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1867 entstand der Wiener Kursalon als architektonisches Highlight des Stadtparks.
Wien - Wiens älteste öffentliche Parkanlage feiert dieser Tage ihren 150. Geburtstag: Der Stadtpark - teils in der Innenstadt, teils im Bezirk Landstraße gelegen - wurde am 21. August 1862 eröffnet. Neben erholungsuchenden Bundeshauptstädtern wird der 65.000 Quadratmeter umfassende Flecken Grün heute auch von Touristenscharen regelrecht heimgesucht. Denn das dort gelegene goldene Johann-Strauß-Denkmal gilt als eines der meist fotografierten Motive Wiens. Die Drogenszene ist allerdings ebenso Bestandteil des Areals.
Die Planung des Stadtparks im englischen Landschaftsstil erfolgte durch den Landschaftsmaler Josef Selleny und den Stadtgärtner Rudolf Siebeck. Nach der Schleifung der Stadtmauern und der Errichtung der Ringstraße wählte man das ehemalige Wasserglacis, eine seit Kaiser Joseph II. beliebte Promenade, als Standort für das künftige Freizeitareal. Dieses sollte "den freundlichen Charakter eines Ziergartens mit schönen Sträuchern, freien Durchsichten, verschlungenen Wegen und Blumenpflanzungen" aufweisen.
Genau genommen ist der Park zweigeteilt und wird durch den Wienfluss getrennt. Der kleinere, dafür schattigere Teil auf der Landstraßer Seite kam erst ein Jahr nach der Eröffnung - also 1863 - dazu. Dort befinden sich heute neben einigen Spielplätzen auch ein Kindertagesheim und die U4-Station "Stadtpark". Verbunden wurde dieser südlich des Wienflusses gelegene Teil mit dem eigentlichen Stadtpark durch die Karolinenbrücke. Seit deren Abtragung gelangt man über einen von Hermann Czech gestalteten Steg sowie über die Kleine Ungarnbrücke über das Gewässer.
Mittlerweile wird der Stadtpark von jeder Menge Skulpturen bevölkert und gilt gar als Wiens denkmalreichste Parkanlage. Neben dem Touristenmagnet Strauß, dessen Bronzestandbild mit Marmorrelief 1921 enthüllt wurde und erst im Vorjahr generalsaniert wurde, sind u.a. die Komponisten Robert Stolz, Franz Lehar und Franz Schubert, der Maler Hans Makart oder der frühere Wiener Bürgermeister Andreas Zelinka, unter dessen Regierung der Park eröffnet wurde, verewigt.
Im Laufe der Jahre wurde das Grünareal durch Gebäude bereichert, die zum repräsentativen Charakter des Parks beitrugen. Als eines der architektonischen Highlights entstand 1867 an der westlichen Ringseite der Wiener Kursalon. Nach dem Zweiten Weltkrieg avancierte das im italienischen Renaissancestil gestaltete Gebäude unter dem Pächter Hans Hübner zu einem bekannten wie beliebten Cafe und Veranstaltungslokal.
Mit der Meierei erhielt der Park Anfang des 20. Jahrhunderts ein weiteres Wahrzeichen. Der villenartige Bau fällt vor allem durch sein hohes Mansardendach mit Gitterkrone auf. Die frühere Milchtrinkhalle - dort wurde einst frische Milch verkauft - erlitt im Zuge des Zweiten Weltkriegs schwere Schäden. Nach dem erweiterten Wiederaufbau erhielt die Meierei 2004 schließlich Denkmalschutz. Ein Jahr später zog dort das Top-Restaurant "Steirereck" ein. Anziehungspunkte sind zudem ein großer Teich in der Mitte des Parks sowie ein altes Wetterhäuschen aus dem Jahr 1883 mit nach wie vor funktionierender Uhr.
Neben all den schmucken Facetten hat der Stadtpark aber auch weniger einladende Seiten. So macht das längsseitig von Ring und Heumarkt begrenzte Areal immer wieder als Fixpunkt der Drogenszene von sich reden. (APA, 17.8.2012)
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... hatte sich im Stadtpark eine sehr freie und offene Szene entwickelt, vor allem Jugendliche natürlich, die in den wärmeren Monaten besonders auf der Wiese beim Kursalon zu finden waren. Hippies, Punks, Technos, was halt so aktuell gewesen ist. Da wurde natürlich einiges probiert. Aber es war recht harmlos, keine gröberen Probleme. Bis die Polizei regelmäßig aufgetaucht ist, um die Leute mit Gewalt zu vertreiben. Danach sind die Junkies dort eingezogen, auf die sich der letzte Absatz des Beitrags beziehen muss. Die sind sie anscheinend auch wieder losgeworden, und nun, nach so vielen Jahren des bitteren aber notwendigen Kampfes für Recht, Ordnung und Sauberkeit, ist alles ein hübsches Tip-Top Touristen- und Bürgerparadies - endlich!
... erhielt die Meierei 2004 schließlich Denkmalschutz. Ein Jahr später zog dort das Top-Restaurant "Steirereck" ein."
dabei vergisst man allerdings zu erwähnen, dass die meierei neben dem flex der wohl beste club in ganz wien war und jetzt hat man dort das unnötige steiereck, das ausser einigen gstopften keinem wirklich etwas bringt.
Was wird dort so an Drogen angeboten? Qualität, Preis, Verkaufszeiten, Erfahrungberichte.. mal wieder vollkommen unvollständig dieser Bericht, weder nützlich für Touristen noch für Einheimische, ein typisches Beispiel für die journalistische Qualität in diesem Land!
immer trieben sich berauscht (mir egal) hoch aggressive typen rum, die (keine übertreibung) die leuten um tschick anschnorrten sie dann als oaschloch anschnauzten - touristen 50 meter nach irgendwas wie "gehts olle ham es schlitzten wappla" nachriefen usw. NIEMAND kam - niemand sagte was - dann pinkelten sie noch auf die wiese (ned hintam bam wie mas olle glernt haben). ich bin so aggressiv worden - ich musste den ort verlassen. 20 meter weiter eine Polizeistation aber warscheinlich nur mit einer person besetzt.... ich weder für mehr polizei noch für mehr kontrollen - aber dennoch bin ich dafür dass hier eingeschreiten gehört.
und in den 90ern der "Karli" waren die Drogen Hot-Spots.
Der Stadtpark war ein paar Jahre lang als "Mekka" für Kiffer verschrien, aber eher nur kurz, weil die Ware und die Preis dort katastrophal waren.
Quasi ein Drogen-Hotspot für Ahnugslose :-)
dort hab ich meinen ersten und bisher zum Glück einzigen Exhibitionisten gesehen: volltrunken mit fast leerer Schnapsflasche in der Hand hat er lallend, wankend und eher schlaff seinen Pimmelmann jedem Passanten bereitwillig zur Schau gestellt. ein eher erbärmliches Schauspiel.
und grauen Trenchcoat hatte er auch keinen an! in Wirklichkeit ist alles nicht so glamourös wie man es sich vorstellt!
und aus der Ferne betrachtet, ein architektonisches
Highlight im Stadtpark ist (dort stehen auch nur 3 Gebäude und ein Stadtbahn-Pavillion).
Innen wurde er - wie damals üblich - verschandelt.
Mal ganz abgesehen davon, dass es es sich hierbei um die schlimmste Touristenfalle handelt...
Schade in diesem Zusammenhang, daß aus der Ansiedelung der Casino Austria in diesem Haus nicht wurde..
nur warum wird in diesem Artikel nicht auch das nicht minder hübsche Gebäude des Stadtgartenamtes erwähnt?
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