Virenschutz für Sicherheits-Muffel

29. Juni 2003, 12:28
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Kostenlose Online-Virenscanner im Test

Kostenlose Online-Virenscanner sind nützlich, aktuell und bequem. Sie bieten zwar keinen vollwertigen Ersatz für ein kostspieliges Antiviren-Paket, eignen sich aber gut dazu, gelegentlich einzelne Dateien oder sogar den gesamten PC auf Viren zu untersuchen, schreibt das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe.

Viren, Trojaner oder Dialer

Programme und Dateien jedweder Art, die aus dem Internet den Weg in den heimischen PC finden, bergen ein Risiko: In ihnen können Schädlinge wie Viren, Trojaner oder Dialer versteckt sein, die für den Anwender nicht zu erkennen sind.

Online-Virenscanner bieten eine bequeme Möglichkeit, solche Dateien vor dem Öffnen überprüfen zu lassen. Man sendet sie einfach an den Upload-Dienst eines Virenscanner-Herstellers, wo aktuelle Programme auf Schädlingssuche gehen - auch für unerfahrene Anwender ist das kinderleicht.

Um den kompletten PC auf Viren untersuchen lassen, muss man ein Hilfsprogramm herunterladen, das dem Online-Virenscanner den direkten Zugriff ermöglicht. Die Dienste der Hersteller McAfee, BitDefenders, Panda Antivirus, Symantec, RAV Antivirus und Command Antivirus nutzen dafür ActiveX-Komponenten des Internet Explorer, die sicherheitsbewusste Anwender aber nur in Ausnahmefällen zulassen sollten, denn ActiveX kann seinerseits ein Türöffner für böswillige Hacker sein. Für Netscape-Nutzer empfiehlt sich nur der Anbieter Trend Micros Housecall, der ein spezielles Zugangsprogramm zum Download anbietet.

Achtung

"Bei konkreten Indizien für Virenbefall sollte man diese Dienste aber keinesfalls nutzen, weil Viren bei bestehender Internet-Verbindung noch mehr Schaden anrichten können", warnt c't-Redakteur Patrick Brauch. Empfehlenswert seien die Online-Virenscanner zum vorsorglichen Untersuchen eines E-Mail-Anhangs oder der vom Nachbarn gebrannten Programm-CD. (red)

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