Österreich in Furcht vor Einschränkungen

29. Juni 2003, 09:32
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1988 rechneten sechzig Prozent der Bevölkerung mit schlechterem Lebensstandard im Alter - 2003 schon 74 Prozent

Wien - Immer mehr Österreicher fürchten, in der Pension starken Einschränkungen unterworfen zu sein. Aus einer jüngsten Imas-Umfrage geht hervor, dass heuer 74 Prozent der Befragten (Sample tausend Arbeitnehmer) mit einem teilweise dramatisch schlechteren Lebensstandard im Alter rechnen. Bei derselben Frage im Jahr 1988 waren es lediglich sechzig Prozent gewesen.

Imas-Chef Andreas Kirschhofer erklärte im ORF-Radio, es habe sich "ganz massiv die Überzeugung verstärkt, dass man den Gürtel um einige Löchter enger schnallen muss als früher". Auffallend an der Untersuchung ist auch, dass zweieinhalb mehr Menschen mit deutlichen Verschlechterungen rechnen als 1988. Bei der Untersuchung 1988 waren es 16 Prozent gewesen, heuer bereits vierzig Prozent. (APA)

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