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vergrößern 555x333Ist es die Liebe zur Umwelt oder der Versucht, Ressourcen zu sparen?
Auch wenn der Eindruck unablässig verdichtet wird, dass die Wirtschaft nur aus skrupellosen Finanzjongleuren besteht, kluge Investoren schauen sich ein Unternehmen doch sehr genau an, bevor sie ihr Geld dort arbeiten lassen. Um für diesen Fall und gegenüber der ganzen Welt ein gutes Bild abzugeben, veröffentlichen viele Unternehmen alljährlich einen sogenannten Nachhaltigkeitsbericht, früher Umweltbericht, jetzt Sustainability-Report. Meist handelt es sich um mehrere hundert Seiten dicke Wälzer im A4-Format.
Den Empfängern fällt es dadurch leicht, sie in Regalen abzulegen oder gleich der Wiederverwertung zuzuführen. Und wer sie tatsächlich liest, ist danach auch nicht wirklich schlauer.
In einem Tonfall zwischen salbungsvollem Beratersprech und klotziger Werbebotschaft, eingebettet zwischen aufwändigen Illustrationen, gewagten Fotomontagen und hübschen Chefbildern, versucht man der Welt zu erklären, dass man mit der Umwelt schonend umgeht und die Mitarbeiter auch nicht quält. Obwohl diese Bücher immer wieder jede Menge interessanter Zahlen enthalten, kann man nicht viel mit ihnen anfangen, weil sie selten in sinnvolle Beziehung zu den Angaben ähnlicher Unternehmen gestellt werden können.
Im Hintergrund läuft allerdings ein anderes Programm: Wenn ein Autohersteller längerfristig erfolgreich sein will, sucht er nicht nur Mitarbeiter, die er abbauen kann, sondern auch Einsparungspotenzial bei den Ressourcen. Das kommt dann mitunter auch der Umwelt zugute. (Rudolf Skarics, AutoMobil, DER STANDARD, 17.8.2012)
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Im Automobilbau wird nur wenig Recycling-Alu verwendet und ein großer Teil der Autos endet in einigen der ärmsten Ländern der Welt
Neu- oder Gebrauchtwagen, klein oder groß? Beim Autokauf kann Geld gespart werden, wenn man ein paar Überlegungen anstellt
Mit zunehmender Verbreitung elektrischer Komponenten wird die Frage nach Energieaufwand bzw. CO2-Ausstoß bei der Herstellung immer dringlicher
Es gibt inzwischen verschiedene Konzepte für Hybridantriebe. Bei den Europäern ist das Thema Hybrid aber noch immer ein Nischprogramm
Ethanol wird kaum die Abhängigkeit vom "Ausland" verringern, auch die CO2-Bilanz ist nicht eindeutig positiv
Früher war es überhaupt nicht möglich, sparsamer zu fahren. Heute geht das aber auch nur, wenn der Fahrer mitspielt
Nach dem Stand der Technik ist es gar nicht mehr zielführend, Diesel- und Benzinautos nach ihrem Rußausstoß zu unterscheiden
Die WHO stuft Dieselabgase als krebserregend ein. Damit sind aber nicht die modernen Dieseltechnologien gemeint
Leistung je ausgestoßenen Kohlenstoff ist die neue Dimension, an der Innovationskraft offenbar gemessen wird
Der teure Sprit wird uns nicht gleich alle umbringen. Bedenklich ist allerdings, dass die zusätzlichen Einnahmen in den falschen Taschen landen
Die Entscheidung, womit wir wohin fahren wollen, treffen letztendlich wir, die Konsumenten
Die Hemmschwelle, ein Elektroauto zu kaufen ist hoch, weil die Reichweite der Fahrzeuge relativ gering ist
Wer nicht das Leistungs-, sondern das Sparpotenzial nutzt, kommt durchaus in die Nähe der Normverbrauchsangabe
Scheinbar hat ein Wettlauf um den geringsten Spritverbrauch begonnen. Steigende Benzinpreise spielen dabei nicht die wichtigste Rolle
Mazda hat sich beim Benzinmotor auf die Möglichkeit konzentriert, durch Erhöhung der Verdichtung die Effizienz der Verbrennung anzuheben
Der Kraftstoffpreis ist vom Rohölpreis entkoppelt. Das Geld wird an den Tankstellen aber ohnehin mit anderen Dingen gemacht
Automatikautos schneiden bei offiziellen Verbrauchsangaben oft besser ab als handgeschaltene Autos. Aber sie haben einen schlechteren Wirkungsgrad
Anfang der 1990er-Jahr sprossen die Sparmodelle aus allen Winken. Ganz vorne mit dabei war VW mit dem Golf Ecomatic. Kaufen wollte ihn keiner
Autofahren bedeutet heute vor allem, im Stau zu stehen. Und für neue Straßen ist kaum noch Platz vorhanden
So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
Beispiel Glühbirnen: energetisch war der ZWANG mit Glühbirnenverbot ein Unsinn: auch wenn nur jede 10.Birne ersetzt worden wäre, wäre der Sinn der Sache erreicht, ohne Tausende neue Dimmer erzeugen und den viel schlechteren CO2 Footprint der Energiesparlampen in Kauf nehmen zu müssen.
ein gutes Beispiel fuer BreitbandDenken und FuzzyLogics (statt primitiven, sturen Vorschriftereien a la Oettinger …)
genauso ElektroAutos: nur weil sie Batterien verwenden
-- die erzeugt und entsorgt werden müssen --
sind sie noch lange nicht umweltfreundlicher als VerbrennungsMotoren.
Was fehlt, sind Trägersysteme a la Rollende Landstrasse, die alle 50km aufzufahren und abzufahren ermöglichen.
Autobahn als Radweg, warum nicht ???
denn bei ALLEN "Industrien" sind nicht nur Menschen betroffen, deren Lebensrhythmus geradezu kriminell (und immer auch kriminalisierend) an "Wirtschaft" angepasst werden, sondern auch die CO2-Footprints der Industrien, die die Rohstoffe und Maschinen (der Vorstufen der "Produkte") herstellten ...
abgesehen von Millionen Jahren AtommüllBeaufsichtigung in der Zukunft: Nukleare Industrien bestehen praktisch nur aus Hightech, d.h. auch jede der Vorstufen dieser "umweltfreundlichen" Atomstromerzeugung (welch eine miese Lüge!) ist mit katastrophalen CO2-Footprints belastet:
mehr Hightech = teurere (weil energiefressendere und reinraum-erfordernde) Planung und Herstellung etc.etc.
und nicht zuletzt: ZWANG zu Einkinderpolitik genauso wie ZWANG zum radfahren/bahnfahren/autofahren (das gibts auch: de facto in 3/4 der USA zb) sind immer unklug und bringen kaum mehr als eine generöse Förderlinie.
Junge Leute zur Party (statt "Familien"gründung) ermutigen = besser als ZwangsAbtreibung,
Uniqa Lichtspiele beenden = besser als Lichtverbote
siehe Deutschland: Tempo 260 ist legal, aber wie viele fahren es und fast alle fahren ca. 130 (obwohl das nur teilweise mit Taferln vorgeschrieben ist)
auch das ist eine Crux der EU: aus dem Wettbewerb der Vorschriftereien entstand ein EU Monopol der Vorschriftereien (mit Zielrichtung Hyperstaat der Vorschriftereien: da gehts nicht nur um Glühbirnen und Energiesparlampen ...)
nicht zuletzt die hirnrissigen Ideen mit "Sonnenschirm" für Korallenriffe und "Schwefelteilchen" in der Atmosphäre gegen SonnenAufheizung:
zuerst machen "unsere" Industrien die Atmosphäre kaputt, dass die Gletscher schmelzen (über 50m allein 2012 in Österreich) und die Korallenriffe krepieren, und dann sollen NOCH MEHR INDUSTRIEN diverse Umweltgifte und Sonnenschirmprothesen erzeugen, um die Sonne fernzuhalten (die zb Bäume brauchen, um Sauerstoff zu erzeugen)
"PolitikerInnen" (die sich via BIP "rechtfertigen" wollen) werden sich nicht an den Kopf greifen ...
das müssen schon wir alle tun, und solche "Wirtschafts"regierungen" nicht mehr wählen, wie sie seit den 1980er Jahren wüten
Ein bisl einen hoffnungsvollen Ausblick hätten wir uns doch verdient. Der Staat muss Randbedingungen schaffen das die Firmen bei den Produkten auch Nachhaltigkeit im Fokus haben. Wenn das stimmt dass die Marketingkosten 40% des Autopreises ausmachen, dann weiss ich wieso es so viele SUVs auf den Straße gibt. Da auf mehreren Ebenen gegenzusteuern wäre eine Aufgabe des Umweltministers zusammen mit der Finanzministerin.
Vielleicht könnte ab 10kW pro Sitzplatz die Nova verdoppelt werden.
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