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Schwere körperliche Arbeit auf 1500 Metern Seehöhe: Ohne die freiwilligen Helfer wäre für den Alpenverein die Sanierung des Schutzwaldes und der Wege kaum finanzierbar.
Salzburg - "Ich wollte in den Ferien etwas Sinnvolles machen", sagt der Student Markus Holzmannhofer. Gemeinsam mit fünf anderen Jugendlichen aus Russland, der Ukraine und Österreich hat Holzmannhofer im Naturpark Weißbach bei Lofer den Weg auf die Litzlalm saniert. Der Weg auf die auf 1560 Metern gelegene Alm wurde im Laufe der Jahre in Mitleidenschaft gezogen und ist immer mehr verwachsen.
Zwölf freiwillige Helfer begeben sich auch diese Woche jeden Tag in Zederhaus ins unwegsame Gelände, um die Bewaldung des Schutzwaldes nachzubessern und den Jungbestand an Fichten und Lärchen zu pflegen.
Der Natur etwas zurückgeben
Ein Föhnsturm hat 2002 großen Schaden im Schutzwald, insbesondere im Lungau, angerichtet. Schon seit Jahren wird der Wald nun wieder aufgeforstet. Doch manche Jungbäume haben nicht überlebt, weil sie von Büschen zugedeckt wurden. Deshalb werden auch heuer wieder 400 Lärchen und 200 Fichten frisch gesetzt. Gleichzeitig werden die in den Vorjahren gepflanzten Bäume ausgeschnitten, um ihr Überleben zu sichern, und auch Pflegesteige angelegt und saniert.
Die Beweggründe der Freiwilligen seien stets dieselben, sagt Projektleiter Horst Günter Raubal: "Sie wollen der Natur etwas zurückgeben und für die nächsten Generationen etwas bewirken." Koordiniert wird das Projekt Berglandwoche vom Alpenverein mit Unterstützung der Landesforst direktion. Allein in Salzburg kümmert sich der Alpenverein um 3750 Kilometer Wanderwege und Steige. 175.000 Euro kostet die Instandhaltung jährlich. 50.000 Euro kommen vom Land.
Ohne die Freiwilligen, die außer Unterkunft und Verpflegung für die schwere Arbeit keine Bezahlung erhalten, würden die Projektwochen nicht funktionieren. "Wir leben und sterben mit der Freiwilligkeit", sagt Brigitte Slupetzky, die Vorsitzende des Salzburger Landesverbandes. Österreichweit engagieren sich 22.000 Ehrenamtliche beim Alpenverein. "Wenn das bezahlt werden müsste, ginge das in die Millionen", sagt Slupetzky. (Stefanie Ruep, DER STANDARD, 17.8.2012)
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der diese "der natur etwas zurückgeben" geschichten nicht nachvollziehen kann? wieso hat die natur bäume lieber als büsche? wieso will die natur, dass es nach einem sturm wieder so ausschaut wie vorher?
WIR MENSCHEN haben gerne hänge, die nicht runterrutschen, aber das ist "der natur" doch blunzn.
versteht mich nicht falsch, ich habe größten respekt für freiwillige steineschlepper, aber die naturbegründung ist bullshit.
Und dass wir Menschen diese Natur leicht und genüsslich erleben können braucht es eben Infrastruktur, wie die Wege usw.
Ich bin auch sehr froh das es diese gibt und ich (ich glaube ich) verstehe was sie meinen.
Aber es klingt halt viel Besser wenn man etwas für die Natur macht und nicht aus Nutzbarkeits Interesse.
die müssten 60ha oder darüber haben, gibts solche bergbauern in österreich?
ich glaube nicht, dass ein bergbauer mehr als 30ha bearbeiten kann.
die vollerwerbsbauern in meiner umgebung haben zwischen 30-35 ha und kriegen durchschnittlich 20-25000 förderung im jahr. das deckt gerade mal die ausgaben für zinsendienst, betriebsmittel usw.
als forstwirt bin ich denen keinen cent neidig.
ich glaube nicht dass user/in gobo todic meint, dass bergbauern 50000 subvention bekommen - aber in einem punkt hat er recht : es werden - sehr oft - die bergbauern als beispiel für die "typischen" subentionsempfänger angeführt - das der überwiegend anteil der kohle an die grosskopferten geht, wird gerne verschwiegen ...
p.s.: ich bin im traunviertel auf einen bauernhof aufgewachsen - mein mitleid mit den bauern dort hält sich sehr in grenzen - sollen sie sich halt grössere schuhe kaufen, dann müssens weniger jammern ....
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