Immer mehr Brände im ausgetrockneten US-Westen

Ansichtssache
16. August 2012, 10:43

Washington - Tausende Feuerwehrleute kämpfen im Westen der USA gegen Dutzende Wald- und Buschbrände, die sich immer stärker ausbreiten. Nach Angaben des Senders CNN gab es am Mittwoch in 14 US-Staaten westlich des Mississippi mehr als 70 große Feuer. Die Flammen wurden bei heißen Winden immer wieder neu entfacht und fraßen angesichts extremer Dürre rasch vorwärts.

Mehr als zwei Drittel der USA leiden seit Wochen unter massiver Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad und in manchen Regionen sogar noch höher bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Nach Angaben der US-Forstbehörde sind die Küstenstaaten Washington, Oregon und Kalifornien sowie Nevada, Utah und Idaho am stärksten von den Bränden betroffen. Mehrere Gemeinden seien bedroht. Nach Angaben des Senders CNN mussten sich im Staat Washington nahe Cle Elum 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit bringen.

Meteorologen sagen voraus, dass das heiße Wetter die Woche über anhalten wird. "Wenn uns Mutter Natur nicht aushilft, dann werden wir noch eine Weile kämpfen müssen", zitierte CNN den Vertreter einer Feuerwehrabteilung in Washington.

Wie es weiter hieß, waren am Mittwoch allein in Kalifornien 8000 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie hatten es mit einem Dutzend Brände zu tun, darunter einer in Lake County nördlich von San Francisco. Dort seien 480 Häuser bedroht. Laut Angaben der Feuerwehr haben die Waldbrände im Süden Kaliforniens haben eine Fläche von tausenden Hektar Land zerstört und hunderte Menschen in die Flucht getrieben. (APA, 16.8.2012)

foto: dapd/bettina hansen

Die Feuer fressen sich über dürre Wiesen und Felder. Hausbesitzer wie David Firth versuchen sie mit allen Mitteln aufzuhalten.

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foto: epa/alvin jornada

Eine abgebrannte Landschaft ist alles was bleibt, nachdem die Einwohner von Clearlake Oaks in Kalifornien nur wenige Minuten Zeit hatten, ihre Häuser zu verlassen.

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Ein ausgebrannter Truck am Rande des Highway 20 in Clearlake Oaks, Kalifornien.

foto: dapd/elaine thompson

Der Feuerwehrmann Jose Barajas macht sich bereit für seinen Einsatz in Cle Elum in Central Washington, wo über 900 Menschen evakuiert werden mussten.

foto: dapd/elaine thompson

In Washington waren mehrere Löschflugzeuge im Einsatz.

foto: dapd/elaine thompson
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Rod Pearsall stellt so viele Wassersprengler wie möglich auf seinem Grundstück auf.

foto: dapd/joshua trujillo
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foto: reuters/handout

Rauchschwaden ziehen sich über den ausgetrockneten Westen der USA.

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Wo sind eigentlich die amerikanischen Soldaten, kommen die nicht zur Hilfe?

leider muss man sich wünschen,

Dass diverse extreme Wetterereignisse die USA besonders stark trifft und, dass auch diese dürre lange anhält und viel viel schaden anrichtet. :(

Denn wenn es wieder einmal Bangladesh oder ähnlich trifft kräht ja kein Hahn danach und noch weniger gibt es Anreize zum umdenken.

Aber Klimawandel gibt es keinen,

zumindest nicht in den USA.

Jedenfalls brauchen die USA nichts dagegen tun.

Mit dem Klimawandel hat das eben nichts zu tun

http://online.wsj.com/article/S... hirdBucket

das "wall street journal" ist womöglich keine geeignete zeitschrift, um diese frage zu entscheiden.

http://wires.wiley.com/WileyCDA/... 2%2Fwcc.81
http://www.nature.com/nclimate/... e1633.html

Ja, ich informiere mich auch immer bei der Murdoch-Presse :-/

Es kommt eben nicht auf das Journal an, sondern auf die Autoren

ich weiß, manchen genügt das autoritäts-argument, und schon werden behauptungen im "wall street journal" für bare münze genommen. sofern sie dem eigenen vorurteil entsprechen.

Ach so!

Für Sie ist natürlich alles falsch, was Wissenschaftler in einer fachfremden Zeitschrift veröffentlichen.

Dann sind Sie sicherlich auch der Meinung, dass das alles falsch ist:

http://www.nytimes.com/2012/05/1... imate.html

Die meisten Leute halten das für wahr, was von den Fakten bestätigt wird. (Sie sehen das natürlich anders.)

Und zum Times-Artikel: Jeder, der diese Aussagen nur deswegen ernst nimmt, weil Sie von James Hansen kommen, ist ziemlich dämlich.

Hätte mich jetzt wirklich gewundert,

wenn etwas anderes als eine ad personam-attacke gekommen wäre.

Mich wundert es gar nicht, daß Daten und Fakten in Ihren Augen ad personam-Attacken sind.

Sie merken nicht einmal, wenn Sie untergriffig und beleidigend werden

Durch welche Aussage fühlen Sie sich beleidigt?

"Die meisten Leute halten das für wahr, was von den Fakten bestätigt wird."

oder

"Jeder, der diese Aussagen nur deswegen ernst nimmt, weil Sie von James Hansen kommen, ist ziemlich dämlich."

?

Ich sag ja: Sie merken es nicht einmal

Jeder mit einem Funken Anstand merkt, dass ihr Posting verletzend ist. Ihnen ist das wurscht - wirft ein bezeichnendes Licht auf Sie.

Wenn Sie häufiger die Wahrheit sagen würden, fänden Sie das Posting vielleicht gar nicht verletzend.

Probieren Sie es doch einmal aus.

weinen sie halt :-)

Die große Katastrophe kommt noch

Hungerwinter 2012, Angriff auf Iran 1-11 September 2012, und der dritte Teil der Erde verbrannte und der dritte Teil des Meeres ward Blut und der dritte Teil der Menschheit ? Zum Schluß schlägt dann noch ein großer Himmelkörper ein--Mahlzeit!

Haben Sie die falschen Medikamente eingenommen?

da kann man nur buße tun, gehe in dich und bereite dich auf das ende vor.

sage ja nicht du sollst dich heimdrehen, aber im standard brauchst nicht mehr posten, hält doch vom wirklich wichtigen ab.

alter !! du krepierst in ein paar monaten (scheinst du zumindest zu glauben), also verkauf dein zeug und mach dir noch ein paar schöne tage.

aber bitte, bitte, poste hier nicht mehr !!

Video der Brände dazu

Hier ein Video der Brände dazu: http://www.qicknews.de/Forum/vie... 1411#p1411

@ vorletztes Bild.

Roundup ist ja schon schlimm genug, aber gleich Agent Orange??

Da sieht man den selbstverstärkenden Effekt der Treibhausgase bei der Arbeit.

Was man nicht sehen kann, sind die Ausgasungen von Methan in den vormals dauergefrosteten Böden der Sibirischen Tundra, der Zerfall von Methanhydrat an den Kontinentalhängen und das zunehmende Verschwinden CO2 bindender Organismen. Wie immer wirkt sich die eingeschränkte Wahrnehmung des Menschen negativ auf sein Schicksal aus.
Man nimmt lieber an, dass zusätzliche 150 milliarden tonnen menschengemachtes CO2 keinen Einfluß auf das Klima haben, als genauer hinzusehen. Niemand scheint sich darüber Gedanken zu machen, wo die Abgase und die Abwärme unserer Verbrennungstechnologien landen. Die Atmosphäre ist nicht unendlich groß. Auch wenn viele das glauben.

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