Kiwi-Vater rettete sein Vogelei vor Überschwemmung

Er schob bergeweise Blätter unter das Nest, um es vor dem Wasser zu retten

Wellington - Große Fürsorge für seinen ungeborenen Nachwuchs hat ein Kiwi in Neuseeland an den Tag gelegt. Als in seinem Gehege in einem Wildpark in Christchurch nach schweren Regenfällen das Wasser stieg, leitete Kiwi Matt eine Rettungsaktion für sein Ei ein, wie Willowpark Wildlife Reserve am Donnerstag berichtete. Kiwis sind Vögel, aber sie können nicht fliegen. Sie leben am Boden.

Matt schob bergeweise Blätter unter das Nest mit dem Ei, um es vor dem Wasser zu retten. Tierpfleger fanden ihn am nächsten Morgen hoch über dem Wasser auf dem Nest thronend. Sie zogen eine Ablaufrinne in das Gehege und trockneten zusätzlich Blätter in einem Ofen, um Matt mehr Material für die weitere Befestigung des Nests zu geben, berichtete die Zeitung "The Press".

Vom Aussterben bedroht

Weil Siedler in Neuseeland früher nicht vorhandene Tiere wie Hunde, Katzen, Füchse und Marder mitbrachten, sind die Kiwis vom Aussterben bedroht. Üblicherweise brüten die Männchen die Eier aus, die die Weibchen legen. Nach 30 Tagen in Matts Obhut verlegt Willowpark das Ei in einen Brutkasten, um dem Küken beim Schlüpfen die besten Überlebenschancen zu geben.

Nach Angaben von Willowbank ist die Zahl der Kiwis von fünf Millionen Kiwis vor 80 Jahren auf weniger als 60.000 geschrumpft. In der Wildnis überleben nur wenige. Kiwis sind das Nationaltier Neuseelands. Auch die Neuseeländer sind weltweit unter dem Spitznamen "Kiwis" bekannt. (APA/red, 16.8.2012)

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Kiwi

Und ob die fliegen können. Man muss nur wollen: http://www.youtube.com/watch?v=sdUUx5FdySs

[...] Eier aus, die die Weibchen legen.

ach was!

sind schon einfallsreiche tierchen diese kiwis

die folgende "dokumentation" liefert eine weitere erklärungsmöglichkeit für den rückgang ihrer population:

==> http://www.youtube.com/watch?v=sdUUx5FdySs

Das erinnert mich an eine Natgeo

Dokumentation, die ich vor kurzem gesehen habe. Da hat irgend so eine Wildkatze (Tiger oder so) eine Affenmutter gefressen. Das Affenbaby allerdings hat die Katze verschont, im Gegenteil, sie hat es abgeschleckt und mit ihm gekuschelt und versucht, es zu wärmen.

Letzlich ist dann das Affenbaby an Unterkühlung gestorben, aber die Geschichte ist trotzdem toll.

Der Tiger wollte sich nur einen kleinen Vorrat mit dem Affenbaby anlegen.

kann man den verfasser des artikels bitte unter zuhilfenahme eines in wasser getränkten baumwolle/polyester - gewebes aus der apa entfernen?
der artikel ist ja grauslich zu lesen (also vom stil her, nicht inhaltlich)

Also doch: Väter sind die besseren Mütter :-)

Wo war die Mutter?

Der Vater, offensichtlich Häuslbauer, hat seinen Job jedenfalls ohne Raunzen über die Doppel- und Dreifachbelastung erledigt. Ein Held, dieser Vater!

Er raunzt nicht, da er nicht sprechen kann oder will...

Grausam, dass so ein fürsorglicher Vater dann von seinem Ei getrennt wird, weil es angeblich im Brutkasten bessere Überlebenschancen hat. Das einzige, was dann passiert, wird sein, dass das Küken dann keine natürliche Bindung zu seinem Vater hat und sich stattdessen Menschen wichtig machen.

Ist das ein ironisches Posting?

Nein, natürlich nicht.

Es ist definitiv grausam, dem Kiwi das Ei wegzunehmen. Das ist ist für das Küken schlecht und für den Vater genauso. Der wird das Ei genauso verzweifelt vermissen wie er versucht hat, es vor Hochwasser zu schützen.
Ich finde es auch ziemlich eigenartig, dass alle hier das Beschützen des Eis toll finden, aber nichts dagegen haben, dass das Küken dann ohne Vater aufgezogen werden soll.

hat schon wer den artikel an die heinisch-hosek weitergeleitet?

wieso läuft das nicht unter "die beste nachricht"?

Die Mucke ist zum einsargen, aber des Viecherl is aaawwww. =)

http://www.youtube.com/watch?v=d... creen&NR=1

und die chinesische stachelbeere

- chinese gooseberry -
die vor knapp hundert jahren den marketing-namen kiwi erhielt.

Coole Socke, dieser Kiwi.
Aber nichts gegen die Pinguinväter, die das Ei bei minus 80 Grad und Eisstürmen monatelang brüten und warm halten, bis die werte Gattin aus wärmeren Gefilden zurückkehrt und das frischgeschlüpfte Junge in Empfang nimmt.

An diese Doku denk ich heute noch mit Kälteschaudern zurück. ;-)

Die Pingus sind aber seit Generationen auf ihr Brutverhalten getrimmt um den Bedingungen in ihrem Brutgebiet zu trotzen während Matt eine kreative Problemlösung ausübte.

Die Väter sind die besten !!!

SOLCHE Väter sind die Besten.

Kiwis

Ich hab immer gelaubt diese Kwi-Eier sind grünlich-goldfarben und pelzig aussen.

nein, nein,

das sind schimmlige marillen.

*loooooooool* :-))))

Habn sie sich nie was dabei gedacht, warum die Eierspeis mit diesen Eiern nicht funktioniert?

Ich hab sie immer hartgekocht.

Aber das hat auch nie geklappt.

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