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Österreich-News: "Bild", "Spiegel", "Capital" vorn
Was Userinnen und User bei Windows 8 ab Ende Oktober erwartet, können Entwickler seit dieser Woche beäugen (der WebStandard berichtete). Die Nachrichten-Applikation im Kacheldesign überrascht mit ihrer Auswahl an Medien für Österreich.
Wer die News-App für heimische Nutzer aufruft, bekommt zuerst Onlineangebote deutscher Medien serviert: des Boulevardriesen Bild, der Wirtschaftszeitschrift Capital, des Nachrichtenmagazins Spiegel und der Wochenillustrierten Focus, zudem von Handelsblatt und Frankfurter Allgemeine. Das erste österreichische Medium steht in Spalte drei oben - die Gratiszeitung Heute in den Webzugriffsstatistiken gemeinhin nicht weit vorn platziert. ORF.at, zugriffsstärkste österreichische Infoplattform, kommt erst zwei Spalten später, noch hinter dem deutschen Nachrichtensender N24 und der Krone.
Wieder eine Spalte weiter steht derStandard.at, freilich nur eine Auswahl von Ressorts: Ausland, Inland, Wirtschaft und Sport. Zwei Spalten danach unten oe24.at mit zwei Icons - für Sport und für weitere Nachrichten. Microsoft-Sprecher Thomas Lutz will dem nachgehen. Er gehe davon aus, dass die Icons veränderbar sind. In ersten Tests des WebStandards gelang das nicht. (fid, DER STANDARD, 17.8.2012)
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... zum Marktstart von Windows 8 entsprechend aktualisiert werden. Wir sind für jedes Feedback dankbar und arbeiten auch an einem Prozess, der laufende Änderungen an der Medienliste einfach möglich machen wird.
• Die Aktualisierung der Nachrichten App erfolgt automatisch über das Internet und Änderung an der Medienliste werden daher auch sehr zeitnahe zur Verfügung stehen, auf alle Fälle rechtzeitig für die Auslieferung der ersten Windows Versionen an österreichische Anwender.
Liebe Grüße
Thomas Lutz
Hier nun mein Statement zur Nachrichten App in der derzeit für Entwickler und IT-Profis erhältlichen Vorabversion von Windows 8.
• Die in der derzeitigen Windows 8 Vorabversion enthaltene Nachrichten App wurde vom Microsoft MSN (bing) Team für über 100 Märkte weltweit erstellt. Die Auswahl der Medien erfolgte in einem ersten Wurf über internationale Agenturpartner, die derzeitige Reihung ist einfach nur alphabetisch.
• Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige Auswahl der Medien für Österreich weder vollständig noch akkurat ist. Eine Änderung nach Maßgabe lokaler Kriterien wie bspw. der ÖWA ist geplant und wird in den nächsten Wochen durchgeführt werden.
• Die derzeitige Version ist nicht als final anzusehen und kann bzw. wird bis ...
Die Userin die Userin
Seht her ihr Leut, wie doof ich bin.
Ich muss ein englisch Wort schon gendern,
weil mit Gewalt ich will was ändern,
was schon seit ew'ger Zeit besteht
weil es nun um "Prinzipien" geht.
Im Engeland, im Frankenreich,
in Spanien und Italien
Werden bezeichnet alle gleich,
bei uns gibt's Repressalien.
Wenns um 'ne Menge Leute geht,
woanders jeder Mensch versteht,
dass Männlein, Weiblein gleichermaß
drin vorkommt, nur bei uns - kein Spaß:
Wenn man statt BürgerIn sagt Bürger,
entkommt dem Gutmensch schnell ein Würger.
Bei uns hier wohl, im "guten"' Wien
regiert verkrampft - die BürgerIn
Im Englischen gibt es deshalb keine Probleme, weil dort seit jeher der "Idealzustand" herrscht, den man bei uns herstllen möchte. Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, gibt es im Englischen nur einen Artikel, nämlich "the" und dieser ist ungeschlechtlich. Das heißt "the citizens" ist gleichermaßen männlich, weiblich wie sächlich. Die Bürger ist in erster Linie männlich.
Eine Lösung die bei uns funktionieren würde, wäre in der Mehrzahl generell die weibliche Form zu verwenden, weil in "die Bürgerinnen", steckt der männliche "Bürger" ja schon drinnen. Damit würde man den Spieß zwar umdrehen (Alle Formen weiblich ohne Rücksicht auf Männer) aber das sollte alle Männer eh nicht stören, würden sie nicht mehr im Wort erähnt werden, oder?
Schon mal was von Freiheit der Kunst gehört?
Und grad in den romanischen Sprachen, die du mir ja auch in Abrede stellst ( lies deinen ersten Satz) gibt es die "männlich" endende Form der Mehrzahl als geschlechtslose Bezeichnung., wo hingegen
die weibliche Mehrzahl eindeutig vorschreibt, daß es sich bei der Verwndung derselben um reine Frauengruppen handelt.
Das einzige, das du mit deiner Antwort wirklich beweist ist, wie verkrampft die GenderGutmenschinnen sind.
PS.: Viel Spaß bei der nächsten Bürger Innen - Meister Innen - Wahl als Bürger Innen - Meister Innen - Wähler In.
Nur weils Kunst ist, hat es nicht sofort die Freiheit unlogisch zu sein. Wo kommen wir denn da hin? Ich hab schon viele junge Zeichner und Schreiber gesehen, die mit dem Argument "das ist Kunst" oder "das ist Fantasie" (Genre) daherkommen für ihr mangelndes Wissen.
Schöner Reim, wirklich, aber statt der Engländer hättest du auch was anderes Suchen können, bei dem es passt.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass es gleich ungenau ist (Ist es eine gemischte Gruppe, oder wirklich nur Männer) und der Tatsache, dass die weibliche Form des Wortes nicht darin enthalten ist.
Mir - als der "Angemotzte" (wie gendert man Das eigentlich(!) ) - war das nicht mal ein rotes Stricherl wert.
Und wer den Thread aufmerksam liest (und nicht verblendet ist), entnimmt der Konversation sowieso die Fakten.
Sollte er/Sie mir mal erklären können, das unser Wort "der Mensch" diskriminierend, weil implizit ausschliesslich männlich ist, dann würd ich ihr/ihm weiter zuhören/lesen.
So entlockt mir das Gezucke nur ein Schmunzeln.
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