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Innsbruck - Der am Dienstag nach rund einer Woche aus einer Gletscherspalte in Tirol geborgene Urlauber aus Bayern muss vorerst zur Beobachtung noch auf der Intensivstation bleiben. Wie es am Mittwoch aus der Universitätsklinik Innsbruck hieß, gehe es dem Mann - "für das was er erlebt hat" - den Umständen entsprechend gut. Möglicherweise habe sich der Alpinist bei seinem 20 Meter-Sturz Brüche zugezogen. Dies müsse erst in Computertomographieuntersuchungen (CT) in den nächsten Tagen abgeklärt werden.
Der aus Franken stammende Bayer sei "extrem erschöpft", wie seine Ärzte berichteten. Durch den Genuss von Gletscherwasser, das keine Elektrolyten enthalte, könnte es zu einer Nierenschädigung gekommen sein, was ebenfalls noch abgeklärt werden müsse. Der einzige Proviant sei Schokolade gewesen, die der 70-Jährige sehr diszipliniert rationiert und so auf seine Zeit im "Ewigen Eis" aufgeteilt habe.
Nach eigenen Angaben soll der Deutsche vor rund einer Woche vom Westfalenhaus in den Stubaier Alpen gestartet sein. Laut Alpinpolizei hatte der Tourist mehrere Schürfwunden unter anderem am Kopf, die er sich offenbar vor mehreren Tagen zugezogen hatte. Er dürfte in rund 3.000 Metern Höhe auf einer Schneebrücke eingebrochen und rund 20 Meter abgestürzt sein. Er habe zwar keine Steigeisen gehabt, sei aber gut ausgerüstet gewesen. Außerdem habe er genug Flüssigkeit zum Trinken dabei gehabt, hieß es. Der abgeseilte Alpinpolizist fand den Verunglückten auf dessen Rucksack sitzend vor.
Gehört wurden die Schreie von einer dreiköpfigen deutschen Gruppe. Sie konnte den Verunglückten zwar nicht sehen, verständigte aber die Leitstelle und setzte so die Rettungskette in Gang. (APA, 15.8.2012)
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macht ein Festmahl aus diesem Patienten, der möglicherweise privat zusatzversichert ist. Er ist in Bayern beheimatet, einen Katzensprung entfernt!
Bei welchem GKK-versicherten Patienten würde man eine CT-Untersuchung anordnen, um nach allfälligen Brüchen zu suchen? Der schon diagnostizierte Hüftenbruch war mit Sicherheit auf einem stinknormalen Röntgenbild zu sehen.
Angesichts der vielen Eigentümlichkeiten an dieser Klinik in den letzten Jahren würde ich an seiner Stelle nichts wie nach Hause wollen.
habe ich keinen Einblick in die Patientenakte, da liegen Sie vollkommen richtig. ;o)
Die ersten Berichte über den Vorfall erzählten aber von Ärzten, die über den Zustand des Verunglückten ganz und gar "verblüfft" waren. Inzwischen, über das medizinisch/geschäftliche Potenzial des "Falls" einsichtig geworden, drückt man sich, zweckdienlich, wesentlich zurückhaltender aus (" "für das was er erlebt hat" - den Umständen entsprechend gut ").
Ganzkörper-CT ist auf Unfallstationen mitterweile so gut wie Standard, egal ob Zusatzversichert oder nicht!
Wenn der Verunfallte noch intensivmedizinisch betreut werden muss, ist es nicht ganz so einfach den Patienten ins Heimatkrankenhaus zu schupfen.
(Da wäre der Transport uU sogar teurer als noch ein, zwei Tage Intensivastation)
Würden Sie auch so schimpfen wenns um einen Österreicher geht?
dieses gesudere.. ich halts nicht aus!
Wenn man die langen Wartezeiten für "planbare" CT-Untersuchungen betrachtet, wird klar, dass diese teuren Geräte nicht in jeder Ecke stehen.
Selbstverständlich soll der Patient die bestmögliche Versorgung bekommen. Diese war mit Sicherheit auch in seiner Heimat verfügbar. Ich bin davon ausgegangen, dass er privatversichert ist (in D üblich), und habe die Vermutung aufgestellt, dass die Tiroler Ärzte deswegen aus dem Fall ein "Festmahl" gemacht haben. Am Tag nach diesem Artikel war er schon auf einer Normalstation und einen weiteren Tag später in seine Heimat überstellt. Ein Rettungstransport von Innsbruck nach Bayern (bei kontinuierlicher Zufuhr von elektrolytenhaltiger Flüßigkeit) kommt garantiert billiger als mehrtägige IC-Pflege.
"Ganzkörper-CT ist auf Unfallstationen mitterweile so gut wie Standard, egal ob Zusatzversichert oder nicht!"
Das stimmt sicher nicht. Hatte nach 3 Motorradunfällen in keinem der 3 Unfallspitäler ein Ganzkörper- oder sonst ein CT obwohl einiges gebrochen war.
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