Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x386Berlin - Nach der deutschen Industrie beschweren sich jetzt auch die deutschen Banken über die jüngsten Gebührenerhöhungen der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Die betroffenen Institute hielten diese "intransparente Preisanhebung" für inakzeptabel, heißt es in einem Reuters vorliegenden Brief der Deutschen Kreditwirtschaft an die US-Bonitätswächter.
"Bezogen auf die Preispolitik wäre eine deutlich höhere Transparenz angebracht", schreibt der Dachverband der privaten, öffentlichen und genossenschaftlichen Banken. Einen ähnlichen Brandbrief hatten vor ein paar Monaten bereits zwölf deutsche Großkonzerne, darunter Daimler und Siemens verfasst. Ihr Ton war allerdings noch schärfer.
Das Schreiben der Banken richtet sich zwar an S&P, zielt aber Finanzkreisen zufolge im Kern auf alle Ratingagenturen. "Die Preispolitik der Agenturen ist uns schon länger ein Dorn im Auge", sagte ein Banker. Wer Anleihen emittiert und dafür ein Rating erhalten möchte, wendet sich in der Regel an eine der drei großen Anbieter S&P, Moody's und Fitch. Mit einer solchen Bonitätsnote wird eine Emission einfacher. Hierfür werden dann Gebühren fällig. In jüngster Zeit gab es von S&P Preiserhöhungen, über die Banken und Industriekonzernen derzeit intensiv mit der Agentur verhandeln. Die Kreditwirtschaft beklagt in dem Brief, dass es keine übersichtliche Gebührentabelle gebe, an der man sich orientieren könne.
S&P wehrt sich gegen die Vorwürfe der Banken. "Wir glauben, dass unsere neue Gebührenordnung eine fairere und transparentere Kostenstruktur hervorbringt", erklärte die Agentur. Die Vorteile eines S&P-Ratings, sprich niedrigere Kosten einer Wertpapier-Emission, überstiegen die Gebühren um ein Vielfaches. Es liefen zudem Gespräche mit den Banken, deren Gebühren besonders stark ansteigen, um die Belastungen abzufedern. So könnten die Preise in diesen Fällen schrittweise über mehrere Jahre gestreckt angehoben werden.
Eine höhere Transparenz ist auch eins der Kernelemente der Reformvorschläge der EU-Kommission. Sie will die Macht der Ratingagenturen brechen, indem sie beispielsweise eine regelmäßige Rotation der einzelnen Anbieter bei den Unternehmen fordert. Daneben gibt es Bemühungen, eine europäische Ratingagentur aufzubauen. Experten bezweifeln jedoch, dass diese zu einer echten Alternative für die drei Großen werden kann. Hintergrund der Reformbemühungen sind Vorwürfe, die Bonitätswächter hätten die Krise mit guten Noten für komplexe Wertpapiere, die später massiv eingebrochen sind, nur befeuert. (APA, 16.8.2012)
Der IWF lobt die Notenbanken, die mit einem Kraftakt eine Depression verhindert hätten. Die Risiken in den Büchern sind aber gewaltig
Er soll ohne Genehmigung der Madrider Regionalregierung ein Darlehen über 420.000 Euro bekommen haben
Peter Hilpold über Stiftungen und Trusts und Österreichs Wunsch, an den Verträgen mit der Schweiz und Liechtenstein festzuhalten
Geldinstitute müssen ihren als riskant eingestuften Handel bis 2016 in eigenständige Tochtergesellschaften ausgliedern
Zwar kommt ein neues Gesetz für Bankensanierungen in den Ministerrat, dennoch spaltet der Kreditsektor die Regierung
Der Ex-Chef des Flughafen Wien, Ernest Gabmann, will den Bonus 2009 bis 2011, die Forderung steigt auf eine Million Euro
In ihrer Enkeltochter Airwin Entertainment hat die Telekom Austria ein Geschäft mit Rennmäusen aufgezogen, nun will sie die Airwin verkaufen
Betriebe werden globaler. Die Vermittlung interkultureller Kompetenz wird immer wichtiger. Wie Banken mit der Vielfalt umgehen - ein Überblick
350 Beschäftigte von Schließung des Werks in Duisburg betroffen
Außerordentliche HV soll neue Rechtsform beschließen
Umsatz nach Dekonsolidierung von Geschäft in Belgien und Niederlande gefallen, im fortgeführten Geschäft gestiegenW
Raiffeisen streitet mit ÖVAG über Preis der Leasingtochter
DAX-Bandbreite von 4.800 bis 9.400 sollte noch sechs Monate halten
Das Bankensystem des Eurolandes soll laut Studie noch anfälliger sein als befürchtet. Die Hilfskredite werden dennoch ausgezahlt
SPÖ und ÖVP sehen Reformkurs bestätigt
Dies solle sicherstellen, dass die Stresstests fehlerfrei über die Bühne gingen
Die Finanzbranche sorgt sich um ihre Sicherheit bei der Verwendung der Bloomberg-Terminals. Dazu kommen ein Datenleck und die Ambitionen des Unternehmens, den Banken Konkurrenz zu machen
Kritiker wittern einen Auftakt zu Sozialabbau und Lohndumping - und auch viele EU-Staaten legen sich quer
erstmal die Gesetze ändern, dass nicht mehr Ratings von S&P, Moody's und Fitsch als das einzig Wahre erachtet werden. Und siehe da... plötzlich gäbe es da eine gewisse Konkurrenz und neue Agenturen würden wesentlich leichter entstehen.
Mir sowieso ein Rätsel, wie man so dumm (verschlagen) sein kann eine private Ratingagentur für Gesetze zu verwenden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.