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München - Die Anzeichen für den baldigen Vollzug des Transfers des spanischen Welt- und Europameisters Javi Martínez von Athletic Bilbao zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München mehren sich. Bilbaos Trainer Marcelo Bielsa berief Martínez und den ebenfalls wechselwilligen Stürmer Fernando Llorente nicht in den Kader für das erste Meisterschaftsspiel der Basken am Sonntag gegen Betis Sevilla (19.00 Uhr). Eine entsprechende Meldung der Sporttageszeitung Marca bestätigte Bilbao auf seiner Klubhomepage.
Beide Spieler bekamen das Wochenende frei und nahmen daher auch nicht am Abschlusstraining am Samstagmorgen teil. Bielsa wollte offenbar erneute Fan-Proteste wie am Freitag verhindern, als Martínez und Llorente beim Training als "mercenarios" (Söldner) beschimpft worden waren.
Derweil gratulierte Welt- und Europameistertrainer Vicente del Bosque den Bayern trotz der nach wie vor ausstehenden Bestätigung zum Transfer von Martínez. "Bayern wird viel Freude an ihm haben. Er ist ein Super-Spieler und großartiger Mensch. Er ist der geborene Anführer. Ein kompletter Spieler", sagte Spaniens Nationaltrainer der Bild-Zeitung: "Er hat quasi das komplette Spielfeld im Auge. Da kann man Bayern nur gratulieren."
Der 23-jährige Martínez hatte 2010 unter Del Bosque sein Debüt in der Selección gefeiert, er stand sowohl bei der WM 2010 in Südafrika als auch bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine im spanischen Aufgebot.
Die Bild berichtet, es sei am Freitag in München zu einem Treffen zwischen Bayerns Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge sowie Finanzchef Karl Hopfner und den Beratern sowie dem Bruder von Martínez gekommen. Der ausgehandelte Fünfjahresvertrag sei bestätigt worden und solle in der nächsten Woche unterschrieben werden.
Die Bayern haben den Zugang des Defensivspielers noch nicht als perfekt vermeldet, immerhin aber deutete Uli Hoeneß am Donnerstag an, dass in den nächsten Tagen eine Einigung zu erwarten sei. "Sportlich ist die Entscheidung getroffen, jetzt müssen wir wirtschaftlich eine Lösung finden. Der Aufsichtsrat hat grünes Licht gegeben", hatte der Bayern-Präsident gesagt.
Bilbao fordert eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro für Martínez, der bereit sein soll, auf insgesamt zehn Millionen Euro Gehalt zu verzichten. (sid, 18.8. 2012)
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ich kenne ihn nicht, finde aber 40 mio (selbst wenn er beim gehalt seine ansprüche zurück schraubt, wer's glaubt) etwas viel, wenn man bedenkt dass die bayern für das ZM bereits gustavo, tymoshchuk, schweinsteiger und kroos haben. dazu noch alaba, der diese position auch spielen kann.
Martinez kommt von atlethic bilbao.
jedem fußballinteressierten ist die klubphilosophie sicher bekannt. der rest informiert sich bitte.
unter diesen voraussetzungen ist für Martinez ein wechsel innerhalb der ES liga zu Barca oder Real nicht möglich.
natürlich will aber auch er die CL gewinnen, das wird mit atlethic aber nicht passieren.
also muss er schauen wo er hinkommt und wird deshalb auch bereit sein abstriche bei seinem gehalt hinzunehmen.
will er die CL bald amal gewinnen gibts nur die üblichen verdächtigen aus der Premier League,Barca&Real, die Mailänder und die Bayern. daneben natürlich die, für jeden sport so unendlich wichtigen, überaschungsausreißer, aber darauf kann er natürlich nicht spekulieren.
man wird sehen...
nein, ich habs nicht missverständlich formuliert (aber ich hab gesehen ich hab athletic falsch geschrieben, also danke!) so gesehen habe ich k.a. was du meinst.
mit ausreißer meine ich z.b. dortmund... ooooder arsenal etc.
für mich ist sowieso jedes andere Team als FC Barcelona ein Ausreißer beim Champions League Titel !
und überraschen tuts mich auch jedes jahr wenn barca ausscheidet :)
aber solange immer wieder öffentliches geld an die vereine abgetreten wird, der staat auf steuerschulden verzichtet usw. können andere vereine immer so weiter machen wie bisher und den wettbewerb verzerren durch geld das sie garnicht besitzen.
Der gute Mann weiß schon jetzt dass er in Deutschland besser aufgehoben ist. In spätestens 2 Jahren ist Spanien pleite und dann kann er sich in D sicher sein.
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