Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

London - Wikileaks-Gründer Julian Assange will nach seinem erfolgreichen Antrag auf Asyl in Ecuador an diesem Sonntag vor die Öffentlichkeit treten. Das kündigte die Enthüllungsplattform Wikileaks im Kurznachrichtendienst Twitter an. Der 41 Jahre alte Australier werde "live" und "vor der Botschaft Ecuadors" ein Statement abgegeben, hieß es. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.
Unklar blieb, ob Assange, der sich seit acht Wochen in der Botschaft aufhält, tatsächlich persönlich vor das Gebäude kommt. Er würde damit riskieren, von der britischen Polizei festgenommen zu werden. Großbritanniens Außenminister William Hague hatte am Donnerstag erklärt, Assange werde kein freies Geleit erhalten, um sein Asyl in Ecuador zu erreichen. Assange soll wegen des Verdachts, Sexualdelikte verübt zu haben, nach Schweden ausgeliefert werden. Er wird von dem als "Tyrannen-Jäger" bekanntgewordenen spanischen Anwalt Baltasar Garzón vertreten.
Garzón forderte Großbritannien in der spanischen Zeitung "El Pais" auf, internationales Recht zu befolgen und die Entscheidung Ecuadors als souveränes Land zu akzeptieren. "Sie müssen sich an diplomatische und rechtliche Verpflichtungen halten, die aus der UN-Flüchtlingskonvention von 1951 hervorgehen", sagte Garzón der Zeitung. Andernfalls werde er vor den Internationalen Gerichtshof ziehen. "Es geht um eine Person, die Gefahr läuft, politisch verfolgt zu werden", sagte der Starjurist.
Der Fall Assange war am Donnerstag zu einem diplomatischen Streit zwischen Ecuador, Großbritannien und Schweden ausgeartet. Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño bezichtigte Großbritannien, es habe gedroht, die Botschaft des südamerikanischen Landes zu stürmen. Sein britischer Amtskollege Hague sagte, eine solche Drohung gebe es nicht. Großbritannien müsse aber seine internationalen Verpflichtungen erfüllen. Gegen Assange existiert ein EU-weiter Haftbefehl aus Schweden, den Großbritannien vollstrecken muss.
Unterdessen geht der Poker um Assange auf diplomatischer Ebene weiter. Am Sonntag wollen sich in Ecuador die Außenminister des südamerikanischen Staatenbundes UNASUR treffen, um eine gemeinsame Haltung in der Frage zu beraten. Für die nächste Woche soll es auch ein Treffen der Außenminister der Organisation amerikanischer Staaten (OAS) geben. Darüber sollte am Freitagabend abgestimmt werden. Vor der britischen Botschaft in Quito hatten sich am Donnerstag 50 Demonstranten versammelt, um gegen die britische Politik zu protestieren - mehr als vor der ecuadorianischen Botschaft in London Unterstützer von Assange versammelt waren. (APA, 17.8.2012)
Dokumente aus den Jahren 1973 bis 1976 sind allerdings nicht geheim, sondern stammen aus US-Archiven
Sollte im März beginnen, Start nun frühestens am 3. Juni
Wollte "öffentliche Debatte" über Krieg im Irak anstoßen - Lebenslange Haftstrafe wegen Geheimnisverrats droht
Gerichtsakten zum mutmaßlichen Wikileaks-Informanten freigegeben
Erste Details über Untersuchungshaft des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten: Soldat wegen Selbstmordgefahr unter Dauerbeobachtung
Wikileaks-Gründer laut Regierung von Ecuador in gesundheitlich schlechtem Zustand
Pläne für Kandidatur nehmen Form an - Assanges Vater übernimmt Organisation
Dissident sitzt weiter in Ecuadors Botschaft in London fest
Militärrichterin will bis März Zeit für Vorbereitung - 24-Jähriger soll Wikileaks als Informant gedient haben
Auch frühes Handbuch für Gefangenenlager Guantanamo darunter
US-Soldat äußerte sich erstmals vor Gericht - zu den Haftbedingungen
Bitte an Großbritannien, freies Geleit in ein Krankenhaus zu gewähren
Wikileaks-Gründer sitzt weiterhin in ecuadorianischer Botschaft in London fest
Prozess gegen mutmaßlichen Wikileaks-Informanten im Februar
Wikileaks-Mitbegründer bezüglich Ausreise zuversichtlich
Hacker-Kollektiv Anonymous hatte sich von Wikileaks losgesagt
Correa begrüßt Einlenken Londons im Streit um Assange - OAS erklärt "Solidarität und Unterstützung" für Ecuador
Videobotschaft an Teilnehmer der UNO-Vollversammlung in New York
Aufzeichnungen bei britischem Polizisten in London fotografiert
Bisher keine Reaktion auf Außenminister Patinos Vorschlag
Rechtswissenschafter sieht nicht genügend Beweise für Anklage gegen Wikileaks-Gründer in Vergewaltigungsfall
Außenminister Patino will britischen Amtskollegen treffen - Befragung in Stockholmer Botschaft des südamerikanischen Staates denkbar
Spanischer Ex-Richter will über neue Informationen verfügen
Sind die Briten doch voll von den AMIs abhängig, das ist eine britische Schande, raus aus der EU - GB soll zu den AMIs gehen.
Habe nie gedacht dass das solche Feiglinge sind und gleich mit Massen an Polizei wegen einer Person auftreten, Briten seit wann seit IHR Feiglinge oder ist das immer so gewesen - z.B. in Afrika?
genau meine Meinung, wie schreiben hier immer die Poster und - in China ist ein Fahrrad umgefallen!!!
Ich habe jedenfalls keine Aufdeckung von diesem Wichtigtuer über China, Iran, Russland usw mitbekommen. Nur USA und Europa. Ein Schelm wer sich Böses denkt.
im eigenen Land stirbt gerade die Pressefreiheit, Jornalisten die die Regierungs Machenschaften hinterfragen werden so lange verklagt bis sie pleite sind, gegnerische Medien werden eingeschüchtert
fazit: Beide heuchlerische Seiten schlachten das Thema "Assange" zu ihre Gunsten aus
das ist quatsch und propaganda der westlichen medienkonzerne, die in ecuador weiter lügen möchten wie bisher, während die regierung ein medienrecht anstrebt, wie es etwa in österreich ganz normal ist.
und wenn man einen demokratisch legitimierten präsidenten als diktator bezeichnet, muss man sich nicht wundern, wenn man wegen verleumdung verurteilt wird. wenn man den wahrheitsbeweis nicht erbringen kann, ist das eben die konsequenz.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.