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Paris - Eine ungeplante Zwischenlandung in Syrien dürfte bei den Passagieren des Air France Linienflugs 562 angesichts des dortigen Bürgerkriegs schon für ein mulmiges Gefühl gesorgt haben. Doch dann sollten sie auch noch ihre Brieftaschen öffnen und nachschauen, ob das Geld für Treibstoff zum Weiterfliegen reicht.
Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist am Mittwoch tatsächlich passiert, wie ein Sprecher von Air France am Freitag zugeben musste. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Paris nach Beirut, als es wegen Spannungen nahe des Flughafens der libanesischen Hauptstadt umgeleitet werden musste.
Das Kerosin ging zur Neige - also blieb nur die Landung in Syriens Hauptstadt Damaskus. Wegen der Sanktionen gegen das Land, die es vom internationalen Zahlungsverkehr abschneiden, ist das Bezahlen dort aber alles andere als einfach.
Aufgrund der "sehr ungewöhnlichen Umstände" und "nur als "Vorsichtsmassnahme" habe die Besatzung die Passagiere gebeten, das mitgeführte Bargeld zu zählen, sagte der Sprecher. Air France habe dann aber einen anderen Weg gefunden, für die Tankfüllung zu bezahlen.
Solch ein Vorfall sei der Fluglinie noch nie passiert, fügte er hinzu und entschuldigte sich für Unannehmlichkeiten. Am Donnerstag konnte das Flugzeug dann endlich tagsüber in Beirut landen, nachdem es von Damaskus zunächst Zypern angesteuert hatte, um dort über Nacht Station zu machen. (APA, 17.8.2012)
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aber das ist halt die 2. Seite eines Embargos - pay cash
hab ja selbst auch den ursprünglich nach Amman umgeleteten AF-Flug gepostet - AF war übrigens die einzige Fluglinie, die umleitete - die anderen flogen alle nach Beirut - nach Mitternacht hatte sich Lage entspannt - nur gingen Retour-Flieger halt später raus
im Libanon ist man das leider gewohnt
ich denk mir, meine guete, regts Euch net so auf.
Sowas kann passieren, wenn man in Krisenregionen taetig ist.
Ich geh einmal davon aus, dass AF Flieger ab jetzt immer ein bissl Bargeld mithaben werden, damit so eine unangenehme Situation nicht noch einmal passiert. Und gut wird's sein.
Der Käptn:
Sehr verehrte Fluggäste, wir können uns leider die Flughafengebühr nicht leisten.
Sie müssen abspringen.
Wir überfliegen aber ihren Zielflughafen in niedriger Höhe.
Wir hoffen, sie hatten einen guten Flug, empfehlen uns weiter und beehren uns bald wieder.
...ging der Treibstoff aus nachdem ins 300 km von Madrid entfernte Valencia geflogen werden musste, und dort eine Stunde Warteschleife geflogen werden musste, und bei der Air France geht dann schon das Kerosin aus, wenn man nur ein paar km ausweichen muss? Warum konnte nicht einmal das 200 km entfernte Amman angeflogen werden? Oder Haifa?
Fragen über Fragen.....
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