Immer mehr Brände im ausgetrockneten US-Westen

Über 70 große Feuer lodern zwischen Kalifornien und Mississippi

Washington - Tausende Feuerwehrleute kämpfen im Westen der USA gegen Dutzende Wald- und Buschbrände, die sich immer stärker ausbreiten. Nach Angaben des Senders CNN gab es am Mittwoch in 14 US-Staaten westlich des Mississippi mehr als 70 große Feuer. Die Flammen wurden bei heißen Winden immer wieder neu entfacht und fraßen angesichts extremer Dürre rasch vorwärts.

Mehr als zwei Drittel der USA leiden seit Wochen unter massiver Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad und in manchen Regionen sogar noch höher bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Heißes Wetter hält an

Nach Angaben der US-Forstbehörde sind die Küstenstaaten Washington, Oregon und Kalifornien sowie Nevada, Utah und Idaho am stärksten von den Bränden betroffen. Mehrere Gemeinden seien bedroht. Nach Angaben des Senders CNN mussten sich im Staat Washington nahe Cle Elum 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit bringen.

Meteorologen sagen voraus, dass das heiße Wetter die Woche über anhalten wird. "Wenn uns Mutter Natur nicht aushilft, dann werden wir noch eine Weile kämpfen müssen", zitierte CNN den Vertreter einer Feuerwehrabteilung in Washington.

Wie es weiter hieß, waren am Mittwoch allein in Kalifornien 8000 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie hatten es mit einem Dutzend Brände zu tun, darunter einer in Lake County nördlich von San Francisco. Dort seien 480 Häuser bedroht. (APA, 16.8.2012)

Share if you care
3 Postings
Armeen heimholen !

Wer gegen die halbe Welt Krieg führt, der braucht einem nicht Leid zu tun.

Nun langsam ist Zahltag für die Aktionen die Wir Menschen der Erde (und Uns selbst) antun.
So gut das die Selbstregulation in der Natur besteht!

Feuer

ist gar nichts Ungewöhnliches. (Genauso, wie Überschwemmungen, Lawinen und Muren.) Die Zapfen der Sequoia (des Mammutbaumes) öffnen sich sogar überhaupt erst bei Temperaturen über 70° C; das ist ein Trick der Natur, da ein Waldbrand den großen Bäumen nichts anhaben kann, aber das Unterholz, das den Keimlingen sonst das Licht wegnimmt, vernichtet hat und außerdem in Form von Asche jede Menge Dünger zurück lässt.

Nur der Mensch hat ein Problem mit Naturgewalten. Weil er meint, die Erde habe ihm untertan zu sein und daher die grundlegendsten Regeln missachtet (wie etwa, Häuser nicht in gefährdeten Gebieten zu bauen bzw. beim Bau Sicherheitsmaßnahmen einzuplanen, wie das unsere Vorfahren noch getan haben).

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.