Codename "Aladin"

29. Juni 2003, 13:05
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Geht es nach den Plänen von Premiere, dann läuft die Uhr für Schwarzseher rückwärts

Geht es nach den Plänen von Premiere, dann läuft die Uhr für Schwarzseher rückwärts, denn sie werden bald keine Pay-TV-Programme mehr illegal empfangen können. Wie das Medienmagazin "Digital Fernsehen" berichtet, wird der Pay-TV-Sender noch im Oktober die Umstellung auf das neue Verschlüsselungssystem Nagravision abgeschlossen haben.

Codename "Aladin"

"Wir sind vollkommen im Zeitplan", so Klaus Bechtold, Vice President Nagravision SA, gegenüber Digital Fernsehen. Premiere erhalte von Nagravision ein komplett neu entwickeltes Verschlüsselungssystem, das intern den Codenamen "Aladin" trage, so die Schweizer Codierungsspezialisten im Interview.

Sicherheitsmerkmale

Philippe Stransky, CTO der Nagravision SA, geht im Magazin auch näher auf die Sicherheitsmerkmale ein. "Aladin" werde bereits seit zwei Jahren intern getestet und habe mehrere Sicherheitsstufen, die nacheinander aktiviert werden können. Pay-TV-Hacker sollen so keine Chance mehr haben.

"Paring"

Auch die feste Verheiratung von Receiver und Smartcard (das sogenannte "Paring") sei im System implementiert, Premiere werde dies jedoch vorerst nicht nutzen. Während Premiere das komplette Verschlüsselungssystem auswechselt, müssen die Abonnenten lediglich die Smartcard im Digitalreceiver austauschen, die Premiere aus Sicherheitsgründen erst relativ spät versenden wird.(red)

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