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Windows 8: Dem Touch-User kommt der Desktop in die Quere.
vergrößern 800x516Vor dem ersten Start werden die wichtigsten Systemeinstellungen gesetzt.
vergrößern 800x450Mit "Tattoos" lässt sich das Startmenü aufhübschen.
vergrößern 800x450Im Store herrscht noch weitestgehend Leere.
vergrößern 800x450Nett gemacht: Die Wikipedia-App.
vergrößern 800x450Mühsam: Auf dem Touchscreen Einstellungen im Desktopmodus vornehmen.
vergrößern 800x450Aber immerhin ein taugliches Solitairespiel findet sich.
vergrößern 800x450Eher rudimentärer Natur ist die Kamerasoftware.
vergrößern 1366x768Xbox-Spiele werden sich von der App aus auf die Konsole installieren lassen.
vergrößern 800x450Die anderen Xbox-Contentdienste gehen noch nicht und spucken Fehlermeldungen aus.
vergrößern 800x450Die integrierte Wetter-App ist schön gestaltet.
vergrößern 800x450Der Nachrichtenstream von derStandard.at.
vergrößern 1018x678Microsofts jüngstes und wichtigstes Baby ist fertig. Windows 8, in das der Konzern große Hoffnungen steckt, kann seit Kurzem via MSDN und Technet heruntergeladen werden. In einem ersten Testlauf prüfen wir, wie sich das Betriebssystem auf einer Touch-Oberfläche bewährt.
Als Testgerät dient ein Samsung Slate. Das Upgrade von der vorinstallierten Release Preview verläuft schnell und problemlos. Fast alle Einstellungen werden übernommen, nur verschiedene Passwörter müssen neu eingegeben werden. Aus vorheriger Erfahrung lässt sich aber sagen, dass auch eine vollständige Installation leicht von der Hand geht.
Die vormals "Metro" genannte "Modern UI" präsentiert sich, wie man sie schon seit der Frühzeit von Windows 8 kennt. Die Kacheln machen Sinn, die installierten Apps sind schnell erreicht. Neu ist die Möglichkeit, das Design nicht nur farblich zu verändern, sondern auch mit so genannten "Tattoos" zu bereichern. Man darf dies verstehen, wie eine abgespeckte Variante der Themes von Windows 7.
"Charms Bars"
Wer Windows 8 auf einem Tablet so nutzt, wird sich sehr schnell mit der Oberfläche und den "Charms Bars" (in das Bild hineinziehbare Einstellungsmenüs) anfreunden. Man darf Microsoft gratulieren: Alles was die Touchoberfläche betrifft ist leicht erlernbar, geht fließend von der Hand und ist eine erfrischende Abwechslung zu den relativ ähnlichen Menükonzepten von iOS und Android.
Microsofts Ziel ist es, ein starkes Ökosystem zu schaffen, in dem alle bisherigen Dienste zusammenwachsen. Dazu gehören die Xbox-Contentdienste, die aktuell noch nicht funktionieren sowie die Anbindung an das Windows LIVE-System nebst Windows Store. Ein LIVE-Account ist auch notwendig, um die angebotenen Dienste vollumfänglich zu nutzen. Microsoft erlaubt jedoch auch die Einrichtung eines lokalen Kontos.
Im Store herrscht noch gähnende Leere. Immerhin sind mittlerweile Solitaire, Mahjongg und Minesweeper in aufgefrischten Versionen zurückgekehrt. An Vorzeigesoftware mangelt es jedoch. Im Spielebereich ist wohl Fruit Ninja als prominentester Vertreter zu nennen. Unter den Tools findet sich eine nett gemachte Wikipedia-App. Ein wesentlicher Kriterium für das Erfolg des Betriebssystems wird letztlich auch die Programmauswahl zum offiziellen Start Ende Oktober sein.
Die Nachrichten-App "Bing News" findet sich im Ensemble der vorinstallierten Software. Sie hat theoretisch den Vorteil, eine länderspezifische Medienauswahl zu bieten. Nutzer aus Österreich sehen dann etwa auch Nachrichten von derStandard.at im Stream des Programms. In der Praxis sind wir hier im Test erstmals auf gröbere Schwierigkeiten gestoßen.
Obwohl der verwendete und eigens angelegte LIVE-Account als österreichisch eingestellt war, war nicht nur die Onscreen-Tastatur auf das in England und den USA übliche QWERTY-Format konfiguriert, sondern statt News österreichischer Portale gab es Nachrichten der deutschen Kollegen. Letztlich stellte sich heraus, dass Windows in den Regionseinstellungen auf Deutschland konfiguriert war. Die Angabe im LIVE-Account des Benutzerkontos spielt keine Rolle für die Windows-Region, die eine globale Einstellung zu sein scheint.
In der News-App taucht zwar ein eigenes Menü für die Herkunft der Nachrichten auf, dort erscheint Österreich skurrilerweise jedoch erst in der Auswahlliste, wenn das System passend konfiguriert ist, während Nachrichten aus Belgien oder Deutschland sehr wohl angeboten werden. Eine eigene Einstellungsmöglichkeit bietet "Bing News" nämlich nicht.
Die Sprach- und Regionsoptionen verbergen sich etwas tiefer in der Systemsteuerung. Microsoft hat jedoch nicht alle ihre Elemente im Einstellungs-Menü der Modern UI untergebracht. Der Rechner ist über dieses also nur teilweise konfigurierbar. Für alle anderen Nötigkeiten wird der User auf den Desktop in das altbekannte Fenstersystem zurückgeworfen. Von touch-optimierten Bedienflächen ist dort weit und breit nichts zu entdecken. Die Umstellung der Region auf "Österreich" gestaltet sich dementsprechend als Qual.
Video: Windows 8 am Tablet
Die "Zweifaltigkeit" von Windows 8 ist nach wie vor eine erhebliche Schwäche. Schon seit Monaten gibt es Kritik von Desktopusern, die über den entfernten Startbutton wenig glücklich sind. Umgekehrt ist diese auf eine Maus ausgerichtete Oberfläche mit den Fingern nicht sinnvoll zu beherrschen. Was auf einem 12-Zoll-Display bereits anstrengend ist, dürfte auf kleineren Tablets zu einer veritablen Tortur ausarten.
Im Alltag steckt man als User zwischen zwei Welten, an deren Verbindung Windows 8 letztlich gescheitert ist. Man hat es verfehlt, vollständig fließende Übergänge zwischen Touch und Desktop zu schaffen oder - was dem Wunsch vieler User entsprochen hätte - sie radikal voneinander zu trennen.
Auch wenn man als Tabletuser 95 Prozent der Zeit mit der Modern UI verbringen wird: Die kleinen Ausflüge in den verstümmelten Desktop reichen, um den Bedienfluss empfindlich zu stören und einen langfristig unangenehmen und halbgaren Eindruck zu hinterlassen. (gpi, derStandard.at, 19.08.2012)
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http://www.geeky-gadgets.com/wp-conten... -apps1.jpg
Erste Gruppe von Links nach Rechts:
Internet Explorer
AppStore
Kalender + Eintrag
Email + neueste Mail
Explorer
Systemsteuerung
RSS Reader + wechselnde News
Picture Hub + wechselnde Bilder
Desktop + Vorschau von Desktop
Aktienkurse + ausgewählter Live Aktienkurs
Wecker + aktiver Weckzeit
Twitter-App
Wetter-App + Wetter/-Vorhersage
People Hub
Message-Hub…
Wenn man die Apps einrichtet, sieht man bei den Mails die neuesten EMails, beim Kalender die nächsten Termine usw.
Wenn man das nicht macht, macht ein Tile in der Größe keinen Sinn. Dann ist's nur mehr ein Button und dann kann man sie auch verkleinern (die Möglichkeitet bietet Win8 eh).
Der Nutzen liegt in den Informationen auf einen Blick.
Ich hoffe es wurde beim neuen Windos nicht auf REVERSI und eine riesengroße Uhr vergessen. Ohne denen wäre der Umstieg einfach zu krass! ;)
Nein im Ernst… als verwöhnter Mac-User muss ich sagen, dass mich diese Kachelversion von Windows optisch auch mehr Anspricht als dieses leidige Fensterlgeklicke von Win7. (Ja, ich verwende es ab und zu via Bootcamp für Games) Dieser Ausflug ist jedesmal ein Graus!
Ich verstehe nicht, wieso MS sich nicht traut einen ordentlichen Cutt zu machen. Jetzt gibt es diese Kacheln UND irgendwie im Hintergrund oder parallel noch das "alte" Datei-System.. schrecklich!
Ich denke MS sowie Apple werden in Zukunft (hoffentlich) in eine Richtung gehen, bei dem dieses Dateiverwalten nicht mehr nötig sein wird.
Ich denke MS sowie Apple werden in Zukunft (hoffentlich) in eine Richtung gehen, bei dem dieses Dateiverwalten nicht mehr nötig sein wird.
Ja bitte, unbedingt. Dieses "der User hat kein Filesystem zu benötigen" ist der Grund, wieso mir niewieder ein iOS-Gerät ins Haus kommt. Und wenn Apple das auch konsequent in MacOS einführt, werden die Poweruser auch das Weite suchen. Bei MS das selbe.
Naja.. aus heutiger sicht sicher schwer vorzustellen - das gebe ich zu! Wenn am PC/MAC ein Programm irgendwohin Daten ablegt oder speichert und der User weiß nicht wohin und findet die dann vlt. nicht mehr, ist die "Angst" recht groß. Daten finden und Ablegen und Ordnung aufrecht erhalten, damit das ganze System funktioniert ist leider das A und O bei jedem Betriebssystem.
Ich möchte mich als User NICHT damit beschäftigen wo ich welche Datei ablege oder speichere damit das Programm XY sie findet oder wo ich meine Filme und Musik habe. Mir ist es egal! Ich möchte einfach einen Film sehen, Musik hören und mich nicht mit dem Werk dahinter beschäftigen müssen. Wenn das reibungslos klappen würde wäre das die Zukunft die ich mir wünschen würde.
mein fazit:
+ storage spaces ist ein killer feature
+ design aufgehübscht
- umsetzung von "metro" ist pervers unhandlich auf einem pc. usability katastrophe. x clicks bis man mal runterfahren kann... oberfläche nicht intuitiv. einfach nur schlecht.
- windows store und ein paar andere apps crashen nach 3 sekunden ohne meldung.
verwendete version: msdn windows 8 pro final official release.
was für eine lösung... ich gehe davon aus, dass sie win8 noch nicht verwendet haben, denn dann wüssten sie dass nicht alles "verknüpft" werden kann. Außerdem gehts auch um ganz alltägliche funktionen wie zb einem taskswitch.
Wie kann man auf die idee kommen 2 unterschiedliche multitasking mechanismen einzubauen? Wie kommt man auf die idee mit einem launcher (metro) die systemtray icons zu verdecken?
In einem guten system sollten alle funktionen per maus, tastatur oder touchscreen usw leicht und schnell erreichbar sein.
Wieso lässt sich die Metro oberfläche nicht skalieren? Schon mal metro am full hd monitor angeschaut? Zig kacheln auf einem blick aber so klein, dass man nichts mehr erkennt. Skalierungsfeature wird ignoriert. Unglaublich...
Doch, ich habe Windows 8 verwendet. Consumer Preview, Developer Preview, Release Preview und seit gestern hat die RTM auf meinem Desktop-PC ein Plätzchen, natürlich nur im Multiboot mit Windows 7.
"Zig kacheln auf einem blick aber so klein, dass man nichts mehr erkennt"
Also ich weiß nicht, von welchem Full-HD wir reden, aber mein Monitor daheim hat auf 24 Zoll 1920x1200 und ich sehe schön alles. Außerdem sehe ich Metro genau einmal beim Einloggen und dann, wenn ich ein Programm starte, und da ist mir wurscht, ob das ein Startmenü, ein Metroscreen oder wie unter Mac OS einfach nur das Suchfenster oben rechts ist, macht alles das selbe.
Und mein konkretes Beispiel mit dem Herunterfahren geht sehr wohl, ALT-F4 reicht.
spiegelt auch meine Erfahrung wieder, ich hab auch die finale MSDN Release in einer VM getestet. Man kanns entschärfen indem man ein Programm wie ViStart installiert welches das Startmenü nachreicht. Dann macht Windows 8 wieder Sinn, weil man ins MUI Interface nur mehr optional reinmuss, das erhöht die Usability um 100%, leider hat Microsoft den Wahn gehabt alles durchs MUI zu schleifen und dann noch wichtige Operationen wie Shutdown möglichst zu verstecken.
Wie gesagt wenn man Windows 8 nutzen will dann empfehle ich ViStart oder ein ähnliches Programm damit wirds wieder angenehmer und auch das MUI stört dann nicht mehr wirklich usabilitymässig. Am PC bleibe ich dennoch bei Windows 7, ich seh keine Vorteile für den Umstieg.
ist wieso Microsoft es nicht einfach so gemacht hat, dass man die klassische Oberfläche wie gehabt ausliefert und dann das MUI einfach optional zuschaltbar macht. Das würde beide Fraktionen die Tablet Fraktion und die Desktop Fraktion mehr als zufriedenstellen, so ist es einfach nur nervig am Desktop und auf einem Tablet mags durchaus ok sein.
Ich vermute mal das optionale MUI kommt dann mit Windows 9 weil sie merken werden dass die Firmen Windows 8 meiden werden wie die Pest.
Wäre die Metrooberfläche optional bzw. deaktivierbar, dann hätte Microsoft Angst, dass die Metrooberfläche von wenigen genutzt wird und ein Flop wird.
Microsoft rechnet sich Chancen aus, dass die Kunden sich dem Metrozwang mangels Alternativen unterwerfen werden.
denke ich auch...
bei allem schimpfen über metro muss ich aber auch zugeben, dass ich wirklich sehr interessiert war an der neuen oberfläche und ich glaube es steckt noch immer potential drinnen. Ich mag auch die einfachheit von zb android am tablet oder gnome 3.
Was MS aber meiner meinung nach komplett falsch gemacht hat ist, dass die oberfläche unpraktischer und total unübersichtlich geworden ist. Es wäre aber meiner meinung nach möglich gewesen mit dieser oberfläche alles zu vereinfachen. Siehe Gnome3 launcher, was mir auch recht gut gefällt. Alle apps sind bei gnome3 immer griffbereit und ein taskswitch geht ruck zuck mit tastatur und maus.
Boa hab ich gesucht bis ich das erste mal wieder in die systemsteuerung gekommen bin...
da haben sie recht.
gnome 3 ist wirklich geschmackssache aber man kann dem projekt nicht nachsagen, dass es umständlich zu bedienen ist.
Cinnamon wäre bei linux auch meine erste wahl gewesen. Leider ist es noch in einem sehr frühen stadium. Im letzten mint war's mir persönlich noch zu buggie.
Ja stimmt.
GNOME ist durchaus gut bedienbar.
Cinnamon war auch mir noch zu Buggy bei Mint 13 und deshalb hab ich jetzt auch Ubuntu 12.04 mit Unity.
Unity ist auch ein wenig "heikel" und stürzt schon gerne mal ab.
Aber ich mag einfach die Features.
"Man hat es verfehlt, vollständig fließende Übergänge zwischen Touch und Desktop zu schaffen oder - was dem Wunsch vieler User entsprochen hätte -sie radikal voneinander zu trennen."
Prägnante Zusammenfassung!
Aufgrund des letzteren Umstandes werde ich - leider - nicht auf Windows 8 umsteigen!
Microsoft wollte - was viele Tester ja vorschlugen - partout keine Möglichkelassen, dass sog. "Poweruser" das UI wenigstens für sich selbst vollständig auf die Usability von 7 oder XP tweaken können.
Ich schätze, dass hätte ja die große Mehrheit eh nicht getan, also wovor hatte MS da Angst?
Waren sie etwa unsicher, dass man damit die Usabilty vorher und nachher direkt vergleichen könne ?
So riskiert MS, glaube ich, aber wesentlich mehr!
Habs in der Firma mal kurz angetestet, und meiner Meinung nach ist es schon durchaus gelungen. Zumindest für den Home-Betrieb.
Aber ich fürchte auch für genau dort. Es bleibt abzuwarten in wieweit sich VisualStudio12 in W8 integriert, aber wenn es komplett entkoppelt ist, dann wird es für uns als Entwickler wohl nicht zu gebrauchen sein :-/
Zuhause jedoch werd ichs schon mal testweise installieren und entscheiden ob ichs nutzen möchte.
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