Unfälle auf A10: Bis zu 17 Kilometer langer Rückstau

18. August 2012, 09:25

Deutscher geriet mit Anhänger in Kärnten samt Boot ins Schleudern, Kroate fuhr ungebremst in Anhänger - Auffahrunfall führt zu langem Stau in Salzburg

Klagenfurt - Zu einem spektakulärem Verkehrsunfall ist es auf der Tauernautobahn (A10) in Kärnten gekommen. Ein deutscher Urlauber geriet am Samstag früh gegen 2.40 Uhr mit seinem Pkw samt Bootsanhänger und Boot auf der A10 im Gemeindegebiet von Spittal/Drau in Richtung Salzburg ins Schlingern. Nachdem das Gefährt quer zur Fahrbahn zum Stillstand kam, fuhr ein nachkommender Kroate ungebremst in den Anhänger. Der Lenker und seine Ehefrau wurden verletzt. Die A10 wurde laut Polizei gesperrt.

Der 45-jährige Deutsche und seine Familie blieben bei dem Unfall unverletzt. Der 62-jährige Kroate und seine 61-jährige Frau wurden verletzt und ins BKH Spittal/Drau gebracht. Der Pkw des Kroaten wurde total beschädigt, am Wagen des Deutschen entstand nur leichter Sachschaden. Der Bootsanhänger, der 100 Meter mitgeschleift wurde, und das vom Anhänger geschleuderte Boot erlitten Totalschaden. Die Tauernautobahn wurde für die Dauer der Aufräumarbeiten von rund zwei Stunden total gesperrt. Eine Umleitungsmöglichkeit war nicht vorhanden. 

Langer Stau in Salzburg

Ebenfalls auf der A10 hat ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen hat Samstagmittag im dichten Reiseverkehr einen Rückstau von rund 17 Kilometer Länge von Hallein  bis nach Bischofshofen verursacht. Bei dem Unfall auf der Richtungsfahrbahn Salzburg wurden laut Polizei drei Personen verletzt. Weitere fünf Personen, darunter drei Kinder, wurden zur Kontrolle ebenfalls ins Krankenhaus Hallein gebracht, sie durften das Spital bereits wieder verlassen. An den Unfallautos entstand teils erheblicher Sachschaden.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Hallein brachten zwei Hunde, die sich in den Fahrzeugen befanden, mit einer Transportbox in die Tierklinik nach Oberalm. "Ein Hund hat sich vermutlich an der Hüfte verletzt", sagte Feuerwehrkommandant Rudolf Wessely. "Die wenigsten Feuerwehren haben schon Transportboxen für Tiere. Der Transport zum Tierarzt geht damit schneller." Die Feuerwehr müsse nicht mehr warten, bis die Tierrettung an Ort und Stelle ist.

Die Polizei hatte dann noch wegen Autofahrer, die ihre Nerven wegschmissen, alle Hände voll zu tun. Denn einige Lenker, die den Stau auf der Bundesstraße umfahren wollten, gingen ein hohes Unfallrisiko ein: Als sie wieder auf die Autobahn fahren wollten und bemerkten, dass dort der Rückstau noch nicht zu Ende war, "drehten sie auf der Auffahrt um und fuhren gegen die Einbahn von der Autobahn", schilderte Polizeisprecher Anton Schentz. Polizisten mussten die Auffahrten Werfen und Pfarrwerfen aus Sicherheitsgründen vorübergehend sperren.

(APA, 18.8.2012)

Gibt es Fotos,

ich möchte sehen, ob die Rettungsgasse funktioniert hat.

diese ganze Strecke sollte mit 80 bis 100kmh beschränkt werden, ebenso die Stecke entlang des Wörthersees

einfach eine wohnstraße draus machen. das senkt die unfallzahlen und die kärntner jugend bekommt ein paar spielplätze mehr.

es wäre von Vorteil wenn die Exekutive zumindest die Schwachsinnigen mit Anhänger

aus dem Verkehr zieht. Wenn ich mich recht entsinne ist mit Anhänger in AT 100 km/h erlaubt. Des öfteren hat man mit 130 auf der Nadel Schwierigkeiten denen nachzukommen, geschweige zu Überholen. Außerdem ist zu beobachten je schwerer der Anhänger desto leichter das Zugfahrzeug

auf der autobahn sollte generell "Allgemeines Fahrverbot" herrschen,

aber mit "Autoschieben erlaubt"!

Das würde die Unfälle auf Autobahnen drastisch reduzieren!

dort dürfte stronachs energetiker

noch nicht seine heilenden hände ins spiel gebracht haben.

und sie scheinen ein beteiligtes Unfallopfer, mit einer Kopfverletzung zu sein...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.