Kärntner Chemson soll verkauft werden

16. August 2012, 16:34
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Der Beteiligungsfonds Buy-Out Central Europe II steigt aus dem Weltmarktführer bei PVC-Additiven aus. Er will dafür 50 Millionen Euro

Wien/Klagenfurt - Das Kärntner Chemieunternehmen Chemson, Weltmarktführer bei PVC-Additiven, steht zum Verkauf. Aktueller Eigner ist derzeit noch der Beteiligungsfonds Buy-Out Central Europe II von Ex-UIAG-Chef Kurt Stiassny. "Steigt ein Private-Equity-Fonds ein, so ist es so sicher wie das Amen im Gebet, dass dieser nach drei bis sechs Jahren wieder aussteigt", bestätigte Chemson-Chefin Roula Millauer einen entsprechenden Bericht des Magazin "Format" in dessen aktueller Ausgabe. Jetzt sei es eben so weit. 50 Mio. Euro soll die Firma wert sein.

Der Umsatz des Unternehmens mit Zentrale in Arnoldstein (Bezirk Villach-Land) belief sich laut "Format" im Vorjahr auf 252,5 Mio. Euro. Der Reingewinn betrug 9 Mio. Euro.

Im 1. Halbjahr heuer sei es mit dem Profit, der 2011 um 3,9 Mio. Euro tiefer lag, als im Jahr davor, laut dem Magazin wieder bergauf: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 27 Prozent auf 6,4 Mio. Euro; während die Mitarbeiterzahl von 574 auf 537 zurückging. (APA, 16.8.2012)

  • Chemson hat laut Eigenangaben in "Kernanwendungen für die Profil-, Rohr- und 
Kabelherstellung die Entwicklung von Hochleistungsadditiven wesentlich 
beeinflusst"
    foto: chemson

    Chemson hat laut Eigenangaben in "Kernanwendungen für die Profil-, Rohr- und Kabelherstellung die Entwicklung von Hochleistungsadditiven wesentlich beeinflusst"

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