Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wellington - Große Fürsorge für seinen ungeborenen Nachwuchs hat ein Kiwi in Neuseeland an den Tag gelegt. Als in seinem Gehege in einem Wildpark in Christchurch nach schweren Regenfällen das Wasser stieg, leitete Kiwi Matt eine Rettungsaktion für sein Ei ein, wie Willowpark Wildlife Reserve am Donnerstag berichtete. Kiwis sind Vögel, aber sie können nicht fliegen. Sie leben am Boden.
Matt schob bergeweise Blätter unter das Nest mit dem Ei, um es vor dem Wasser zu retten. Tierpfleger fanden ihn am nächsten Morgen hoch über dem Wasser auf dem Nest thronend. Sie zogen eine Ablaufrinne in das Gehege und trockneten zusätzlich Blätter in einem Ofen, um Matt mehr Material für die weitere Befestigung des Nests zu geben, berichtete die Zeitung "The Press".
Weil Siedler in Neuseeland früher nicht vorhandene Tiere wie Hunde, Katzen, Füchse und Marder mitbrachten, sind die Kiwis vom Aussterben bedroht. Üblicherweise brüten die Männchen die Eier aus, die die Weibchen legen. Nach 30 Tagen in Matts Obhut verlegt Willowpark das Ei in einen Brutkasten, um dem Küken beim Schlüpfen die besten Überlebenschancen zu geben.
Nach Angaben von Willowbank ist die Zahl der Kiwis von fünf Millionen Kiwis vor 80 Jahren auf weniger als 60.000 geschrumpft. In der Wildnis überleben nur wenige. Kiwis sind das Nationaltier Neuseelands. Auch die Neuseeländer sind weltweit unter dem Spitznamen "Kiwis" bekannt. (APA/red, 16.8.2012)
Link:
In Harghita in Rumänien werden verwaisten Jungbären wieder auf ihre Auswilderung vorbereitet
Unterstützt durch massig Nahrung ist in diesen Wochen im Seewinkel ein vieltausendstimmiger Gesang zu hören
Durch die Perfektion der Landwirtschaft verhungern die Singvögel, sagt Vogelexperte Peter Berthold - Daraus entstehe unsere moralische Verpflichtung zu Ganzjahresfütterung
Bär wurde vergangene Woche GPS-Halsband angelegt - Sender übermittelt jedoch keine Daten
Die Großkatze wurde von Förstern aus ihrer misslichen Lage befreit
Jäger lassen Innereien nach dem Zerlegen der Jagdbeute oft liegen, inklusive Resten von Blei
Im Kampf ums Überleben haben Tiere und Pflanzen wundersame Strategien der Nachahmung und Täuschung entwickelt
Nur die Schneemassen dieses Winters könnten sie stoppen, hoffen Jäger. Ansonsten erobern die Tiere aus Niederösterreich und dem Burgenland zunehmend auch Städte
Projekt zur "sanften Umlenkung" wird gestartet - Baubeginn für Wohnungen frühestens 2015
Immer mehr Wildtiere erobern die deutsche Hauptstadt - Im Regierungsviertel fühlt sich ein Fuchs offensichtlich sehr wohl
Die Ursache für das Massensterben in Coronel ist noch unklar - Fischer beschuldigen die Betreiber eines örtlichen Kraftwerks
Es wurden bereits hunderte tote Singvögel gefunden - Experten empfehlen, die Fütterung fortzusetzen
Die Millionenstadt Wien ist auch für Wildtiere ein attraktiver Lebensraum geworden. Allein 4000 Füchse und 2000 Marder werden innerhalb des Stadtgebietes vermutet. Konflikte zwischen Mensch und Tier lassen sich mit einigen Verhaltensregeln schnell auflösen.
Ein britisches Wissenschaftsmagazin kürte die besten Naturfotos
WWF und Landesjagdverband prangern gezielte Vergiftung von Wildtieren an
Die Zahl der Monarchfalter in Amerika ist dramatisch gesunken: Waren es früher Rodungen in Mexiko, die ihnen das Leben schwer machten, so dürfte jetzt der Pestizideinsatz in den USA die Ursache sein
Ein neuer "Managementplan" soll künftig in den Bundesländern helfen, Mensch und Raubtier zu schützen
Tiefseeforscher Gerd Kraus über die kürzlich abgeschlossene Fangquotenverhandlung in der Europäischen Union
Der Greifvogel steht in Österreich jedoch immer noch auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten
Riesige Schwärme der fliegenden Insekten suchen Mittelmeerland heim
Und ob die fliegen können. Man muss nur wollen: http://www.youtube.com/watch?v=sdUUx5FdySs
die folgende "dokumentation" liefert eine weitere erklärungsmöglichkeit für den rückgang ihrer population:
==> http://www.youtube.com/watch?v=sdUUx5FdySs
Dokumentation, die ich vor kurzem gesehen habe. Da hat irgend so eine Wildkatze (Tiger oder so) eine Affenmutter gefressen. Das Affenbaby allerdings hat die Katze verschont, im Gegenteil, sie hat es abgeschleckt und mit ihm gekuschelt und versucht, es zu wärmen.
Letzlich ist dann das Affenbaby an Unterkühlung gestorben, aber die Geschichte ist trotzdem toll.
Grausam, dass so ein fürsorglicher Vater dann von seinem Ei getrennt wird, weil es angeblich im Brutkasten bessere Überlebenschancen hat. Das einzige, was dann passiert, wird sein, dass das Küken dann keine natürliche Bindung zu seinem Vater hat und sich stattdessen Menschen wichtig machen.
Es ist definitiv grausam, dem Kiwi das Ei wegzunehmen. Das ist ist für das Küken schlecht und für den Vater genauso. Der wird das Ei genauso verzweifelt vermissen wie er versucht hat, es vor Hochwasser zu schützen.
Ich finde es auch ziemlich eigenartig, dass alle hier das Beschützen des Eis toll finden, aber nichts dagegen haben, dass das Küken dann ohne Vater aufgezogen werden soll.
Die Mucke ist zum einsargen, aber des Viecherl is aaawwww. =)
http://www.youtube.com/watch?v=d... creen&NR=1
Coole Socke, dieser Kiwi.
Aber nichts gegen die Pinguinväter, die das Ei bei minus 80 Grad und Eisstürmen monatelang brüten und warm halten, bis die werte Gattin aus wärmeren Gefilden zurückkehrt und das frischgeschlüpfte Junge in Empfang nimmt.
An diese Doku denk ich heute noch mit Kälteschaudern zurück. ;-)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.