Zweites Phantombild zu Burgas-Anschlag veröffentlicht

Mann soll in Vorbereitungen des Selbstmordanschlages am Flughafen involviert gewesen sein

Sofia - Nach tagelangem Zögern hat das bulgarische Innenministerium am Donnerstag das Phantombild eines zweiten Verdächtigen in den Ermittlungen rund um den Bombenanschlages von Burgas veröffentlicht. Am dortigen Flughafen hatte sich am 18. Juli ein Selbstmordattentäter in einem Bus am Flughafen in die Luft gesprengt und dabei sechs Menschen, darunter fünf Israelis, getötet. Der Mann wird verdächtigt, in die Anschlagvorbereitung involviert gewesen zu sein, wie das bulgarische Innenministerium in einer Aussendung bekanntgab.

Die Öffentlichkeit wird darin um Hilfe bei der Aufklärung des Falles gebeten. Weiters erklärte die Polizei, Informationen über verschiedene vom Verdächtigen benutzte Namen zu haben. Auch soll der Mann, wie auch der Attentäter, einen gefälschten Führerschein des US-Bundesstaates Michigan benutzt haben.

Etwaigen Informanten verspricht das Innenministerium völlig Anonymität und warnt gleichzeitig davor, Gerüchte und unbestätigte Angaben über den Anschlag zu verbreiten, das dies die Fahndung behindern würde. Bereits Anfang der Woche versprach der bulgarische Präsident Rossen Plewneliew und Innenminister Zwetan Zwetanow neue Informationen zum Stand der Ermittlungen. (APA, 16.8.2012)

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