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Wien - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am Donnerstag Kritik an Parteigründer Frank Stronach geäußert. Strache stößt sich im Interview mit dem "Kurier" daran, dass Stronach angeblich seine Steuern großteils in der Schweiz zahlt, wo er auch (in der Stadt Zug) seinen Wohnsitz hat.
Strache erklärt , er habe zwar Respekt vor einem 80-Jährigen, der Österreich erneuern will. "Andererseits macht er sich Sorgen um Österreich, bevorzugt aber, ein Steuerflüchtling im Steuerparadies Schweiz zu sein."
Dass Stronach der FPÖ Stimmen kosten könnte, glaubt Strache nicht. Er ist auch der Überzeugung, dass sich niemand aus seiner Partei für Stronachs Partei abwerben wird lassen. (red, derStandard.at, 16.8.2012)
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Wäre nicht uninteressant sich diese Wohnsitzsache einmal genauer anzusehen. Mag ja sein dass Stronach in der Schweiz pauschalbesteuert wird. Das heisst aber noch nicht dass er nicht in Österreich dennoch unbeschränkt steuerpflichtig ist. Einen Wohnsitz hat er hier wohl sicher und mehr als 90 Tage ist er wohl auch in Österreich (wie soll er sonst hier wahlkämpfen und organisieren). Dann ginge es nach DBA CH / AUT darum in welchem Land die stärkeren persönlichen Beziehungen (zB Familienwohnsitz, Ort des persönlichen Einsatzes, Hobbyausübung, geschäftliches) bestehen. Sieht mir auf den ersten Blick so aus als ob das Österreich wäre. Dann müsste Stronach jedoch hier als unbeschränkt Steuerpflichtiger veranlagt werden. Finanz bitte prüfen!
Sackelpicker!
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Wenn Herr Stronach etwas für Österreich tun will, dann kann er gerne hier Steuern zahlen. Wenn er etwas für die Demokratie tun will, dann kann er in seinem Unternehmen Betriebsräte einführen.
Und wenn er die Zukunft gestalten will, dann kann er gerne bei Seite treten, und der nächsten und übernächsten Generation Platz machen.
Alte Männer und ihre Potenzprobleme...
der auch in Österreich tätig ist. Mich wunderts eher, dass Stronach Österreich so am Herzen liegt.
Der könnte, um unvergessen zu werden, genausogut eigene Weltraumraketen bauen und auf den Mond schießen.
Dass in Österreich Erfolg bespuckt wird ist ja nix neues und leider ist die untergriffig-giftige Schlechtmacherei zum "Markenzeichen" der österreichischen Politik geworden.
Also ehrlich- ich versteh Stronach wirklich nicht, warum will er im Land der Stänkerer eine Partei gründen?
Mit dem Geld und der Energie würd ich Weltraumfahrt einsteigen.
Ganz ihrer Meinung. Sieht man ja an den Dislikes wie Recht sie haben. Stronach ist Österreicher, stolz auf das was er geleistet hat. ( Nicht ohne Grund) Tausende Menschen verdanken ihm einen Job. Frank Stronach ist einer der wichtigsten Personen für Österreich. Ich unterstütze ihn. Wie dumm doch die Leute sind. Sollen diese doch weiter SPÖ und ÖVP wählen. Das Land geht zugrunde.........Danke EU!
"Stänkern" scheint ihnen sehr wichtig zu sein wie mir scheint. Zumindest stellt das Wort einen ganz erheblichen Teil ihrer Diskussionsbasis dar.
Und in einem Punkt irren sie: Er steigt mit seinem Engagement durchaus in den Weltraum auf: Es ist ein Himmelfahrtskommando.
Gruß
Kreon
Fischt er doch im selben trüben Teich der Euro-Gegner und anderer halbinformierter, an Politik desinteressierter Wählerinnen und Wähler.
Aber falls Stronach in der Schweiz Steuern zahlt statt in Österreich, geht dem österreichischen Fiskus dennoch nur ein Bruchteil dessen verloren, was Straches Parteifreunde während der Zeit ihrer Regierungsbeteiligung verjankert haben. Sollte niemand vergessen.
Stronach hat sein Vermögen zum allergrößten Teil in Kanada gemacht. Warum sollte er SPÖVP finanzieren ?
Es ist erfreulich, dass er als Person zur Verfügung steht, sein Geld kann aussen vor bleiben.
Und der Strache - OMG, er ist halt ein dummer Mensch und ein blindes Huhn, das einmal ein Korn gefunden hat.
.. vielleicht, aber durch ganz massive "Hilfe" des Staates Kanada, der die Autozulieferindustrie massiv durch ein Abkommen mit den USA förderte. Ohne Staat, hätte Stronach (Magna ) nie so wachsen können, freilich ohne Fleiß kein Preis, aber ohne diese Regelung gäbe es Magna ev. nicht mehr und er könnte nicht mit seinem Geld herumprotzen.. übrigens, ohne Vranitzky und ähnlicher Unterstützung hätte er auch in Österreich nicht nicht solchen Erfolg gehabt. Den hat er übrigens auch seinen qualifizierten MitarbeiterInnen hier in Österr. zu verdanken.
...nur unwesentlich besser macht. Glaubwürdigkeit sieht eben anders aus. Wobei man ihm schon zugute halten muss, dass er damit gewisse Defizite innerhalb der Länder- (und Finanz)Beziehungen aufzeigt.
Gratulation zum Einleitungssatz - den finde ich sehr treffend formuliert.
Gruß
Kreon
Stronach langweilt sich und braucht starke Reize um sich zu amüsieren. In Nordamerika hat er (vermeintlich) gelernt daß man sich für Geld alles kaufen kann. Im Sport hat's nicht so funktioniert, also versucht er es jetzt in der Politik. Er kauft sich Leute ein die korrupt genug sind um sein Geld zu nehmen. Die 4%-Hürde zu überschreiten traue ich ihm nicht zu, so seltsam manche Wahlergebnisse auch sein mögen, aber die Österreicher wissen ganz genau daß das kein Politiker ist sonden ein Unternehmer im Greisenalter dem fad ist.
...womit wir in diesem Punkt jedenfalls versöhnt sind. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, nach meinen persönlichen Zeichen der Zeit zu wählen.
So findet sich (fast) das gesamte Spektrum in meiner Wählerhistorie wieder. Allerdings bin ich auf dem blauen Auge leider blind und neige tatsächlich zum Stänkern - ein schlechter (?) Charakterzug.
Gruß
Kreon
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