US-Armee: Eindringen ausländischer Kämpfer nicht zu stoppen

28. Juni 2003, 21:17
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Grenzen lassen sich nicht kontrollieren

Bagdad - Die US-Streitkräfte im Irak sehen sich außer Stande, das Eindringen ausländischer Milizionäre ins Land zu verhindern. "Wir versuchen, die Kontrolle der Grenzen durch die Iraker wiederherzustellen", sagte ein US-Militär am Samstag in Bagdad. Gleichwohl könnten ausländische Milizionäre jederzeit über die Grenzen ins Land kommen. Die Hunderte Kilometer langen Grenzen in den Wüstenregionen könnten unmöglich umfassend kontrolliert werden. Wer immer entschlossen und zäh genug sei, könne ins Land kommen, sagte der US-Militär.

Die Besatzungstruppen machen für die andauernden Attacken auf US-Soldaten versprengte Anhänger des entmachteten Staatschefs Saddam Hussein, Angehörige der Fedayin-Milizen sowie ausländische Kämpfer verantwortlich. US-Administrator Paul Bremer wirft vor allem der Führung des Nachbarlandes Iran vor, den Prozess des Wiederaufbaus und der Demokratisierung im Irak zu torpedieren. (APA)

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