Deutsche greifen wieder häufiger zur Getränkedose

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    foto: apa/berg oliver

Dosenabsatz stieg im ersten Halbjahr um 19 Prozent

Düsseldorf - Die Deutschen greifen wieder häufiger zur Getränkedose. Bundesweit ist der Dosenabsatz im ersten Halbjahr dieses Jahres um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Das teilte der europäische Verband der Getränkedosenhersteller BCME (Beverage Can Makers Europe) am Mittwoch in Düsseldorf mit.

"Supermärkte, Tankstellen, Kioske und andere Geschäfte waren dabei beliebte Anlaufstellen", berichtete ein Sprecher über die Vertriebswege. Neben Bier, Wasser, Cola, Eistee und Limonade hätten auch Energy Drinks sowie Gesundheitsgetränke Erfolg in der Dose. (APA, 15.8.2012)

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Glas ist schwer und zerbrechlich. Dosen lassen sich wenigstens recyceln. Plastik nicht.

Außerdem schwitzen die meisten Plastikgebinde weiblichen Hormonen ähnliche Substanzen aus (Weichmacher, Phtalate,...). Erhöht bei Frauen das Brustkrebsrisiko über einen erhöhten Östrogenspiegel und führt bei Männern zu verringerter Fruchtbarkeit. Natürlich kann man das mit ausreichend Geld, Macht und Einfluss in den Medien relativieren lassen. An der Tatsache an sich ändert es nichts.

Plastik lässt sich sehr wohl recyceln...und zwar mit einem BRUCHTEIL der Energie, die es braucht um Aluminiumdosen wieder in Umlauf zu bringen. In Fact ist das Dosenrecycling energetisch so teuer, dass es billiger ist, neues Aluminium herzustellen. (Was ebenfalls Unmengen Energie verbraucht)

Was du über Phtalate schreibst ist zwar nicht falsch, aber auch nicht richtig. Die heute verwendeten Weichmacher treten nur in äusserst geringen Dosen aus, adverse medizinische Effekte würden nichtmal dann auftreten, wenn du die Flaschen nach Gebrauch auffuttern würdest. Erhöhung des Krebsrisikos wurde mit normalen Dosen niemals nachgewiesen:

http://en.wikipedia.org/wiki/Phthalate

Das Recycling von Aluminium soll mehr Energie benötigen als neues Aluminium herzustellen?

Die Energiebilanz müssen Sie mir zeigen, dass ich sie glaube.

Der Recyclingprozess braucht nur 10% der Primärherstellung(lt wikipedia).

Der Mythos von MrMag entstand dadurch, dass der Strom in Südamerika viel billiger ist als jener in Europa und deshalb(zumindest früher) eher neues erzeugt, als altes recycled wurde.

Viellelicht strichelt er sich ja nochmal selbst rot;)

Ist auch logisch. Wie soll die Herstellung ausgehen vom Erz energieaufwändiger sein als das Recycling? Ist irgendwie gegen den Hausverstand - deswegen auch mein Unglaube.

Achso? Plastik kann man nicht recyceln?

Und was ist dann das: http://www.pet2pet.at/

Außerdem wäre ich Ihnen verbunden, wenn Sie mir erklären könnten, wo in PET Weichmacher sind? Denn meines Wissens sind quasi alle Getränke in PET verpackt - von einer PVC-Flasche habe ich noch nie gehört.

Bei Analysen kam sogar raus, dass das recyclete PET reiner ist als der Primärrohstoff(lt AGES)...wirklich tolle technik.

Das ist interessat - haben Sie zufällig den Link dazu?

Wie passt das mit der Aussage von "josef hagen" zusammen?

"Die heutigen PET Flaschen haben auf Grund der
Recyclingqualitaet einen Anteil an 'Alt-PET von 20-
40 %"

Das hat Frau Dipl.-Ing. Johanna Foisner im Rahmen einer Führung oder Vorlesung erwähnt(weis ich nichtmehr genau).

Sie können Ihr ja eine email schreiben(sie ist sehr nett und engagiert):

Dipl.Ing. Johanna Foisner
Telefon: +43(0)5 0555 35351
johanna.foisner@ages.at

http://www.ages.at/ages/uebe... ende-ggst/

In PET Flaschen werden Weichmacher verwendet, was der obige Poster schreibt ist zwar auch nicht richtig, aber ja, Phtalate sind drin.

Zufällig WEISS ich, dass in PET Flaschen KEINE Weichmacher verwendet werden. Phtalate sind maximal als Polyethylenterephthalat drinnen, das hat aber mit den Phtalaten, die als Weichmacher verwendet werden, herzlich wenig zu tun.

Aber Sie dürfen mir gerne Quellen für Ihre Behauptung nennen. Ich lerne gerne dazu.

Du hast so recht dass ich grad meinen eigenen Post gerotstrichelt habe.

Ich dachte dass es etwas damit zu tun hat, aber Wikipedia hat mich gerade eines besseren belehrt. Danke für die Aufklärung.

Damit sind Sie ein Vorbild für viele im Standard-Forum (vielleicht auch manchmal für mich). Einen Fehler gesteht sich hier nämlich kaum jemand ein.

In Oesterreich werden von 3 Unternehmen jaehrlich
rund 70-80 000 to PET Flaschen rezykliert, was etwa
den doppelten Inlandsverbrauch darstellt

Die heutigen PET Flaschen haben auf Grund der
Recyclingqualitaet einen Anteil an 'Alt-PET von 20-
40 %

PVC: gab es natuerlich frueher - kennt jeder aus Italien und Frankreich (bevor PET seinen
Siegeszug antrat) und wird auch heute noch fuer
Getraenke und andere Produkte auf gewissen Maerkten eingesetzt

PVC für Getränke? Ist schwer für mich zu glauben. Haben Sie dafür Quellen?

Ansonsten unterstreichen Sie nur, was ich geschrieben habe.

Gibt es dann 19% mehr Blade?

Wasser aus der Dose?

What the.....
Wer kauft sowas?

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