Baukosten stiegen im Juli um 2,2 Prozent

16. August 2012, 11:24

Index für Kosten des Wohnhaus- und Siedlungsbaus im Juli bei 104,7 Punkten - Im Vergleich zum Vormonat Juni wurde Bauen aber billiger

Die Baukosten legten im Juli 2012 in Österreich um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Der entsprechende Index für den Wohnhaus- und Siedlungsbau betrug im Juli 104,7 Punkte. Gegenüber dem Vormonat Juni 2012 sanken die Baukosten für den Wohnhaus- und Siedlungsbau geringfügig um 0,1 Prozent, wie aus den aktuellen Baukostenindizes hervorgeht, die von der Statistik Austria am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Auch die Tiefbausparten wiesen gegenüber dem Vormonat einen leichten Rückgang der Kosten auf. Der Baukostenindex für den Straßenbau (110,3 Indexpunkte) verzeichnete ein Minus von 0,6 Prozent gegenüber Juni 2012, ebenso wie der Baukostenindex für den Brückenbau (106,7 Indexpunkte). Entsprechend gedämpft stiegen die Baukosten der Tiefbausparten gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2011. Der Straßenbau verzeichnete einen Anstieg um 3,8 Prozent, der Brückenbau stieg im Vorjahresvergleich hingegen um 2,3 Prozent (red, 16.8.2012)

Angebot-Nachfrage

Lustig... und das obwohl die Branche über die geringe Auftragslage jammert. Wieder ein schönes Beispiel zum Angebot-Nachfrage-Märchen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.