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Caen - An einem nordfranzösischen Strand am Ärmelkanal haben Touristen einen lebenden Schildzahnhai gefunden, der normalerweise in sehr viel wärmeren Gewässern und nur in großer Tiefe anzutreffen ist. Das 200 bis 300 Kilo schwere und 2,50 Meter lange Tier sei Montagabend wieder ins Meer zurückgeführt worden, teilten Feuerwehr und Behörden von Agon-Coutainville in der Normandie am Donnerstag mit.
Die Strandung eines Hais ist viel seltener als die eines Wals, dessen Lungen mit Luft gefüllt sind. Eine Möglichkeit ist, dass der Schildzahnhai wegen einer Erkrankung die Orientierung verlor.
Meeresexperten zeigten sich sehr überrascht: "Zusammentreffen zwischen Mensch und Schildzahnhai sind selten", sagte Eric Stephan von der Vereinigung APECS. Zudem sei er normalerweise vor den Küsten Kolumbiens, Australiens und Neuseelands oder im Mittelmeer anzutreffen. Der Fund des Hais am Ärmelkanal sei "umso überraschender, als er im tiefen Wasser lebt", fügte Haiexperte Samuel Iglesias vom Naturkundemuseum Concarneau in der Zeitung "Ouest-France" hinzu.
Der Schildzahnhai ähnelt eher dem Sandtigerhai, der häufiger in Aquarien zu sehen ist, als dem Tiger- oder dem Bullenhai, die für viele Angriffe auf Menschen verantwortlich gemacht werden. (APA, 16.8.2012)
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...ist aber weder verwandt mit der Schildkröte noch mit dem Säbelzahntiger, der anstatt im Meer herumzuschwimmen manchmal in animierten Kinderfilmen auftauchen. Kinder sind auch nicht mit dem Schildzahnhai verwandt, außer es sind seine eigenen.
Der Schildzahnhai (Odontaspis ferox), auch Kleinzahn-Sandtigerhai genannt, gehört zur Ordnung der Makrelenhaiartigen (Lamniformes) und zur Familie der Sandhaie (Odontaspididae).
komisch, dass er dem sandtiger ähnelt!
:-/
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