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Hamburg - Ryanair-Chef Michael O'Leary wehrt sich gegen Vorwürfe, dass die jüngsten Notlandungen der Billig-Fluggesellschaft im spanischen Valencia auf Sicherheitsprobleme hindeuten könnten. Die Notlandungen waren ein "außergewöhnliches Ereignis", sagte er der "Financial Times Deutschland" (Freitag). "Jede der drei Maschinen hatte genug Treibstoff an Bord, dass es für 90 Minuten über der geplanten Landezeit reichte. Die Flugzeuge mussten jedoch rund eine Stunde nach der geplanten Landezeit in einer Warteschleife über Valencia kreisen. Das ist nicht normal."
Im Auftrag des Verkehrsministeriums untersucht die spanische Flugsicherheitsbehörde (AESA) derzeit drei Vorfälle, die sich schon am 26. Juli ereigneten. Wegen eines Gewitters mussten an dem Tag zahlreiche Flugzeuge mit Flugziel Madrid nach Valencia umgeleitet werden. Drei Ryanair-Maschinen mussten hierbei den Notruf Mayday ausgeben, da die Kerosinmenge ein vorgeschriebenes Minimum erreicht hatte. Die spanische Luftsicherheitsbehörde will nun prüfen, ob die Maschinen zu knapp betankt wurden.
Notlandungen sind nach Angaben des Ryanair-Chefs Teil des Sicherheitssystems der irischen Fluggesellschaft. "Wenn eine Airline Mayday ausruft, dann handelt es sich nicht um eine Notsituation. Sondern das ist ein vorgeschriebenes Verfahren für eine bevorzugte Landung", sagte er. (APA, 17.8.2012)
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das Geld mittels fliegen verdient und dabei Brutalo Methoden anwendet und leider genug dumme Lokalpolitiker findet, die korrupt genug sind, dieses Unternehmen mit Steuergeldern zu finanzieren.
Der verstorbene Ktn. LH, Haider, hat etwa seinerzeit den Vertrag mit Ryanair verhandelt. Sie bekamen - damals - 75 Euro pro Sitzplatz des Flugzeuges (ob voll oder leer war egal) und 0 Euro Landegebühren, dafür, dass Sie nach Klagenfurt fliegen. Der Flieger war jedes Mal zu 3/4 mit Slowenen belegt, da bekanntlich die Kärntner ja kein weit gereistes Volk sind und die Geschäftsleute die AUA verwenden.
Wenn jemand "Mayday" erklaert,dann ist dies eine eindeutige "Notsituation".Dieser "Distresscall"ist die hoechste Prioritaet und man ist die Nummer 1 in der Anflugsequenz.Es geht mir auf den A.sch,wie die Manager Ihre Gier auf Kosten der Flugsicherheit rechfertigen wollen! Es stimmt,dass alle Airlines die "gesetzlich vorgeschriebene Menge"einhalten,das heisst jedoch nicht,dass dies immer sicher ist!z.B. Boeing 777 befindet sich mit 5.5 Tonnen Kerosin im Endanflug,aus irgendeinem Grund (Fluglotse,unstabiler Anflug, Windscherung)muss man Durchstarten,dies kostet 1,5 bis 2Tonnen Sprit (777300ER),man kommt mit 3,5 Tonnen zurueck(wenn man 1.in d.Warteschlange ist), bei 4.2Tonnen kommt d.Message Fuel Quantity Low, das kann's nicht sein, aber legal
Mayday wird deklariert, wenn die "final reserve fuels" angegriffen werden müssen.
Ich weiß jetzt nicht genau, wieviel Sprit eine B777-300ER in 1500 Meter Höhe in 30 Minuten verbraucht, gehe aber mal davon aus, dass das deutlich mehr als Ihre 5,5 Tonnen sind. Daher ist dieser Fall bereits ein absoluter Notfall und jedenfalls als Mayday zu deklarieren. Bei so einem Zwischenfall ist aber vorher schon einiges schiefgelaufen. Wenn dann noch ein TOGA dazukommt, ist ohnehin die Kacke am Dampfen, das hat aber mit den gesetzlichen Regeln nix zu tun, die wären in Ihrem Beispiel bereist vielfach gebrochen gewesen und daher keinesfalls legal.
Hallo Club der toten Dichter!
Ich habe mir jetzt alle ihre Meldungen durchgelesen und muss ihnen leider massiv wiedersprechen.
Der Gesetzgeber legt ein Minimum fest, darin sind kaum Reserven enthalten. Bei Gewitter, techn. Problemen des Flugzeuges, etc. obliegt es normalerweise dem Kapitän extra Fuel mitzunehmen. Es ist ein absolutes NO GO, wenn ich dieses Extra Fuel schriftlich beantragen und begründen muss!!!!
Mayday!! Ist ein Flugnotfall ! Mayday wird erst verwendet, wenn es absehbar ist, dass ich in die 30 Minuten Final Reserve komme! Mayday wird nicht einfach so aus Vorsicht verwendet!
3 Flieger die bei Gewitter in eine Flugnotlage kommen, sprechen eine eindeutige Sprache! Ich steige dort nicht ein!
Es steht Ihnen ja frei, einzusteigen oder nicht. Ich bin ja auch kein Anwalt, Besitzer oder Mitarbeiter der Ryanair. Mir geht nur dieses relativ unbegründete Bashing auf die Nerven.
Und ja, es ist nicht üblich, von Piloten einzufordern, nur die gesetzliche Menge mitzunehmen, aber generell reduziert das einmal nur das Holding am Zielflughafen. Nichts weiter.
Nimmt der Kapitän eine Tonne mehr Sprit mit, kann er in Madrid um diese Zeit länger kreisen. Verschwindet das Gewitter nicht, macht er sich danach auf den Weg nach Valencia, wo dann genau das selbe passiert.
Seit dem Avianca-Flug wird Mayday in diesem Fall verwendet, um Missverständnisse auszuschließen. Deshalb fliegt das Flugzeug aber nicht gleich vom Himmel...
würd mich interessieren wieviel diese "ausweich" oder notlandungen gekostet haben.
wer so gierig ist und die sicherheit von passagieren und crew riskiert hat es nicht anders verdient als finanziell bestraft zu werden.
ryanair...never ever...
Hä?
Die wurden UMGELEITET, weil am Zielflughafen schlechtes Wetter war. Die sind ja nicht aus Spaß oder aus Spritmangel nach Valencia geflogen...
Und wie wurde bitte die Sicherheit der Passagiere und der Crew riskiert? Es war genügend Sprit an Bord, um den Zielflughafen zu erreichen, danach noch genügend, um den Ersatzflughafen zu erreichen und auf beiden Flughäfen gab's noch Warteschleifen, auch dafür war noch genügend Sprit da.
Ewig kann auch eine andere Linie nicht oben bleiben, irgendwann geht der Sprit halt zur Neige. Und wenn man nur mehr für 30 Minuten Sprit an Bord hat, ist Mayday zu deklarieren und um eine bevorzugte Landung zu ersucht. Fertig.
Weiß nicht, was da so ein Thema ist...
Die wurden nicht umgeleitet. Das entscheidet nämlich der Pilot und nicht der Lotse. Die sind deswegen ausgewichen, weil sie eben KEINEN ausreichenden Extrasprit dabei hatten, sondern in dem Moment wo ihr Spritvorrat nur noch reicht um zum Ausweichflughafen zu fliegen plus 30 Minuten eine Entscheidung treffen MÜSSEN. Sie hätten sich auch entscheiden können in Madrid zu bleiben, aber bei dem Risiko dass sie dann dort unbedingt landen müssen bevor der Sprit aus ist. Sie sind also nach Valencia und dort mit wenig mehr als 30 min. angekommen, weshalb sie dort dann Luftnotlage erklären MUSSTEN, weil sie mit weniger als 30 min. landen würden. Das bei einer vorhersehbaren Schlechtwetterlage!
Sorry, aber das stimmt ja nicht. Die Flugzeit von Madrid nach Valencia beträgt rund 30 Minuten, das sind ja nur knapp mehr als 300 Kilometer. Und klarerweise muss man sich - wenn ein Flughafen gesperrt ist - irgendwann entscheiden, was man tut. Man kann nicht ewig warten, sonst geht's einem so wie dem Avianca Flug http://de.wikipedia.org/wiki/Avia... ca-Flug_52
Ich sehe da keinen Fehler, weder von der Crew, noch von der Betankung. Es war nach der Entscheidung, den Alternativen Flughafen anzufliegen Sprit zum Erreichen vorhanden, zudem noch Sprit für ~ 30 Minuten in der Warteschleife *UND* zusätzlich dann noch die vorgeschriebene halbe Stunde, die dann aber nicht angegriffen wurde, da man Notlage erklärt hat.
Alles im grünen Bereich.
sie haben beweise, dass ryanair das gemacht hat? dass man ryanair bei jeder gelegenheit ans bein pinkelt darf nicht wundern, jedes land in europa hat seine eigene fluglinie (gut, bis aus uns halt :-) ) und gerade in spanien ist ryanair eine starke konkurrenz (hier in AT hat man die ja erfolgreich vertrieben).
wtf? wenn die da oben wegen sperre eines anderen flughafens über 60 min kreisen müssen, sie für 90m treibstoff dabei haben müssen und bei unter 30min restbetankungen den notfall ausrufen müssen, was sagt das über das fehlverhalten von ryanair aus? leider nix!
Das was in dem Fall hilft sind einfach massive Geldstrafen. Wenn Ryanair mal 20 Mille Strafe abrückt ändern sich die Verfahren ganz schnell.
Ist ja wohl eine Frechheit es gezielt darauf anzulegen das man im Zeifelsfall eh immer priority behandelt wenn das Fuel zu knapp kalkuliert wurde und man nen Notfall erklärt.
Wenn das alle machen schepperts wirklich mal.
Und warum?
Ryanair hatte genau so viel Sprit an Bord, wie es die internationalen Gesetze vorschreiben. Warum wollen Sie da Geldstrafen verhängen? Will man, dass Airlines mit mehr Sprit unterwegs sind, muss man die Gesetze ändern.
Die Gesetze definieren nur das Minimum bei IDEALBEDINGUNGEN. Es ist unmöglich alle Eventualitäten in ein Gesetz zu schreiben, deswegen muss man die aktuellen Bedingungen anschauen und die Lage vor jedem Flug beurteilen. Dann wird mit der entsprechenden Erfahrung versehen eine Entscheidung über den zusätzlich zum Minimum zu tankenden Treibstoff gefällt. Diese Entscheidung fällt normalerweise derjenige der auch die Verantwortung für eine sichere Flugdurchführung dem Gesetz nach trägt, nämlich der Kapitän. Es ist absolut Sicherheitsreduzierend, wenn diese Entscheidung durch das Management um Geld zu sparen so beeinflußt wird, dass die Sicherheit darunter leidet. Darum geht es!
Und wo wurde in diesem Fall die Sicherheit reduziert?
Glauben Sie mir, wenn ein Kapitän schon vorher weiß, dass es knapp wird, tankt er mehr, auch wenn er einen "schwarzen Punkt" bekommt. Was viele nämlich nicht wissen oder immer wieder vergessen: auch der Kapitän möchte am Abend wieder in einem Bett und nicht in einem Krankenhaus oder einem Sarg liegen.
Hier gab's allerdings kein Spritproblem. Madrid wurde erreicht, nach einer kurzen Warteschleife wurde entschieden, den Alternativ-Flughafen anzufliegen, auch der wurde ohne Probleme erreicht, danach wurde noch eine halbe Stunde in der Warteschleife verbracht, ehe man dem Tower in Valencia mitteilte, eine Notlage zu haben. Da waren aber noch für 30 Minuten Sprit an Bord. Wie gefordert.
Na, na. Es ist nicht "der" Gesetzgeber, sondern da gibt's internationale Übereinkommen. Und nicht die Übereinkommen unterstützen die Fuel Policy einer Airline, sondern die Airlines halten sich an die Gesetze.
Die Gesetze gibt's schon länger, als Ryanair, die haben sich in den letzten Jahren praktisch nicht verändert und wenn, sind sie sicherlich schärfer anstatt lauer geworden.
Wenn eine Airline ihre Piloten anweist, nicht mehr als das gesetzlich erforderliche Minimum mitzunehmen und Piloten, die dennoch mehr mitnehmen dann zumindest subtil Probleme machen, dann kann man das als "Airline-Policy" durchaus kritisieren, aber Strafen oder sonstige Dinge sind da sicher nicht drin.
Und nochmal: Es war weit entfernt, "gefährlich" zu sein.
Die Treibstoffmenge von 30 Minuten wird schon deswegen "gefährlich" weil alleine ein Durchstartmanöver i.d.R. ca. 15 Minuten dauert. Die Anzeige der Tanks hat Ungenauigkeiten im Minutenbereich. Die Hersteller haben "Low Fuel" Verfahren, weil beim Durchstarten die Triebwerke erlöschen können. Der Gesetzgeber schreibt nicht umsonst vor, das beim Unterschreiten der 30 Minuten die Luftnotlage erklärt werden MUSS!
Ja, und genau das wurde auch praktiziert.
Ich verstehe das Problem nicht. Das Wetter in Valencia war gut, sonst wäre der Flughafen nicht als Alternate angeflogen worden, die Risken für ein Go around minimal und als die Crew sah, dass man die final reserve angreifen wird müssen, haben sie Notlage erklärt und um bevorzugte Behandlung gebeten.
Seit dem http://de.wikipedia.org/wiki/Avia... ca-Flug_52 ist das Standard-Prozedur, damit in so einem Fall keine Missverständnisse zwischen Boden und Luft mehr auftauchen können.
Von gefährlich war das weit weg.
Die "Gesetze" oder besser die Vorschriften zur Mindestmenge an Bord wurden in den letzten Jahren durch die Industrie mithilfe der Behörden verschlechtert. Früher hatte man höhere Reserven in den Mindestmengen als heute.
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