich hoffe ja, daß ihnen eine Gesangs- und Musikausbildung anstelle einer Haftstrafe geboten wird.

Putin ist ein zu klein geratener Komple xler

Ein Jammer, wenn diese zu klein geratenen Komplexler Macht erhalten.

Davon können wir in unserem Land ja auch ein Lied singen.

Putin der Profi

Putin hat für sein Land in den letzten Jahren so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Für sich persönlich allerdings war er sehr erfolgreich. Er soll heute der reichste Mann Russland sein.
Aber zum ersten Punkt: Russland demotiviert die Menschen mittels Korruption und allumfassender Staatsmacht. Damit wird das einzig wirkliche Zukunftspotential des Landes zerstört. Heute kann mit Öl und Gas noch ausbalanziert werden, das wird es bald nicht mehr.
Da Putin sich selbst im Weg steht wird Russland seine Misere aussenpolitisch mittels Aggression kompensieren. Das wird den Menschen aber ausser dem Absingen patriotischer Lieder auch nichts bringen.

Bei Aufruher gene das Regime, hat ja die EU die Todesstrafe vorgesehen.

Nachzulesen im Vertrag von Lissabon.

seite?

Hängt vom Drucker, Seitengröße und Font ab.

Das ist natürlich alles in PDFs mit fixen Seiten- und Schriftgrößen-nehme aber an, dass man die tatsächliche Quelle gar nicht kennt.

Amtsblatt der Europäischen Union, C 303/18, 14.12.2007, Erläuterungen zur Charta der Grundrechte

http://eur-lex.europa.eu/LexUriSer... 035:DE:PDF

Mitte 1. Seite:

"Die Todesstrafe ist abgeschafft. Niemand darf zu dieser Strafe verurteilt oder hingerichtet werden."

Ende 1. Seite, Anfang 2. Seite:

„Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung
verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um [....] einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“.

Von "vorgesehen" steht da also gar nichts.

ruhig, Mann, ruhig, das wird schon wieder! Laaangsam tippen ...

Was für ein Trash

Einfach nur abartig.

Jeder mit Hirn sollte in Grübeln kommen..

Wenn es, wie unterstellt, bei dem Prozess tatsächlich um die Kritik an Putin ging dann müsste doch jetzt wieder Anklage erhoben werden. Bezweifle ich aber. Weil es eben kein politischer Prozess war!!

Also wenn keine weitere Anklage erfolgt dann sollten alle hier schön leise sein! Weil damit diese Behauptungen ad absurdum geführt werden!!

Bin gespannt welche westlichen Medien sich dieser Frage annehmen..soll ich raten?.. keiner!! Weils nicht in die Propaganda passt..

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 47
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.