Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Expertenrat für die Wolke: sich nicht nur auf einen Anbieter verlassen.
Es ist bequem und spart Geld: Statt seinen Computer aufzumotzen, lassen sich Texte, Fotos, Videos in großen Mengen in der schier unendlichen Wolke des Internet speichern, auch Cloud- Computing genannt. Eine feine Sache, wenn da nicht das Sicherheitsrisiko wäre: dass jemand die gespeicherten Daten hackt und für kriminelle oder andere unlautere Zwecke missbraucht.
Vor kurzem warnte gar Apple-Kogründer Steve Wozniak vor künftigen "furchtbaren Problemen" durch das Auslagern von Daten ins Internet - ohne sich dabei allerdings ins Details zu verlieren. Nicht gerade vertrauensaufbauend gab jüngst Dropbox, einer der US-Big Player in dem Bereich, "unerlaubte Zugriffe" auf Nutzerkonten zu. Also doch: Finger weg von Cloud-Computing?
Man müsse ja nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten, meint Alexander Wöhrer, Experte und Lektor für Cloud-Computing an der FH St. Pölten. "Zum einen zwingt mich ja niemand, dass ich zum Beispiel Dropbox verwende, zum anderen kann ich meine Daten vorab verschlüsseln." Auch Cloud-Computing-Werkzeuge ließen sich sicher verwenden. Man sollte sich aber vorher überlegen, wofür. "Kein Unternehmen wird wirklich brisante Pläne in der öffentlichen Cloud ablegen."
Sowohl für Firmen als auch Privatnutzer böten sich Clouddienste als bequeme Alternativen zum traditionellen Speichern auf Festplatten an. Dass wertvolle Daten auf viel simplere Weise verschwinden können, daran erinnern die kursierenden Geschichten von in Taxis und Flughäfen verlorengegangenen Laptops.
Da das Thema Sicherheit bei Anwendern die größten Bedenken auslöse, werden sich die Anbieter künftig noch viel mehr in diesem Punkt zu differenzieren versuchen, ist Wöhrer überzeugt. Sinnvoll wäre hier eine Art TÜV-Plakette, die einen verlässlichen Sicherheitsstandard garantiere. Bis es so weit ist, gilt: Minimieren des Risikos, indem der Nutzer verschiedene Dienste wählt.
Dass besonders große Wolkenschieber wie Google, Microsoft oder Apple nach Möglichkeit damit auch Daten für Werbekunden generieren und Nutzer möglichst eng an sich binden wollen, liegt auf der Hand. "Doch ganz verwundert darf man darüber nicht sein. Viele Dinge, die wir in der Cloud benutzen, sind gratis. Schwer, da große Ansprüche zu stellen", sagt Wöhrer. (Karin Tzschentke, DER STANDARD, 17.8.2012)
Apple-Co-Gründer Wozniak sieht Cloud kritisch: "Schrecklich"
Dropbox-Hack nun offiziell bestätigt
Innenministerin Mikl-Leitner will digitale Straftaten auch bei StGB-Novelle diskutieren
US-Politiker machen Iran verantwortlich
Möglicherweise bis zu 22 Millionen Benutzerkennungen ausgespäht
Microsoft lanciert Warnung - Schädling tarnt sich als Browser-Erweiterung
Kaspersky: Spammer weichen allerings immer öfter auf soziale Netzwerke aus
Sicherheitsforscher konnten über ungepatchte Lücke auf Gebäudeverwaltung zugreifen
"Man braucht nur wenige Klicks, bis man am virtuellen Schaltpult eines Heizkraftwerks steht"
Polizei warnt vor Schädling - Virus versucht, Geld vom User zu erpressen
Unbekannten kopierten komplette Kreditkartensätze von Servern der Plattform Traveltainment
Nicht signierten Applets wird nun stets eine Warnung vorgeschalten
Angesichts der großangelegten Brute-Force-Attacke sollte einiges beachtet werden
Framework "SIMON" schleust sich in Flugmanagementsysteme ein - Übertragungsprotokoll anfällig
Malware installiert Bitcoin-Mining-System im Hintergrund und sorgt für spürbaren Performance-Einbruch des Computers
Mit Hilfe von Trojanern kann der ganze Rechner in die Kontrolle Dritter gelangen - Webcam inklusive
Sicherheitsexperten machen auf Sicherheitslücken bei vernetzten Kameras aufmerksam
Angriff zeigt Handlungsbedarf für Sicherheit von Internet-Verbindungen
Angeblich intensive Attacken auf staatliche Server
Stundenlang kein Zugriff für Kunden der US-Bank
Größere Gefahr für die Sicherheit der USA als der Terrorismus
Googles hochdotierter Hacker-Wettbewerb Pwnium 3 sah keinen Sieger
...für alles, was nicht soooo wichtig ist. Schnell ein paar Bilder teilen, ein Dokument ohne vertrauliche Informationen online stellen und bearbeiten, ein paar Files zwischen Desktop und Smartphones hin und her schieben.
Bei dem, was darüber hinausgeht, muss man sich aber schon seine Gedanken machen. Wenn sensiblere Daten in die Cloud gelangen sollen, ist die Wahl des richtigen Anbieters, eine gute Passwortstärke, Verschlüsselung etc. wichtig.
Ich würde jetzt keine Panik wegen Cloud Services kriegen, aber man muss wissen, wofür man sie verwendet. Dann können sie auch echte Lebensretter sein (Jeder, dem schon einmal eine Festplatte oder ein Smartphone eingegangen ist, wird zustimmen)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.