Neu-Start für wohnungslose Wiener Familien

16. August 2012, 12:41

80 obdachlosen Familien konnte mit dem Projekt "wohnbasis" bisher geholfen werden

Die Stadt Wien bietet mit dem Projekt "wohnbasis" wohnungslosen Familien neue Startwohnungen - so lange, bis diese wieder auf eigenen Beinen stehen können. Die "Wieder Wohnen Gmbh", eine 100-Prozent-Tochter des Fonds Soziales Wien, hat für "wohnbasis" in ganz Wien einen Pool von fünfzig Gemeindewohnungen angemietet, in denen die Familien durch SozialarbeiterInnen auch mobil betreut werden. Ziel ist die Übernahme des Hauptmietvertrags durch die Familie, erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) am Donnerstag.

Die erste Wohnung konnte 2007 an eine Familie übergeben werden. "Seitdem haben wir insgesamt achtzig Familien auf diese Weise einen Neuanfang in ihrer eigenen Wohnung ermöglicht", freut sich "wieder wohnen"-Geschäftsführerin Monika Wintersberger-Montorio in einer Aussendung. Neben der "wohnbasis" und ähnlichen Angeboten für betreutes Wohnen in eigenen Wohnungen stehen in der Wiener Wohnungslosenhilfe Plätze in Übergangswohneinrichtungen für Familien und Mutter-Kind-Einrichtungen zur Verfügung.

"Insgesamt wurden im Vorjahr 730 Familien betreut - Ziel der Betreuung ist immer, die Familie wieder zu einem selbstständigen Leben in einer eigenen Wohnung zu befähigen", erklärt Kurt Gutlederer, der im Fonds Soziales Wien für die Wiener Wohnungslosenhilfe zuständig ist. "Bei vielen Familien ist das sehr rasch möglich, andere benötigen zunächst eine bedarfsgerechte Unterstützung."

Vorbild für die "wohnbasis" war das US-Konzept "Housing First", bei dem die eigene Wohnung mit mobiler Betreuung der Ausgangspunkt der Unterstützung ist. (red, derStandard.at, 16.8.2012)

Applaus!

Kurze Frage: ich hoffe, bei Wiener Wohnen-Gemeindewohnungen zum unteren MRG m2 Preis....2-3 Euro.

Bravo, sehr löblich.
Es ist entsetzlich, dass in unserem Land noch Obdachlose gibt, noch dazu Familien :-(

Sie werden noch wundern, was bei uns passiert

Sie werden noch wundern, was bei uns passiert!
Das 4. reichste Land der EU und das 12. reichste Land der Erde haben immer noch Leute, die keine Arbeit oder Kinder die keine familäre Zuwendungen haben. Es gibt überall Wohlstandsverlierer. Ein Anstieg von Rechtsextremenszenen ist ein Zeichen dafür. Wenn die Wirtschaft gut geht, geht es den Menschen nicht unbedingt gut. Bin kein Sozialist, aber das Monetarismus hat seine Grenze.

ist für mich ebenfalls nicht verständlich, Ö ist so ein reiches Land, trotzdem viel Armut vorhanden.

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