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Adobe übergeht Linux beim jüngsten Patchday.
Mit den diesen Monat veröffentlichten Updates hat Adobe diverse Bugs, darunter problematische Speicherfehler des eigenen PDF-Readers behoben- Bedient wurden jedoch nur die Windows- und OS X-Version, Linux-User blieben außen vor.
Entdeckt wurden viele der Lecks von den Google-Angestellten Gynvael Coldwind und Mateusz Jurczyk, die neben Problemen in dessen PDF-Engine für den Chrome-Browsers rund 60 Crash-Bugs im Adobe-Programm finden konnten, wovon zwei Drittel ein potenzielles Einfallstor darstellten. Adobe sicherte daraufhin zu, bis zum August-Patchday gegen den Großteil der Probleme etwas zu unternehmen, schreibt H-Online.
Mit den vorgestern veröffentlichten Releases 10.1.4 und 9.5.2 für Windows und MacOS wurden die meisten Fehler behoben, jedoch sind beide Versionen noch von insgesamt 16 Sicherheitslücken betroffen, was Jurczyk und Coldwind auch prompt aufdeckten. Für Linux wurde überhaupt kein Update herausgebracht.
60 Tage nach der Bekanntgabe der Lücken an Adobe wollen die Google-Sicherheitsexperten die Lecks im Netz als „Responsible Disclosure" veröffentlichen. Stichtag ist demnach der 27. April, Adobe hat aber bereits mitgeteilt, diesen Termin ohne weitere Updates verstreichen lassen zu wollen.
Die beiden Forscher empfehlen nun allen Nutzern der Version 9 des „Adobe Reader" auf die aktuelle Ausgabe, den „Adobe Reader X", umzusteigen. Dieser ist aufgrund der integrierten Sandbox weniger leicht angreifbar. Auf Linux können durch das Löschen der Plugins PPKLite.api und Annots.api zumindest zwei der zahlreichen Löcher gestopft werden. Nutzer von anderen Browsern als Chrome wird geraten, das Plugin des Adobe Readers zu deaktivieren. (red, derStandard.at, 16.08.2012)
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Google soll mal lieber seine bugs und security leaks ausbügeln. Unsicherer als Android geht fast kaum noch.
Adobe so hinzustellen als ob sie die einzigen mit security leaks wären. Die haben doch einen Pascher und sollen mal vor der eigenen Tür kehren.
Ich trau mich mal behaupten, dass der Flash-Player noch immer viel mehr Lücken hätte, wenn Google Adobe nicht so vehement auf die Finger geklopft hätte.
Für mich entsteht eigentlich schon seit Jahren der Eindruck, dass Adobe so ziemlich keinen Plan und kaum Bewusstsein für die Verantwortung haben, die mit Flash und Konsorten eingekauft wurde.
So, wie es aussieht, hat Adobe eindeutig Probleme mit der Qualität seiner Software.
Ich frage mich, wie sie es immer noch schaffen, dass Photoshop funktioniert: denn hier dürfte die Komplexität der Aufgabe viel höher sein...
Nur mal so als Laien, es wird also von den Google-Typen empfohlen die neuste Version zu nutzen? Soso, weil die alte also veraltet ist und nicht alle Sicherheitslücken schließt.
Tut man das vl nicht sowieso? Ich könnts mir ja noch als Entwickler etc. vorstellen wegen irgendwelchen Besonderheiten an einer älteren Version festzuhalten, aber "Die beiden Forscher empfehlen nun allen Nutzern" ...
bin verwirrt.
sumatra pdf ist der schnellste reader den ich kenne , unter windows. sumatra pdf hat auch ein firefox plugin dabei (auf erweitert oder details klicken bei der installation!)
sumatra pdf :
http://blog.kowalczyk.info/software/... er-de.html
bei ubuntu ist eh schon ein guter und freier reader dabei.
Ist meiner Meinung sowieso der beste PDF Reader und man kann die PDFs sogar in der freien Version kommentieren und Text dazufügen, etc.
http://www.tracker-software.com/product/p... ge-viewer/
Sonst gibt es halt noch Foxit-Reader der klein und schnell ist, aber ich habe mit PDF X-Change Viewer keine Resourcenprobleme.
Für Mac OS X würde ich Skim empfehlen, aber wird schon seit einiger Zeit nicht weiterentwickelt.
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