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Graz - Zu einem Frontalcrash mit verheerenden Folgen ist es am Mittwoch auf einer Landesstraße in der Südsteiermark gekommen: Ein Pkw prallte gegen zwei Motorräder, deren Lenker getötet wurden. Alle drei Fahrzeuge gingen laut Polizei in Flammen auf.
Der Unfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr auf der Spielfeldstraße (L675) zwischen Ehrenhausen und Spielfeld (Bezirk Leibnitz). Nach Angaben der Exekutive dürfte der 19-jährige Lenker eines Pkw in einer unübersichtlichen Kurve auf die linke Straßenseite geraten sein. Er touchierte die Leitschiene und prallte dann frontal gegen die hintereinander entgegenkommenden Motorräder.
Alle drei Fahrzeuge gerieten in Brand, die beiden Biker, 45 und 52 Jahre alt und aus dem Bezirk Leibnitz, erlagen noch an der Unfallstelle den beim Zusammenprall erlittenen schweren Verletzungen. Der Pkw-Lenker wurde leicht verletzt. (APA, 15.8.2012)
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Solche Fälle nehmen, aufklären, und dann anonymisiert (Harald S. oder wie auch immer) als kurzen Fernsehspot sprechen, unterlegt mit ein paar Standbildern von den zerprakten Motorrädern.
"Harald S., 19, fuhr mit seinem PKW zu schnell um eine Linkskurve, verlor die Kontrolle und tötete zwei Motorradfahrer. Sei nicht Harald S."
Wenn so ein Spot einmal wöchentlich im Fernsehen läuft hätte das Tonnen mehr Effekt als die kleinen süssen Artikel in der Tageszeitung wo im Ende auch nie die wirkliche Unfallursache steht.
Fraglich. Denken Sie an die Zeit zurück, in der es noch solche und ähnliche Spots im TV gab. Zu einer Zeit, wo die Sender noch einen Bildungsauftrag kannten, diese AUVA Trailer. Da wurde laufend über richtiges Verhalten im Straßenverkehr aufgeklärt, auf Pisten, auf Unfallvermeidung hingewiesen, nur der Effekt war sehr gering.
Heute erreicht man damit niemanden mehr, denn den meisten ist es egal, solang "nur mir nix passiert". Den Versuch wärs aber trotzdem Wert.
Das ist eine praktisch schürlgerade Straße im flachen Land. "Unübersichtliche Kurve" finde ich überhaupt keine.
Google Maps 46.723815,15.599771
Wie deppert muss einer sein das er da mit dem PKW auf die falsche Fahrbahn kommt?
Es vergeht dir echt das Motorradfahren wenn du überlegst was für Minderbemittelte da mit 1,5t unterwegs sind.
Einfache Lösung:
Führerschein erst ab 24 Jahren nach einer zweijährigen Ausbildung inkl. psychologischer Tests. Und ab 55 dann jährliche Überprüfungen um zu schauen, ob man ja noch verkehrstüchtig ist.
Fakt ist, die häufigsten Unfallverursacher sind 18-24 und dann wieder 55+. Und genau da muss man ansetzen.
endlich der Stufenführerschein bis ca. 24 Jahre !
Soll heißen Tempolimits für Anfänger und vor allem Kennzeichnung derselben mit riesigen gelben Aufklebern verpflichtend am PKW.
Hat enorme mentale Wirkung - sonst wird sich am Verhalten der Raser (mein Gott, sind ja noch Kindsköpfe) nie was ändern.
Macht sich auch optisch gut am dunklen, tiefergelegten mit geschwärzten Fenstern ausgestatteten Bayrischen !
Wenn ich mir die Strasse anschaue (oben hat einer die Koordinaten fuer Google gepostet: 46.723815,15.599771) - da tut's ein Hunderter eh nicht, um die "Kurve" nicht zu packen, das war entweder grobe Unfaehigkeit, ein Defekt am Fahrzeug, oder deutlich mehr als 100km/h.
Soll heissen: Am Limit fuer Fahranfaenger zu schrauben bringt voraussichtlich gar nix.
auch tragisch, daß der 19-jährige jetzt sein Leben vernichtet hat.
Ein Freund von mir hat auch als Jugendlicher sein Auto um "einen Baum gewickelt" - er hat überlebt, sein bester Freund im Auto war tödlich verletzt.
Es ist furchtbar mit dem Bewußtsein zu leben Menschen und deren Familie aus eigener Schuld so großes Leid zu zufügen.
Vielleicht sollte man Führerscheinneulingen eine psychologische Ausbildung vorschreiben, was für eine Waffe sie da eigentlich unter dem Hintern haben und was sie damit anrichten können.
aber da es sowieso schon längst überfällig wäre, sollte man - verdammt noch mal! - endlich die maximal zulässige Leistung von Fahrzeugen, die von Fahranfängern bewegt werden, limitieren.
Ob Raserei in dem konkreten Fall die Unfallursache war, weiß ich natürlich nicht. In Hunderten anderen Fällen war sie's.
Passieren kann sowieso immer was, klar, aber es ist zum narrisch werden, wenn man in den Rückspiegel schaut, und hinter einem gurkt mit 3 Meter Abstand im Testosteronrausch ein kleinwüchsiger Halbstarker im getuneten 3er BMW wie ein Irrer durch die Gegend. Überholt wird dann nach dem Motto "Is gestern kana kumma, kummt heit a sicha kana...", bevor die Botanik für ein neues Marterl planiert wird. Ein Jammer ist das!
aber es ist nicht so wahrscheinlich, weil der "Bolide" nicht so zum Rasen verleitet.
Die meißten Führerscheinneulinge hat man einfach nicht die Erfahrung in Situationen die nicht der Norm entsprechen richtig zu reagieren.
Und mit 19 als rasender Hormonprügel um Mädels aufzureissen oder wegen mangelndem Wissen wie sonst Ärger kompensiert werden kann muß man auch vor sich selber geschützt werden.
Nicht umsonst gibt's bei Motorrädern den Stufenführerschein - ab 26 kann man auch gleich nach der Fahrschule auf eine fette Maschine aufsteigen - man ist dann zwar auch nicht erfahrener, aber nicht mehr so voll gepumpt mit Hormonen.
Eine Leistungsbegrenzung würde all die Braven, die mit Papas Kutsche fahren lernen, daran hindern, Fahrpraxis zu erlangen und aber nichts daran ändern, dass die Hormongesteuerten sich und andere derbreseln. Denn es ist sehr naiv zu glauben, dass die, die sich über den Gasfuß definieren, das Gaspedal NICHT bis zum Anschlag durchtreten, nur weil der Bolide nur 90 PS hat.
Abgesehen davon kann man mit jedem modernen PKW das Geschwindigkeitslimit auf Überlandstraßen um das 1,5-fache überschreiten, so untermotorsiert kann die Kiste gar nicht sein. Es dauert einfach nur länger, bis er auf vmax ist.
Und genau der Effekt der viel schnelleren Beschleunigung, z.B. aus der Kurve heraus, Lastverlagerung, Unter- bzw. Übersteuern macht den Unterschied aus, nicht die Vmax.
Es fängt ja schon einmal damit an, dass es hier genügend Poster gibt, die auch noch Mitleid mit dem Täter haben. Das ist ja eine weitverbreitete Meinung, solche Taten fast zu entschuldigen von "ist euch noch nie ein Fehler passiert?" bis "der tut mir auch leid, hat ja zwei Menschen auf dem Gewissen".
Da muss man einmal anfangen, der muss in seinem Dorf der absolut letzte Dreck sein und nicht der arme Bub, dem einmal ein Missgeschick passiert ist und wo die Verwandten der Opfer um Milde bitten (wie bei der Carsurfing-Geschichte).
Und dann gehört halt auch die Frequenz der Geschwindigkeitskontrollen massiv erhöht, aber da sieht man ja auch oft bei der Exekutive unterschwellige Bewunderung solchen "Helden" gegenüber.
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