Ubuntu: Abschied von Unity2D

Wird bereits mit "Quantal Quetzal" ersatzlos gestrichen - Software Rendering per Llvmpipe

Große Überraschung ist es keine mehr, immerhin hat Softwarehersteller Canonical die entsprechende Änderung schon vor einigen Monaten angekündigt, nun ist es aber fix: Für Ubuntu 12.10 wird Unity2D komplett gestrichen.

Neue Lösung

Dieses war bisher für Rechner ohne die für das volle Unity notwendige Hardwaregrafikbeschleunigung zum Einsatz gekommen, und hatte dabei auf die Fähigkeiten des auch vom KDE-Desktop genutzten Qt-Desktops zurückgegriffen. Nun hat man aber eine andere Lösung gefunden: Die Lllvmpipe der Grafikbibliothek Mesa ermöglicht das Softwarerendering für die von Unity genutzten 3D-Funktionen, statt mit der GPU werden die entsprechenden Operationen also mit dem Hauptprozessor ausgeführt.

Fedora

Mit diesem Schritt folgt man dem Vorbild von Fedora: Bei der vor allem von Red Hat vorangetriebenen Version wird schon in der aktuellen stabilen Version die Llvmpipe eingesetzt, um die GNOME Shell auch auf älteren - oder nicht ausreichend unterstützten - Systemen zum Laufen zu bringen. (apo, derStandard.at, 17.08.12)

  • Ab Ubuntu 12.10 wird es nur mehr eine einzige Ausgabe von Unity geben, Unity2d wird gestrichen.
    screenshot: derstandard.at

    Ab Ubuntu 12.10 wird es nur mehr eine einzige Ausgabe von Unity geben, Unity2d wird gestrichen.

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