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vergrößern 669x376"Until Dawn" erscheint 2013 für PS3.
Teen-Horror-Filme laufen immer nach dem selben Prinzip ab. Sie sind so durchschaubar, dass es eigene Streifen und Bücher gibt, die sich über die todsicheren Gesetze des Genres mokieren. Und dennoch sind sie gern gesehen. Weshalb? Weil sie gruselig sind, leicht bekleidete und zumeist paarungswillige junge Menschen zeigen und jede Menge seichte Witze liefern.
Den Flair dieses amerikanischen Popcorn-Kinos versuchen nun erstmals die Herren und Damen von Supermassive Games in einer größeren Videospielproduktion einzufangen. Im 2013 erscheinenden "Until Dawn" übernehmen die Spieler die Rollen von acht Teenagern, die sich zum Feiern und Anbandeln in ein luxuriöses Ski-Quartier in den nebligen Wäldern des Mount Washington zurückgezogen haben.
Wenn es dunkel wird
Wie es kommen muss, liefert die Story gleich zu Beginn Anlass für die Aufsplittung der Gruppe und läutet damit den Anfang vom Ende der romantischen Glückseligkeit ein. Auf der Gamescom spielten die Entwickler vor gebanntem Publikum Kapitel 3 um den zum Leben erweckten Horror zu veranschaulichen.
In den stets schlecht beleuchteten Kulissen dient die Taschenlampe als bevorzugte Lichtquelle. So ist auch zu erklären, weshalb das Spiel von der Konzeptphase an für PlayStation Move konzipiert wurde. Mit dem Bewegungs-Controller steuert man die Lampe und die Hände der Akteuere eins zu eins mit den Gesten der eigenen Hand. Lediglich zwei Tasten sind für Interaktionen benötigt, die Navigation durch die eng abgesteckten Pfade ist frei möglich.
Schaurig
In Kapitel 3 wird ein junges Pärchen von den Freunden ins "Sexil" geschickt, um einander ungestört näherkommen zu können. Doch bereits bei ihrer Suche durch den verschneiten Wald nach einer kuscheligen Hütte geschehen die ersten ungeheuren Dinge. Einmal erschrickt ein aufspringender Hirsch das Liebespaar, ein anderes Mal verlaufen sie sich in eine polizeilich abgesperrte Mine. In der Hütte ist schließlich der Strom ausgefallen und es wirkt, als ob jemand von außen an die Wände klopfen würde.
Doch bevor jetzt der blutige Höhepunkt des Akts verraten wird, sei festgehalten, dass alle denkbaren Klischees bedient werden, um dem Genre alle Ehre zu machen.
Halb nackt, halb tot
Die klassischen Adventure-Elemente gehen vom Generator aktivieren über das Suchen von Hinweisen, die über die mysteriösen Hintergründe aufklären und werden mit seichten Dialogen und platt-erotischen Szenen verknüpft. Inszeniert wird das Schauspiel mit musikalisch effektiv untermalten Schockmomenten, wodurch man auch in harmlosen Momenten angespannt bleibt.
Der bislang geheimgehaltene "Hollywood-Autor" hat die Story-Entwicklung zumindest teilweise offen gelassen, wodurch man selbst für das Ab- oder Überleben der Protagonisten verantwortlich ist. Eine clevere Idee ist den Designern eingefallen, um mehrere Spieler in die Geschichte aktiv einzubinden. Die Akteure wechseln im Spiel laufend die Führungsrolle, in dem sie die Taschenlampe an andere übergeben. Ein guter Zeitpunkt, um den zuschauenden Freund oder die mitfiebernde Freundin einzubinden. "You are safe as long as I am around..." Ganz bestimmt. (Zsolt Wilhelm aus Köln, derStandard.at, 19.8.2012)
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... würde mich eher interessieren wenn es eine Simulation wäre, bei der man selbst die Monster auf die Teens loslässt (à la "The Cabin in the Woods") oder sie soweit bringt bis sie sich selbst umbringen (à la "Tucker and Dale vs Evil"). ;)
pf... wer braucht das? da spiel' ich lieber eine runde fischen!
http://www.youtube.com/watch?v=opOtiyENKa0
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