Hospiz beflügelt

Walther Salvenmoser kreierte neues Sujet für das Hospiz Rennweg

"Eine befreiende Botschaft zu einem beklemmenden Thema", heißt es in einer Aussendung zum neuen Plakat des CS Hospiz Rennweg, "aus Schmerz und Schmerzen wird Dank umfassender Betreuung - physisch, seelisch und spirituell - ein neues Lebensgefühl. Befreiung, Freiheit, Unbeschwertheit. So werden die Wochen, die spontan Angst machen, zu den kostbarsten Wochen des Lebens." Die Kreation kommt wieder von Walther Salvenmoser. (red, derStandard.at, 16.8.2012)

Credits
Kunde: CS Hospiz Rennweg, Christine Schäfer | Agentur: Lowe GGK | Kreation und Beratung: Walther Salvenmoser | Illustrator: Christoph Pfaffenbichler, Vienna Paint | Produktion: 08/16

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angst macht mir,

dass manche leute diese botschaft nicht verstehen.

Geht mir genauso!

"Mach mal wieder eine Fernreise!" – liegt doch auf der Hand.

Zahl der Tauben in Wien sinkt kontinuierlich

In Wien gibt es immer weniger Tauben - Hintergrund ist aber nicht großflächiges Ausbringen von Giftstoffen, sondern veränderte Wohngewohnheiten der Menschen

und was bitte hat

das mit dem diskutierten thema zu tun? man kann sich ja alles schönreden, aber solche (tauben und so...) dimensionen zu erreichen, ist schon bängstigend

Kinderarbeit ist verboten!

Trotzdem beschäftigen Werbeagenturen hierzulande offensichtlich Volksschüler...

walther...

... bitte geh in PENSION!

Lauter "Experten" hier!

Ich bin sicher, dass sich Herr Salvenmoser etwas dabei gedacht hat. Es ist eine einfache Botschaft, die auffällt. Ob sie auch hängen bleibt, werden wir sehen. Und abgesehen davon: es ist eine Arbeit, die pro bono umgesetzt wurde und allein deswegen ist diese Unterstützung lobenswert. Wie viele von den anonymen Besuchern, die hier ihre Kritiken so sinnlos posten, haben schon etwas pro bono gemacht? Na eben.

"pro bono"

was sollte da auch verrechnet werden?

Bitte helfen Sie mir bei der Interpretation:

Ich unterstelle einmal, dass dieses "Sujet" als Vögel zu deuten ist. Vögel würde ich mit "Freiheit" oder "Aufbruch" assoziieren. Welche Freiheit wäre dann also gemeint:
1. Sterbenskranke in einer Hospiz sind frei? Sind deren Gedanken frei?
2. Sind deren Angehörige frei, oder die MitarbeiterInnen?
3. Fliegen die Seelen der Sterbenden gen Himmel? Kommen alle in den "Himmel"?

In einem Hospiz werden 24/7 übermenschliche Leistungen erbracht, die kann man konkreter würdigen. Auch gratis.

Abgesehen davon: bitte vergessen Sie das "pro bono"-Argument, denn Kosten sind für diese Kampagne in jedem Fall entstanden und eine Chance wurde damit auch vertan.

Er wird sich schon was dabei gedacht haben.

Aber das hier ist eben keine "einfache Botschaft". Das ist ein Plakat, mit dem man sich wirklich auseinandersetzen muss. Und das macht da draußen so gut wie niemand.

Na immerhin werden viele Poster hier in irgendeiner Weise mit Agentur/Kommunikationsleistungen zu tun haben und werden soviel Ahnung haben, um eine Werbebotschaft zu verstehen. Im übrigen muss das auch der Otto-Normalverbraucher, denn der wird hiermit angesprochen. Was mit den Klecksen allerdings angesprochen werden soll, sollen die Verantwortlichen bitte erklären. Gerade bei so einem schwierigen und sensiblen Thema wie Hospiz. Da muss man sich näher damit befassen, erst recht als Agentur, aber diese Einfühlungsvermögen fehlt komplett -> sieht man am Ergebnis!

Ein Witz. Das ist das, was diese unfähigen Fritzen zustande bringen? Da wird ein überaus wichtiges Thema so hirnlos abgefertigt. Man hat sich offensichtlich nicht mal eine Sekunde (!) damit auseinander gesetzt und produziert einen üblichen Werbe-Standard-Scheiß. Das ist kein Konsum-Lifestyle-Produkt, wo die Nullaussage der Werbebotschaft egal wäre. Seelenlos, so wie die Agentur eben.

2 Folgen, 1 Ursache?

"Crack rauchen": Richterin platzt bei Apple der Kragen

"Sofern Sie nicht Crack rauchen wissen Sie, dass diese Zeugen nicht aufgerufen werden, wenn Sie weniger als vier Stunden Zeit haben." Apples Anwalt reagierte trocken: "Euer Ehren, ich rauche kein Crack."

traurig....

...null idee, null kommunikationsleistung. leider wurde mein vorhergehender beitrag zu diesem thema nicht veröffentlicht. liegt sicher daran, dass ich nicht unbedingt als fan der loweggk zu bezeichnen bin

irgendwas.

zum glück ...

... gibts ja den aussendungstext ...

erschütternd, dass hier für Kreation und Illustration zwei unterschiedliche Personen benötigt wurden.

AAAAaaaahhhh!

Wenn ich da mit dem Auto vorbei fahre, werde ich ja quasi von der Werbebotschaft erschlagen.
Das Sujet hat auf anhieb das rüber gebracht, was CS Hospiz leistet.
Die Anordnung der - sind das Zähennägel? - wurde sicher in Stundenlangen Kreativsitzungen besprochen.

Ich finde es immer wieder toll, wie diese Firmen ihr Geld verdienen.

Du Sepp.

Da gibt's kein Geld für.

danke für die information! jetzt verstehe ich...

... warum diese Sujets immer so LIEBLOS von den Agenturen gemacht werden!

siehe auch:
http://derstandard.at/134374359... r-Augustin

Das sieht so aus wie:
"Scheiße für die müssen wir auch noch g'schwind was machen..."

du hast keine ahnung.

wieviel ahnung braucht man denn um eine werbebotschaft zu verstehen?

so wie du dich aufregst, sieht man, dass du keine ahnung hast, wer der walter salvenmoser ist.

und wegen dem geld macht ders sicher nicht. da gibts nämlich nada.

ich weiß schon wer walther salvenmoser ist,

er hat in seiner zeit sicher viel gutes getan und es ist ihm viel gelungen.
aber leider macht auch das keinen unterschied, ob ein sujet etwas aussagt und bewirkt, oder nicht.
es gibt so viele gute plakate für cs hospiz, aber das ist leider wirklich nicht gelungen.
und jetzt, mit seinen 71 lenzen kann er sich getrost zur ruhe setzen und den jungen das feld überlassen!

ich weiß schon wer walther salvenmoser ist,

er hat in seiner zeit sicher viel gutes getan und es ist ihm viel gelungen.
aber leider macht auch das keinen unterschied, ob ein sujet etwas aussagt und bewirkt, oder nicht.
es gibt so viele gute plakate für cs hospiz, aber das ist leider wirklich nicht gelungen.
und jetzt, mit seinen 71 lenzen kann er sich getrost zur ruhe setzen und den jungen das feld überlassen!

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