BMW zieht an Audi und Daimler vorbei

18. August 2012, 12:51
  • Vor Zinsen und Steuern verdient BMW mit jedem verkauften Auto durchschnittlich 4.325 Euro.
    foto: dpa/armin weigel

    Vor Zinsen und Steuern verdient BMW mit jedem verkauften Auto durchschnittlich 4.325 Euro.

Opel macht bei Autoverkäufen Verluste - Porsche hat die größten Spannen

Duisburg - Was verdienen die Autobauer an einem verkauften Neuwagen? Im Dreikampf mit Audi und Daimler hat sich BMW in der ersten Jahreshälfte als der erfolgreichere Autobauer erwiesen, Opel verliert im Schnitt mit jedem Kaufvertrag fast 1.000 Euro und Porsche hat die dicksten Profite - das ist das Ergebnis einer Studie des Center Automotive Research (CAR) der deutschen Uni Duisburg-Essen, die der Nachrichtenagentur dpa am Samstag vorlag.

Demnach verdiente BMW in den ersten sechs Monaten mit jedem verkauften Auto im Schnitt 4.325 Euro vor Zinsen und Steuern - und war damit im Kerngeschäft stärker als die beiden Konkurrenten. Audi musste sich mit einem operativen Gewinn von 4.242 Euro pro Fahrzeug zufriedengeben, lag damit aber vor Daimler (3.621 Euro).

Institutsleiter Ferdinand Dudenhöffer sieht aber noch gute Aufholchancen für die Schwaben: "Die kommen im vierten Quartal zurück", sagte der Experte. Er erwarte, dass der Verkaufsstart der neuen A-Klasse das Pkw-Geschäft beflügelt. Zudem hätten sie "ihre Kostenstrukturen deutlich verbessert".

Porsche profitabel

Der vom Absatz her deutlich kleinere Sportwagenbauer Porsche spielt indes in einer ganz anderen Liga: An jedem verkauftem Neuwagen verdienten die Zuffenhausener in der ersten Jahreshälfte im Schnitt 16.826 Euro vor Zinsen und Steuern - so viel wie kein anderer Hersteller. Mit 18,64 Prozent operativer Umsatzrendite sind sie unschlagbar und gelten weiterhin als einer der profitabelsten Autobauer der Welt.

Außerhalb der Oberklasse hatte überraschend Chrysler im reinen Autogeschäft die Nase vorn (1.436 Euro). "Nicht mal Hyundai-Kia, dem profitabelsten Massenhersteller der letzten Jahre, ist es gelungen, pro Fahrzeug einen höheren Gewinn zu erzielen", sagte Dudenhöffer.

Der südkoreanische Hersteller kam auf ein Ebit von 1.386 Euro pro Fahrzeug und lag damit unter anderem vor Europas größtem Autobauer Volkswagen (916 Euro) und dem Weltmarktführer Toyota (845 Euro). "Spätestens 2020 wird Hyundai-Kia die Marktführerschaft übernehmen", prophezeite Dudenhöffer angesichts der jüngsten Zahlen.

Ganz schlecht sah es im ersten Halbjahr für die Autobauer aus, die überwiegend in Europa tätig sind: Opel machte pro verkauftem Auto im Schnitt 939 Euro Verlust und auch Peugeot-Citroen schoss 789 Euro zu. Noch vergleichsweise gut schlug sich der ebenfalls kränkelnde Hersteller Renault: Die Franzosen schafften beim Ebit ein leichtes Plus (65 Euro) je verkauftem Auto. (AP, 18.8.2012)

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Internetpreise Deutschland: neuer Astra ab 10.260, neuer Golf ab 11.600
und trotzdem verkauf VW 3x soviele Golf

Wo die VW-Qualität von Audi einen solchen Mehrpreis rechtfertigt, das würde ich gerne wissen.

Bei BMW erhält man wenigstens ein Fahrwerk.
Aber wer wirklich einen Gegenwert haben will, legt auch nur mehr ein bisschen was drauf ....

http://motoburg.com/imgs/1669... 2.jpg.html

Fiat soll also besser sein als BMW? Eine sehr gewagte Behauptung!

Als Konsument

würd ich da eine "Milchmädchenrechnung" aufstellen: Ist etwa das, was BMW, VW, Audi und Konsorten mehr für ihre Autos verlangen als Opel, gar nicht für die "bessere Qualität", sondern einfach Gewinn??? Wenn man dann noch die Stundenleistung je Fahrzeug kennt (Die Herr Dudenhöffer natürlich nicht erwähnt) und sieht, dass Opel da so ziemlich am Besten abschneidet kann man sich ausrechnen, wo man so richtig über den Tisch gezogen wird...Aber ein wenig betriebswirtschaftliches Grundwissen braucht man halt schon dazu...

Noch nie darüber nachgedacht, dass BMW, Audi und Co. dem Käufer etwas bieten könnten, was es bei Opel nicht gibt: Neueste Technologie, Sportlichkeit, Fahrdynamik, Design, Image, etc. Der Erfolg gibt dem Konzept hinter diesen Marken recht! Die Leute wollen das.
Wenn man nur ein Auto braucht um von A nach B zu kommen, kauft man sich besser einen Hyundai oder Kia, aber sicher keinen Opel.
Der Marke fehlt es am Alleinstellungsmerkmal. Warum sollte man einen Opel kaufen?

und...

warum brauch ich zum fahren von A nach B ein alleinstellungsmerkmal?

na dann schaun wir mal-

neueste Technologie: Wo bleibt es denn, das praxistaugliche E-Car? Bei Opel fährt es schon (übrigens in DEUTSCHLAND entwickelt)
Sportlichkeit: Scirocco R vs. Astra OPC: Verloren!
Fahrdynamik: Fahren Sie mal einen Touran und einen Zafira Touret, viel Spass :-)
Design: VW-nächste Evolutionsstufe= Schuhschachtel, Audi: Babouska-Püppchen
Image: wer zur Hölle braucht Image? Das muss ich mir als MENSCH aufbauen, wenn ich Gegenstände dazu brauche, bin ich ein armes Schwein...
Alleinstellungsmerkmal: Zuverlässige Technik mit individuellem Design zum fairen Preis. Alleinstellungsmerkmal VW: Kein Design, dafür hoher Preis...
Ahja: Der Verlust pro Auto errechnet sich im Dudenhöffer-Modell aus den Skalierungs- bzw. Fixkosteneffekten...

ein E-Car...

ist keine tolle technologie sondern der versuch dem automobil ein grün schimmerndes mäntelchen umzuhängen. also ein marketinggag der so ökologisch wie "bio" also agrarsprit ist. der motorisierte individualverkehr ist ein resourcen und umweltfressendes monster, egal ob mit strom, agrarsprit oder benzin/diesel betrieben.

hihihihi :-)

hahahahaha

Sie legen sich Ihre Argumente zurecht und machen ......

mit bloßen Behauptungen ein nur für Sie schlüssiges Konzept. Sie merken wohl überhaupt nicht, dass das E-Auto von Opel ein totaler Flop ist und Opel nur Verluste einfährt.

Ahja?

Der Ampera ist Marktführer in Europa bei den E-REV`s, und nur weil`s kein VW, Audi oder BMW ist, wird diese Tatsache von den VW-gesponserten Medien niedergemacht. Wäre ein VW-irgendwas der Marktführer, hätten die Schlagzeilen anders ausgesehen...
Bin ja schon gespannt, wie das mit den BMW-Elektroautos wird, die ja bald - mit ziemlicher Verspätung - auf den Markt kommen.

Im Gegensatz zu GM wird der BMW i3 ein echter BMW sein, während der Opel Ampera in Wirklichkeit als Chevi Volt für den amerikanischen Markt entwickelt wurde. Den vom Design hat dieses Auto - auch mit aufgeklebten Opel-Logo - nichts mit der deutschen Marke gemeinsam. Kein Opel-Kunde wird sich damit identifizieren können, zumal das Opel-Design ohnehin schon relativ austauschbar und x-beliebig ist.

Echter BMW...

Was ist das? Ein Z4/X3 aus Spartanburg/USA?? Zur Designsprache_ Bumerang-Scheinwerfer und Wings sind Zitate der Opel-Formensprache, im Unterschied zu VW und Audi sehen halt nicht alle Autos gleich aus, sondern gehören einer Designfamilie an. Der Ampere ist kein Badge (oder Audi ist ein Badge von VW?), aber dazu müssten Sie sich mal näher mit dem Thema befassen. BMW ist mir durchaus sympathisch, aber ohne Asien und Amerika würde es auch traurig aussehen bei denen..

Das sind alles ihre subjektiven Meinungen und der Opel Ampera basiert übrigens auf dem baugleichen Chevrolet Volt des Mutterkonzerns GM. Abgesehen davon hat der Käufer eines Opel Astra davon nichts.
Falls Sie denken dass Image völlig unwichtig sei, haben Sie halt keine Ahnung von Marketing. Fragen Sie mal Marketingleute erfolgreicher Unternehmen wie BMW, Apple, Red Bull, etc. denn auch die ihrer Ansicht nach "armen Schweine" kaufen Autos, aber eben nicht bei Opel.

Was Sie nicht sagen...

Die Technologie für Volt/Ampera wurde aber leider bei Opel entwickelt, sorry...Und der Käufer eines A3 (bzw. Golf VII mit Mehrpreis) hat auch nix von der Technologie eines A8 E-tron, oder? Schon bemerkt, dass auch Ihre Meinungen subjektiv sind? Das Hauptproblem für Opel ist, dass dieses Unternehmen aus einer Multibrandstrategie heraus isoliert für den europäischen Markt betrachtet wird, und auf diesem Markt verdient im Moment niemand Geld, zumindest nicht bei den Massenherstellern. Mir tun eben Menschen leid, die eine Karre brauchen, um sich sozial zu definieren. By the way: Ohne Schuldenkrise hätten wir jetzt beide nix zu schreiben, und die hat weder mit Opel noch mit VW etwas zu tun...

...opel war das vertreterauto schlechthin,

doch aufgrund mieser produkte (rost das verzeiht keiner) schon vor mehr als 20 jahren sind opelaner in den abgrund gefahren. heute fährt der vertreter audi od. vw und die unterste ebene skoda. wie opel hat auch seat ein image problem obwohl heute gute qualität bei beiden dahintersteckt... schaun sie mal wo der nachwuchs sich die nase platt drückt! das sind audi, bmw ect...

Interesant wäre wie es nach Zinsen aussieht

Eigentlich sollte man sich ja dann einen Opel kaufen!

Weil bei BMW zahl man somit 4000 Euro zuviel.

Ihren Unsinn erzählen Sie einmal einem Arbeiter von BMW.....

..der gerade seine Leistungsprämie von 7.000 € erhalten hat....

Und diese 7k

sind wie viele Prozent des Wertschöpfungsanteils, den der Mitarbeiter bei BMW erbracht hat? Oje, Betriebswirtschaft ist halt ein komplexes Thema...

Der Autohändler zahlt die ca. 4000€!

Wir zahlen den Aufschlag, den der Autohändler draufschlägt.

Wer bitte kauft denn noch Opel?

Die klappern und tscheppern immer noch gleich wie vor 20 Jahren.

Mal wieder aus dem Wald raus

und selbst probieren, worüber Sie hier schreiben...

fahre zwar keinen opel,

aber in den aktuellen modellen scheppert nix mehr als bei vw's. also kundig machen und erst dann schreiben.

Schau dir mal einen 4-5 Jahre alten Opel an

Der fällt schon beim ansehen auseinander. Ich kenne etliche davon. VW ist hier etwas besser, kommt aber auch nicht an die Qualität von einem Japaner ran. Ein Opel kauft nur noch jemand, wenn er unbedingt ein "deutsches" Auto will.

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