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Alpbach-Vizepräsidentin Ursula Schmidt-Erfurth registriert im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit zum Teil sehr beunruhigende Tendenzen.
Alpbach - Die moderne Gesellschaft befindet sich in einem rasanten Wandel. Kinder- und Jugendgesundheit kommen da mitunter nicht wirklich mit. Zwischen Computer- und Tab-Welt, gestressten Familien und ungesundem Lebensstil machen sich für Heranwachsende Risiken breit, welche die Zukunft der Gesellschaft bestimmen werden, hieß es Freitagnachmittag zur Eröffnung der Alpbacher Gesundheitsgespräche in den Einleitungsstatements von Forum Alpbach-Vizepräsidentin Ursula Schmidt-Erfurth und dem Präsidenten des Verbandes der pharmazeutischen Industrie (Pharmig), Robin Rumler.
Das Generalthema der mit rund 400 Experten besetzten Veranstaltung lautet: "Kinder- und Jugendgesundheit: Die Zukunft beginnt heute." Ursula Schmidt-Erfurth, auch Leiterin der Wiener Universitäts-Augenklinik am AKH: "Es steht außer Zweifel, dass das Thema dieses Jahres genau die Säulen betrifft, auf denen die Gesellschaft beruht."
Gerade in der Kinder- und Jugendgesundheit seien zum Teil beunruhigende Tendenzen zu registrieren. Die Vizepräsidentin des Europäischen Forum Alpbach dazu: "Kinder sind ein wertvolles und seltenes Gut. In der Realität gibt es in Österreich (von rund 75.000 Geburten pro Jahr, Anm.) 11,1 Prozent Frühgeborene, in Europa sind es im Durchschnitt 7,1 Prozent." 30 Prozent der Betroffenen hätten schließlich Entwicklungsstörungen. Ein anderes Faktum, so Ursula Schmidt-Erfurth: "Rund 800.000 Kinder leiden in Österreich an Übergewicht oder sind adipös. In Wien sind 25 Prozent der Kinder adipös mit einem Body-Mass-Index von mehr als 25." Es gehe aber auch um das Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche aufwachsen: "Nur 40 Prozent der Erwachsenen können sich eine Erziehung ohne körperliche Sanktionen vorstellen, nur 30 Prozent der Eltern erziehen ohne Gewalt."
Schließlich, so die Medizinerin, würde auch die Computer- und Internet-Welt ihren Einfluss auf die Kinder und Jugendlichen haben. Ursula Schmidt-Erfurth: "Unter den Zwölf bis 14-Jährigen chatten 40 Prozent täglich. 30 Prozent dieser Einträge weisen auf psychische Probleme hin."
Pharmig-Präsident Robin Rumler betonte die schlechten Lebensstil-Daten der österreichischen Jugend: "Es gibt viele Länder, die Spitzensportler hervorbringen. Wo steht da Österreich? Bei den Rauchern zwischen elf und 17 Jahren, da stehen wir am 'Stockerl'. Wir sind die Zweiten nach Bulgarien unter den OECD-Ländern. Beim Alkoholkonsum rangiert Österreich auf dem fünften Platz unter den OECD-Ländern." Würde sich der Trend zu ungesunder Lebensweise fortsetzen, dürften sich laut Rumler jährliche Mehrkosten von etwa 1,6 Mrd. Euro ergeben. (APA/red, derStandard.at, 17.8.2012)
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Eine Jugend welche tagtäglich mitbekommt, dass es ohnehin wurscht ist ob man sich anstrengt und sich für etwas motiviert oder ob man nur herumsitzt - weil eh alles egal zu sein scheint... da geht doch jeder den einfachen Weg und zieht sich das rein was schnell Befriedigung verschafft!
Jobs? Du wirst wohl bis 70 ziemlich sinnlos hackeln, für ein witzloses Gehalt! Umwelt? Pech gehabt, dir fallen die Sünden der Vergangenheit dank deiner späten Geburt auf den Schädl! Gesellschaft? Alle gegeneinander aufgespielt, ein Pulverfass!
Kommts nicht mit "die Jugend ist faul/schuld", weil das in den meisten Fällen EINFACH NICHT STIMMT!
Und wenn tatsächlich jemand etwas ändern will, wird er schaumgebremst. Weils für so manch "Alte" eh passt wies is!
In Zukunft werden wir noch mehr arbeiten muessen, noch schneller, zu noch weniger Geld. 14h Arbeit pro Tag. Die Zukunft ist also die Vergangenheit. Der Kapitalismus verlangt das, so wie die industrielle Revolution damals. Die Kapitalisten und Industriellen haben wieder das Sagen.
Endlich einmal ein vernünftiges Schulsystem, und die Kinder nicht den ganzen Tag in der Schule sitzen lassen, max. bis 1 Uhr Schule, niemand hat die Aufnahmefähigkeit mehr als 5 h zuzuhören, dafür den Unterricht effizienter gestalten - Damit die Kinder dann am Nachmittag nicht sinnlos zuhause rumsitzen und chips in sich reinstopfen sollte jede Schule verpflichtet sein ein freiwilliges Nachmittagsprogramm an zu bitten, dort werden sowohl sportliche Tätigkeiten, Schauspielkurse, Musik Kurse, aber auch wenn die Leute interessiert sind Handwerkliche Kurse oder Nachhilfekurse angeboten - Die Kinder sitzen am Nachmittag nicht mehr sinnlos zuhause umher sondern verbringen ihrenZeit sinnvoll - nur dafür müsste man halt endlich Geld in die Hand nehm
Da werden einige gscheite Leut aufgetrieben, die dann einen ziemlichen Käse von sich geben: wertvollstes Gut usw.
Die Lebenswelten unserer Kinder werden von einer egoistischen Politik beeinträchtigt, die Altersgruppen gegeneinander ausspielt. Und die Alten als Wähler stark bevorzugt. Familien und Kinder sind die Verlierer!
Was den Lebensstil betrifft, machen die Jungen nur nach was ihnen die Alten vorrauchen und saufen.
Pizza, Pasta, Pommes dominieren neben Mc Donalds
Menüs den Speiseplan vieler junger Menschen.
Glotze, Internet und Videogames machen sie passiv.
Wen wundert's dass viele zu dick sind?
was war zuerst. Herrlich wie die Erwachsenen (was bedeutet eigentlich erwachsen) immer alles so schoen wissenschaftlich beschreiben, woran es an der Jugend happert. Bei diesem komischen Aufmerksamkeitsirgendwassyndrom z.b. werden sie von 100 Psychologen auf der Stelle mindestens 70 finden, die das als Erfindung der Pharmaindustie abtitulieren werden und so ist es auch. Haetten wir in den 70'ern diese technischen Moeglichkeiten schon gehabt, huiiiii 90 von 100 Kindern/Jugendlichen waeren als gestoert diagnostiziert worden, ahhhh nein natuerlich nicht, es gab ja noch keine Pille gegen sowas ;-)
es freut mich wenn die in alpbach sich um den nachwuchs kümmern aber ich sehe das dringlichste problem dieser tage AUCH für die jugend
- aushöhlung und niedergang der demokratie
- wirtschfltliche sicherheit
- armutsbekämpfung in westlichen ländern
- gesundheit trotz job
aber über sowas darf man ja nicht reden weil das ja von multis und novomatic gesponster wird - also reden wir über die bösen computer im kinderzimmer und warum die kleinen immer dicker werden.
die gesellschaft teilt sich immer stärker in gewinner und verlierer ein.
die gewinner:
das ideal sind extrem angepasste, leistungsfähige, stressresistente, mobile und gesunde arbeitsroboter - perfekt sind sie wenn sie kurz nach der pensionierung an plötzlichem herztod sterben.
die verlierer:
jugendliche, die vor dem computer herumgammeln, ungesund leben, sich von der gesellschaft zunehmend ausgestossen fühlen, aber in ihrer passivität verharren. den "eliten" sind solche menschen aber viel lieber, als junge menschen die sich politisch engagieren und für eine fairere zukunft kämpfen.
Jene die herumgegammelt sind, statt íhren Hintern zu bewegen waren schon immer Verlierer, das ist wahrlich nichts Neues.
Warum gammeln sie herum statt sich zu engagieren - zB auch für eine faire Zukunft?
Sorry, aber ihr Gewinner/Verlierer Prinzip klingt eher als Entschuldigung für die, die zu faul sind.
Da wird immer über Förderung der persönlichen Stärken geredet, aber gemütlich/faul/ausgeglichen/entspannt sein darf keine Stärke sein. Menschen sind sehr unterschiedlich und manche sind eben am glücklichsten wenn sie keine Erwartungen erfüllen müssen und faul sein können. Ich gönne es jedem, auch Ihnen ihr Leistungsprinzip.
Da wird dem werten Präsidenten des Verbandes der pharmazeutischen Industrie sicher ein paar Produkte einfallen, die er der Ärtzeschaft und den Eltern schmackhaft machen kann als das geeignete "Instrument" zur Heilung der physisch wie psychisch angeschlagene Kinder.
... ein Präventionsprojekt in der außerschulischen Jugendarbeit.
Da schreiben Erwachsene darüber, "mit den Jungen
Kompetenzen und Kenntnisse eines kultivierten Alkoholgebrauchs zu entwickeln." Es wimmelt nur so von "Müssen-" und "Sollen"-Sätzen und schon nach den ersten Sätzen beschleicht das Gefühl: Eigentlich schreiben die Autoren über sich selbst!
Wer eine Veranstaltung mit dem Generalthema betitel: "Kinder- und Jugendgesundheit: Die Zukunft beginnt heute" ... der hat sowieso noch nie was und nichts verstanden.
Wenn die Vizepräsidentin - eine Frau! - Sätze sagt wie "Kinder sind ein wertvolles und seltenes Gut" dann ist eh schon klar, wohin die kapitale performative Entwicklung geht = Verführung + Missbrauch der Kids als Güter!
da reißen ein paar "Experten" immer wieder die Goschn ganz weit auf, was man denn nicht machen müsste/sollte udgl.
Gemacht wird? NIX oder nur am Thema vorbei!
Erinnert mich an die IT. Da blubbern viele Berater auch immer die schönsten Lösungen daher und wie toll das mittlerweile alles ginge. Wenn wir immer warten würden bis diese heiße Luft auch realisiert wird, wären die Leute mittlerweile arbeitslos, weil kein funktionierendes System vorhanden wäre!
Warten auf Godot - da kommt nix!
Lass die Trottln gscheid daherreden, in der Zwischenzeit wird von anderen konkret daran gearbeitet.
Das ist ein Thema, das ganz anders angegangen werden müsste. Wie Kinder aufwachsen hängt stark mit der sozialen Schicht zusammen. Sind Leute arm oder sozial benachteiligt haben sie meistens auch einen ungesunden Lebensstil, der sich auf die Kinder überträgt. Hier müsste man ansetzen aber genau das wird nicht getan. Im Gegenteil, die Armut wird in ganz Europa immer mehr zunehmen. Es wird ja gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich eingespart! Die "Fehler" nur bei den Eltern zu suchen ist idiotisch und kurzsichtig. Das ist bereits ein strukturelles Problem, das gerade durch die neusten Finanzkrisen weiter zunehmen wird. Schade, dass das die Alpbacher "Elitengruppe" nicht kapiert und darauf eingeht.
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