Hilfsaktion: Riesen-Schuhkarton wird in Wien aufgestellt

  •  Katharina Stemberger, Schauspielerin und "Mrs. Shoe" und Christian Rainer, Herausgeber Profil und "Mr. Shoe", wollen ebenfalls das ein oder andere Paar Schuhe ausmisten.
    foto: österreichische schuhwirtschaft/thomas preiss

    Katharina Stemberger, Schauspielerin und "Mrs. Shoe" und Christian Rainer, Herausgeber Profil und "Mr. Shoe", wollen ebenfalls das ein oder andere Paar Schuhe ausmisten.

Sammelaktion der Schuhbranche zugunsten von Humana - Weltrekordversuch zum Auftakt am 1. September

Wien - Am 1. September startet der heimische Schuhhandel eine dreiwöchige österreichweite Altschuh-Sammelaktion. Eröffnet wird sie mit einem Weltrekordversuch: Auf der Mariahilfer Straße/Ecke Museumsplatz in Wien soll der "größte Schuhkarton der Welt" aufgestellt werden. Unterstützt wird mit der Aktion die Entwicklungshilfeorganisation Humana.

Hoffnung auf Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde

Der 4,8 x 2,5 x 2,1 Meter große Riesen-Karton wird von 10.00 bis 17.00 Uhr errichtet. Alle Wienerinnen und Wiener sind aufgefordert, ihn mit alten, noch funktionstüchtigen Schuhen zu füllen. Die heimische Branche erhofft sich einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde.

Schauspielerin Katharina Stemberger ("Die Päpstin"), von der Initiative Österreichische Schuhwirtschaft heuer zur "Mrs. Shoe" gewählt, hält die Aktion für eine "gute Idee": "Bei vielen von uns sind die Schränke voll mit Kleidung und Schuhen, die wir schon eine Ewigkeit nicht angezogen haben, die aber anderen Menschen sehr gute Dienste leisten können." Der amtierende "Mr. Shoe", Profil-Herausgeber Christian Rainer, will seine Penny Loafers von Bass Weejuns los werden. "Ich setze bei Schuhen auf handgefertigte Top-Qualität, die entsprechend langlebig ist. Aber natürlich gibt es auch in meinem Schuhschrank ein oder zwei 'Wegwerf-Kandidaten'."

130 Schuhhandlungen machen mit

Der Riesen-Schuhkarton ist der Startschuss für eine Sammelaktion, die von 1. bis 22. September in rund 130 Schuhhandlungen in Österreich läuft. Für jedes Paar erhält der Kunde einen Gutschein im Wert von zwei Euro, einlösbar im teilnehmenden Geschäft.

Der österreichische Verein "Humana People to People - Verein für Entwicklungszusammenarbeit" sammelt gute, tragbare Kleidung und Schuhe. Mit dem Reinerlös werden Entwicklungsprojekte im südlichen Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt. (APA, 16.8.2012)

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6 Postings
altschuhkarton..

von weiten glaubt man es ist eine riesige parmesanschachtel, muss ja delikat würzig riechen.
umhüllt mit einer idee hundespeck

Humana!

Oje, gute Idee, sollte man aber anders machen! Es gibt ja immer mehr Organisationen und Belege dafür, dass die Kleidersammlungen nur die Situation der Betroffenen verschlimmern, weil sie die Wirtschaft komplett ruinieren.

Jetzt bleiben die lokalen Produzenten auf ihren Produkten sitzen, weil es zwei Meter weiter die Sachen noch billiger gibt...

leider ist es so.

afrika-touristen kaufen auf märkten jene t-sirts, die sie vorher hier in den humana container geschmissen haben. die lokale afrikanische textilindustrie geht zugrunde...ähnlich überschuss-tomaten, die von almeria in den senegal geschickt werden, keiner baut mehr was an, oder gefrorene hühnerhaxeln aus holland, lokale hühnerzucht ist tot.

nur: was ist der beste weg ?

Sammelaktion zugunsten von Humanic?

Dü -dü -dü ........ Franz!

wenn mans auch bei der riesenschachtel reinschmeissen kann

dann würde ich eine studentIn mit sackerln hinstellen, sonst wird man später nie wieder die schuhpaare zusammenfinden....

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