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Ried/Wien - Die SV Ried und der FK Austria Wien sind mit drei Siegen aus vier Spielen stark in die Fußball-Bundesliga-Saison gestartet. Am Sonntag (16.00 Uhr) kommt es nun zum Abschluss der 5. Runde in der Keine-Sorgen-Arena zum direkten Duell der beiden Teams, die so wie Tabellenführer Rapid und Double-Verteidiger Salzburg neun Zähler auf dem Konto haben.
Die Wiener feierten genauso wie die Innviertler zuletzt zwei Siege. Das Selbstvertrauen der Truppe von Chefcoach Peter Stöger ist aber nicht nur aufgrund der Erfolge groß, sondern auch, da nach vier Auftritten erst ein Gegentreffer zu Buche steht. "Wir sind nicht unzufrieden, vor allem auch, weil die Auslosung zu Beginn nicht leicht gewesen ist", zog der Austria-Trainer ein positives Zwischenresümee.
Im Innviertel soll das Punktekonto nun weiter aufgebessert werden. Stöger hoffte auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft im Vergleich zum knappen 1:0-Heimerfolg gegen die Admira. "Wir haben eine solide Partie gespielt, die aber auch anders hätte ausgehen können. Wir haben zu viele Ballverluste gehabt, das muss besser werden", gab der Austria-Coach die Marschroute vor.
Geschenkt wird den Wienern in Ried sicher nichts, dessen war sich Stöger voll bewusst. "Auswärts in Ried in dem kleinen Stadion ist es immer schwer zu spielen. Die Rieder sind schwer ausrechenbar und haben eine laufstarke Mannschaft, die Standardsituationen sehr gut schießt", rechnete Austrias Trainer mit einem starken Gegner.
Dass die Oberösterreicher auch heuer wieder vorne dabei sind, ist für den 46-Jährigen nicht überraschend. "Die Rieder haben eine eigene Gabe, dass es ihnen immer wieder gelingt, vorne dabei zu sein. Es ist ein solid geführter Verein, die Ruhe, die der Verein ausstrahlt, gibt ihm die nötige Kraft", sagte der Austria-Trainer, der sich vor allem auf ein Wiedersehen mit seinen ehemaligen "Wiener-Neustädter-Burschen" Schicker und Reiter freute.
Stöger hat die Qual der Wahl. Einzig Marin Leovac und Alexander Gorgon, der am Donnerstag aus Sicherheitsgründen das Training abbrach, sind angeschlagen. "Gorgon hat Probleme mit der Wade, es könnte aber bis Sonntag gehen", sagte Stöger.
Seinem Mittelfeldspieler Dare Vrsic schenkt Stöger trotz nicht ganz überzeugender Vorstellungen weiter das Vertrauen. "Er wird von Woche zu Woche stärker. Er bekommt die Zeit, wir machen ihm keinen Druck, den macht er sich schon selber, weil er eine Führungsfunktion als Spieler übernehmen will", erklärte der Austria-Trainer.
Bei den Riedern, die wieder auf das 4-2-3-1-System setzen, ist der Kader kleiner, die personelle Situation aber ähnlich positiv. Nur Maximilian Karner und Jan-Marc Riegler stehen nicht zur Verfügung. "Für die Zuschauer wird es ein sehr interessantes Spiel. Wir können einiges riskieren und frech drauf los spielen", kündigte Ried-Trainer Heinz Fuchsbichler aufgrund des guten Starts in die Meisterschaft eine offensive Gangart an.
Für den Steirer ist die Austria aber "einer der großen Favoriten für den Titel". "Ich könnte nicht sagen, dass ich Salzburg oder Rapid über sie stelle. Sie haben eine sehr spielstarke Mannschaft. Wenn man das Derby mit 3:0 gewinnt, zeugt das von Qualität", lobte Fuchsbichler den Gegner. Goalie Thomas Gebauer hat jedenfalls Großes im Visier. "Wir wollen zu Hause wieder eine Macht werden, in der Heimtabelle ganz vorne mit dabei sein. Dazu müssen wir auch gegen die 'Großen' gewinnen. Und da die Austria der erste echte Prüfstein", sagte der Deutsche.
Das bisher letzte direkte Duell im Innviertel entschieden die in dieser Saison auswärts noch makellosen Austrianer dank eines späten Treffers von Roland Linz (78.) knapp mit 1:0 für sich, davor hatten sich die Rieder im Herbst 2011 in der Keine-Sorgen-Arena ebenfalls knapp mit 2:1 durchgesetzt. (APA; 17.8.2012)
SV Ried - FK Austria Wien (Ried, Keine-Sorgen-Arena, Sonntag 16.00 Uhr/live ORF eins, SR Hameter). Saisonergebnisse 2011/12: 1:2 (a), 2:1 (h), 0:2 (a), 0:1 (h)
Ried: Gebauer - Hinum, Reifeltshammer, M. Reiter, A. Schicker - Hadzic, Ziegl - Walch, Dilaver, Meilinger - Gartler
Ersatz: Lucic - Grössinger, Schreiner, Carril, Guillem, Nacho, Rensch, Baumgartner
Es fehlen: Riegler (leichter Einriss im linken Seitenband), Schober (nach Blinddarm-OP), Hammerer (im Aufbautraining), Karner (rekonvaleszent)
Austria: Lindner - Dilaver, Rogulj, Ortlechner, Suttner - Vrsic, Holland, Simkovic - Gorgon/Stankovic, Kienast, Jun
Ersatz: P. Grünwald - Margreitter, Rotpuller, Mader, Linz, Murg, A. Grünwald, Stankovic/Gorgon
Fraglich: Leovac, Gorgon (beide angeschlagen)
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so einen Hasenstall wie heuer gabs noch nie...18,25 Jahre im Durchschnitt,,,und auch wenn die Saison noch jung ist....3 Spiele, 3 Siege, Tabellenführer !
Scheint als würde Gager hervorragend arbeiten.
Zu morgen....wird schwer...alles Gute :-)
jep..sowohl die Rapid- als auch die Austria Amas würden locker in der Ersten Liga mitspielen...
umso bitterer, dass die Vienna mit so Gurken wie Dospel, Pink etc herumgurken muss..
da könnten Rapid/Austria locker eine "Win-Win" Situation schaffen...Dau, Wydra, Dobras + Spiridinovic, Harrer und die Vienna wäre locker im Mittelfeld der Tabelle, und die jungen Amas hätten höherwertige Spielpraxis als die RLO
;-)
versteh aber dennoch nicht, warum Rapid/Austria die Vienna nicht als verdeckte "Satellitenclubs" unterstützen...3 Spieler von jedem Ama Team, (die Gehälter könnt Rapid/Austria dennoch zahlen)...und die Vienna könnt mit dem Rest des Budgets ein paar anständige Spieler verpflichten...
für alle Beteiligten ergäbe sowas Sinn
...dass wäre dann aber keine Win-Win Situation mehr, da der WSK keine "höherwertige" Spielpraxis als die eigenen Amas bieten kann...
der WSK würd gut daran tun, Stammspieler der beiden Ama Clubs zu holen, welche dann aber mit 20, 21 doch keinen Profivertrag bekommen...so eine Mannschaft 1,2 Saisonen zusammen lassen, und schon wäre der Aufstieg möglich
gegen pemperlclubs wie legia warschau oder psv eindhoven auszuscheiden, ist wahrlich eine schande. wäre man gegen ein europäisches kaliber wie düdelingen rausgeflogen, müsste man sich nicht schämen.
nachdem rapid den spitzenclub novi sad souveränst eliminiert hat und sturm und austria mit spitzenleistungen.... oh moment, da war doch was...egal, man sollte den riedern wohl die teilnahme an internationalen bewerben verbieten.
Dabei kommt dann zum Beispiel heraus, dass Ried einen höher eingeschätzten Verein aus dem Land eines direkten Konkurrenten in der 5-Jahreswertung rauskegeln (Bröndby). Oder dass die SVR gegen eine internationale Klassemannschaft 0:0 spielt und das Duell auch auswärts eine Stunde offen hält (Eindhoven). Oder dass man ein ebenfalls höher eingeschätztes Team daheim schlägt und letztlich nur aufgrund einer vergebenen 100%igen Torchance ausscheidet (Legia).
Wahrlich beschämend, was die SVR international zeigt. *kopfschüttel*
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