Christen auf den Philippinen enthauptet

28. Juni 2003, 13:00
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Opfer wurden von Extremisten der militanten Moslemgruppe Abu Sayyaf zuvor als ortskundige Führer eingesetzt

Zamboanga - Mutmaßliche Mitglieder der militanten Moslemgruppe Abu Sayyaf haben im Süden der Philippinen drei Christen enthauptet. Die Brüder im Alter zwischen 18 und 24 seien von den Extremisten zuvor vermutlich als ortskundige Führer eingesetzt worden, teilte ein Armeesprecher am Samstag mit. Die Abu-Sayyaf-Mitglieder seien auf der Flucht vor heranrückenden Soldaten gewesen.

Die militante Gruppe füllt ihre Kriegskasse immer wieder mit Entführungen und Erpressungen auf. In der Vergangenheit hatte sie auch in mehreren Fällen Geiseln geköpft, für die kein Lösegeld gezahlt wurde.

Internationale Schlagzeilen hatte die Abu Sayyaf vor drei Jahren gemacht, als sie über Monate westliche Touristen auf der südlichen Insel Jolo festhielt. Nach Ansicht der USA gibt es Verbindungen zwischen der Gruppe und dem Terrornetzwerk Al Kaida. (APA/dpa

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