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Wien - Die ÖVP, die mit dem Finanzministerium das für die ÖIAG zuständige Ressort leitet, hat sich für den Spitzenposten in der Staatsholding auf den früheren steirischen Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl (ÖVP) festgelegt, berichtet das Nachrichtenmagazin "Format". In einem Gespräch habe VP-Chef Michael Spindelegger Paierl in Aussicht gestellt, ÖIAG-Vorsitzender zu werden. Mit Finanzministerin Maria Fekter sei Paierls Bestellung abgestimmt. Paierl lehnte jeden Kommentar dazu ab.
Das Magazin beruft sich bei seinem Bericht auf VP-Kreise. Formell wird der Nachfolger des im Sommer überraschend abgegegangenen ÖIAG-Alleinvorstands Markus Beyrer vom ÖIAG-Aufsichtsrat bestimmt, der am 7. September darüber tagen soll. Der Aufsichtsrat erneuert sich seit 2000 aus sich heraus, indem er ausscheidende Mitglieder (Kapitalvertreter) selbst nachbesetzt. Die damalige VP-FP-Koalition wollte mit diesem Gesetz das Gremium "entpolitisieren". Der ÖIAG-Aufsichtsrat besteht aus insgesamt 15 Personen, die meisten Kapitalvertreter kommen aus der Industrie.
Gute Chancen wurden in den Medien neben Paierl Ex-AUA-Vorstand Peter Malanik und dem früheren HP-Chef Rudolf Kemler zugebilligt. SP-Staatssekretär Andreas Schieder hatte am vergangenen Sonntag gemeint, vor einer Personalentscheidung müsse ein neues Konzept für die Staatsholding gefunden werden. (APA, 16.8.2012)
Staatliche Industrieholding steigert 2012 den Portfoliowert
Das ist Österreich.
Wer bestimmt den Vorstand (=Generaldirektor)? Der Aufsichtsrat. Nicht der Außenminister, der nicht Aufsichtsrat ist.
Ja, ich bin für eine ÖIAG als eine Art Industrieholding. Und ja, die ÖIAG hat den politischen Einfluss reduziert (in der OMV entscheidet nicht mehr irgendein Betriebsrat über die Einstellung eines neues Schlossers). Aber dennoch, wirklich unabhängig ist die ÖIAG nicht. Und das ist eine Untertreibung. Das Aktiengesetz ist ja nicht zum Spass beschlossen worden!
Hier zum Einlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Akti... sterreich)
was würde sich den groß ändern wenn sagen wir mal die fp wirklich zweitstärkste partei wird, die vp dritte. eine einzige (im parlament vertretene) partei hat sich bisher noch nicht bedient an den futtertrögen, alle anderen sehr wohl. und dass ein stronach mit seinen wirren ideen was ändern würde, so naiv kann niemand sein. also wird alles beim alten bleiben, außer es kommt zu einer revolution. und dafür sind die österreicher nicht zu haben.
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