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Wien - Die in Wien und Frankfurt börsenotierte Sanochemia Pharmazeutika AG hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 bei einem um 5 Prozent auf 24,13 Mio. Euro gestiegenen Umsatz 393.000 Euro Gewinn gemacht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 11.000 Euro. Auch operativ (EBIT) verdiente das Unternehmen mit 1,08 Mio. Euro (Vorjahr: 874.000 Euro) mehr. Das Vorsteuerergebnis stieg von 122.000 auf 708.000 Euro. Diese Zahlen wurden am Freitag ad hoc bekanntgegeben.
Sanochemia-Chef Werner Frantsits stellt sich den Angaben zufolge auf ein schwieriges 4. Quartal ein. Kurzfristige Umsatz- und Ertragseinbrüche könnten nicht ausgeschlossen werden, heißt es in der Pflichtmitteilung.
Die Auswirkungen des arabischen Frühlings hätten Sanochemias Märkte insbesondere in den nordafrikanischen Ländern wie Ägypten und Lybien getroffen. In der Eurozone belaste die Schuldenkrise weiterhin die Märkte in Griechenland und Spanien. "Sanochemia begegnet den mit Unsicherheit behafteten Ländern mit strengeren Liefer- und Zahlungsbedingungen wie Akkreditiv oder Vorauszahlung. Die höhere Risikobewertung schlägt sich allerdings auch in den geringeren Umsätzen nieder." Aufgrund nicht ausgelieferter Orders seien Umsatzeinbußen von ca. 4 Mio. Euro ausgewiesen worden. Das werde negative Auswirkungen auf das 4. Quartal haben, wo diese zurückgehaltenen Auslieferungen in den Umsatzerlösen fehlen werden.
Das Grundkapital und die Kapitalrücklagen stiegen infolge der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage (Alvetra) und führten zu einem gestiegenen Eigenkapital in Höhe von 53,35 (48,30) Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote liegt demnach bei 71 Prozent. Der operative Cashflow erhöhte sich auf 3,9 (1,3) Mio. Euro. (APA, 17.8.2012)
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