Mindestens 20 Schiiten bei Überfall auf Bus erschossen

16. August 2012, 14:45

Dritter Angriff auf schiitische Muslime binnen weniger Monate

Peshawar/Islamabad - Bewaffnete haben am Donnerstag im Norden Pakistans mindestens 20 schiitische Businsassen überfallen und erschossen. Nach Angaben der pakistanischen Behörden ereignete sich der Überfall im Bezirk Mansehra in der Region der Stadt Gilgit, etwa hundert Kilometer nördlich der Hauptstadt Islamabad.

Zehn bis zwölf Angreifer in Militäruniformen hätten den Bus gestoppt und einige Reisende aus dem Bus herausgeholt, sagte der Verwaltungschef von Mansehra, Khalid Omarzai, der Nachrichtenagentur AFP. Die Männer hätten die Ausweise der Reisenden kontrolliert und dann "das Feuer eröffnet". Die Zahl von 20 Todesopfern könne noch steigen. "Alle sind Schiiten", sagte Omarzai. Reuters sprach unter Berufung auf Behördenangaben von mindestens 22 Todesopfern.

Ein örtlicher Polizeichef sagte AFP, die Angreifer hätten Masken getragen und ihre Opfer aus mehreren Fahrzeugen herausgeholt. Es handelte sich bereits um den dritten derartigen Angriff in der Region von Gilgit, einem beliebten Ausflugsort wohlhabender Pakistaner. Bei zwei ähnlichen Überfällen auf Busse im Februar und im April diesen Jahres wurden insgesamt 27 Schiiten getötet. Die Minderheit der schiitischen Muslime steht im mehrheitlich sunnitischen Pakistan im Visier religiöser Extremisten. (APA, 16.8.2012)

den islamischen Frühling gibt es auch in Pakistan.

Terroristen gab es in Pakistan auch vor 2011

Aber man sollte immer wieder daran erinnern, dass die schlimmsten Feinde der Muslime in aller Welt die terroristischen Islamfanatiker sind.
Meine Eltern, die in Bosnien während der Tito Ära noch muslimisch erzogen wurden, wenden sich voller Grauen ab, wenn sie die - heute auch in Bosnien aktiven - Islamfanatiker sehen.

Diese armen Menschen, die umgebracht wurden, weil sie zufällig ins Visier dieser Verbrecher geraten sind, sind die jüngsten Opfer eines terroristischen Islam, der aus Mangel an Gelegenheit vor allem andere Muslime zu seinen Opfern macht.

+++Meldung folgt+++

Kann man die Artikel bitte erst online schalten, wenn's auch Text gibt?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.