Die Woche der Killer-Kühe

Satire at its best - dabei ist das, was da im "Boing Boing"-Blog präsentiert wird, nicht einmal erfunden

Nachrichtenlage einmal anders ausgewertet - und bei aller Scherzhaftigkeit doch ausgesprochen erhellend: Im Rahmen des populären "Boing Boing"-Blogs hat Maggie Koerth-Baker die "Cow Week" ausgerufen und veröffentlicht nun täglich Berichte von Rinder-Attacken auf Menschen; und zwar solche mit tödlichem Ausgang.

Hintergrund ist ein alljährlicher Programmschwerpunkt des Discovery Channel, der heuer bereits sein 25. Jubiläum feiert: die "Shark Week". Der überaus beliebte Schwerpunkt ist eigentlich dazu gedacht, die gefürchteten Knorpelfische mit aller gebotenen zoologischen Vernunft zu präsentieren - verdankt seinen ungebrochenen Erfolg aber nicht zuletzt der Faszination der Furcht, die viele Menschen vor Haien empfinden. Koerth-Baker beleuchtet psychologische Mechanismen, indem sie - wahre - Schreckensgeschichten über Kühe sammelt und in einen größeren Kontext stellt. Nicht zuletzt den, dass in den USA jährlich deutlich mehr Menschen durch Angriffe von Rindern ums Leben kommen als durch die von Haien ...

--> Boing Boing: "Cow Week"

(red, derStandard.at, 18. 8. 2012)

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Ja, ja ich kenn das Problem, geh auch nie ohne meine Ballerweste und Kalaschnikow auf die Alm...

Killer-Delphine!!!

Gestern die Simpsons gesehen?

Hehe, der verlinkte Artikel erinnert mich an den super Ratschlag in einer Zeitung, das man den Hund anleinen sollte, wenn man durch eine Kuhherde geht. Das ist so ziemlich das dämlichste was man machen kann, weil man dann ebenfalls zum Angriffsziel der Kühe wird :)

Bei uns hats jedenfalls immer gut funktioniert, den Hund vor der Kuhherde "Sitz" machen zu lassen und sobald man selbst durch war, konnte man ihn dann nachrennen lassen. Der hatte eh Angst vor Kühen seit er mal nen Tritt abbekommen hatte.

Was anderes: Kennt jemand den Gipfel im Bild? Ist das in Oesterreich?

Wieviel Menschen töten wieviel Kühe?
Wieviel Kühe töten wieviel Menschen?
Wer ist da der Killer...

Die wohl gefährlichsten Tiere sind Stechmücken. Die Liste der von ihnen

übertragenen Krankheiten ist beinahe endlos: Malaria, Denguefieber, Gelbfieber, West-Nil-Fieber, Tularämie, Japan-B-Enzephalitis sind die die mir gerade einfallen aber sicher nicht alle.

Stechmücken sind völlig harmlos.

Sie verwechseln Ursache und Wirkung. Gibts keine Kranken, können Stechmücken auch nichts übertragen (was sie ohneVorsatz tun). Nebenbei bemerkt: Tropenkrankheiten werden zu 90% von Mensch zu Mensch übertragen (Nahrung, Speichel, Blut, Atemluft). Die Mücken sind nur ein beliebtes Feindbild, damit lassen sich große Mengen Pestizide verkaufen. So wie in Panama. Die Ausrottung der Mücken damals dort hat nur ganze kurze Zeit etwas bewirkt. Die Krankheitserreger finden andere Wege. Spitäler z.B.

noch gefährlicher als der gemeine schwanzlurch?

Verdammt, jetzt kann ich nicht mehr ruhig schlafen.

Das liest man in jedem Survival-Buch

und ist seit Jahrzehnten bekannt.
Die weitaus gefährlichsten Tiere sind Rinder (und Insekten), an "echten" Raubtieren werden lediglich Bären als potentiell gefährlich angeführt.

fischsterben auf der alm

wieviele fische werden wohl von kühen getötet ?

Killer-Kühe

gemeint sind wohl stiere oder bullen

die treiben sich viel häufiger im sommer auf almen heraum, weil sie ja nicht gemelkt werden müssen

also nochmal nachschauen bitte:
es gibt den kleinen unterschied

Ich sehe Almen regelmäßig aus der Nähe

...und kann Ihnen versichern, dass sich dort reichlich Kühe und auch Kälber herumtreiben - und genau das ist die gefährliche Kombination wenn ein deutscher Tourist wieder einmal glaubt das Kalb streicheln zu müssen.

Ihr bovin-feministischer Ansatz in allen Ehren, doch auch wenn Bullen sind sicher gefährlicher sind, haben auch Kühe schon Menschen umgebracht.

Insbesondere, wenn Sie einmal ein Kuh mit Kälbchen auf einer Weide sehen, sollten Sie das idyllische Bild vorsichtshalber von diesseits des Weidezauns genießen und eher nicht der Versuchung nachgeben, diesen zu übersteigen und den Tieren Ihre Sympathie aus der Nähe begreiflich zu machen.

stimmt, man soll auch nicht neben bärenmüttern fischen,
wenn das junge schreit

bovin-feminismus?
was ist eigentlich mit rabenmüttern?

Zumindest scheint die "Rabenmutter" - zwar ist häufig auch noch geschlechtsneutral von "Rabeneltern" die Rede, aber der "Rabenvater" führt eine eher marginale Existenz - auf einem Irrtum zu beruhen.

"Gemolken"!!

Ein echter Alm-Keller!

Auf Almen sind praktisch nur Kühe und Jungrinder. Und die gefährlichen Attacken gehen von Kühen aus. Darum ist auch keine schlechte Idee eine langen Stecken mitzuführen. Zum drohen, nicht zum schlagen!

Sie sind schlecht informiert

ergänzung

auch ochsen

Sind Ochsen hierzulande nicht praktisch auf ihre metaphorische Erscheinungsform reduziert?

Der Killer-Kühe-Führerschein muss her ;-)

Vergessens die Helmpflicht nicht! Und Nummerntaferl!

Für Kühe oder Wanderer?

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