Mehrheit glaubt an Unkorrektheit

28. Juni 2003, 15:10
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Nach einer Umfrage halten 74 Prozent der FPÖ-Wähler Vorgehensweise für unsauber

Wien - 54 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass Finanzminister Karl-Heinz Grasser im Zusammenhang mit der Spende der Industriellenvereinigung für den hinter seiner privaten Homepage stehenden Verein zur Förderung der New Economy falsch gehandelt hat.

Das ergab nun eine vom Meinungsforschungsinstitut "market" für das Nachrichtenmagazin "profil" durchgeführte Umfrage. Dass sich Grasser richtig verhalten hat, meinten dagegen nur 20 Prozent der Befragten.

Deutliche Unterschiede in der Bewertung ergeben sich, wenn nach parteipolitische Präferenzen differenziert wird. Während nämlich nur 38 Prozent der ÖVP-Anhänger Grassers Vorgehen für falsch halten, sind 75 Prozent der FPÖ-Wähler der Ansicht, dass der Finanzminister unsauber gehandelt habe. (APA)

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