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In einer Zeugenaussage beim Prozess zwischen Apple und Samsung hat eine Samsung-Designerin beteuert, dass sie Apple-Icons definitiv nicht kopiert hätte.
Direkt aus dem Gerichtssaal berichtete AllThingsD, dass Jeeyuen Wang zudem aussagte, dass beim Icon der Telefon-App mehrere Designs in Erwägung gezogen worden wären. Man habe sich schlussendlich aber für ein klassisches Telefon entschieden, weil das bei den Usern den besten Anklang fand. Alle Designer würden einfache Icons kreieren wollen, um die User nicht zu verwirren, so die Samsung-Mitarbeiterin. Wang war die erste in einer Reihe von Samsung-Executives, die am Dienstag vor Gericht aussagen musste.
Wang sagte weiter, dass sie während der Entwicklung des Galaxy SI maximal zwei oder drei Stunden pro Tag geschlafen hätte. Die Designerin hat vor kurzer Zeit ein Kind bekommen, könne es aber aufgrund der Beanspruchung in der Arbeit nicht regelmäßig stillen.
Samsungs Strategie im Prozess ist es, dem Gericht zu zeigen, dass Apple nicht im Besitz gewisser Patente sein dürfte und deshalb Samsung keine Patentverletzungen begangen hätte. Zudem hat Samsung auch gegengeklagt und behauptet, Apple hätte ebenso Patente von Samsung verletzt. (red, derStandard.at, 15.8.2012)
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Keine Zeit zum regelmäßigen Stillen?
Wahrscheinlich das Kind am Schreibtisch zur Welt gebracht, um Zeit zu sparen?
H A L L O ? ? ?
Wie gehen die mit ihren Mitarbeitern um ??
Komisch. In den internen Dokumenten von Samsung zum Icon-Design sieht man mehr icons aus iOS und Mac OS X als sonstwas. Zur Unterstützung der Samsung-Designer wird auch gleich ein link zu den Apple Icon Design Richtlinien beigefügt. Ich fürchte, die Frau lügt.
http://www.scribd.com/doc/10290... con-Design
Zunächst, Danke für den Link, ist immer spannend einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können.
Allerdings ist die Kritik ungerechtfertigt: Das Dokument bespricht die Design-Startegie für die Icons, und featured dazu die größten Player im Markt bzw. Firmen, die für ein gutes Beispiel abgeben. (Apple, Adobe, Microsoft, Android)
Das Ding ist für Management, nicht für Designer. Hier wird nichts entschieden, nur die grobe Richtung festgelegt und die Idee dahinter erklärt.
der zweite wird mit höchster Wahrscheinlichkeit eine ähnliche Kurve wie der erste Beschreiben - hat nun der zweite die erste kopiert?
Beim Design von Smartphones gibt's nun mal nur die grobe Richtung mit großem Display und Touch-Screen.
und Apple war nun mal bei weitem nicht das erste Handy mit Touchscreen - da hätte HTC viel eher das Rennen mit ihrem MDA machen können, aber die Rechtsabteilung bei HTC steht wohl nicht so im Vordergrund wie bei Apple :/
produktdesigner können, wenn man sie lässt, ein produkt entwerfen, dass sich durch eigene vorzüge auszeichnet und sich vom mitbewerb abhebt. das ist ihr beruf.
nokia diene hier als beispiel, da besteht null verwechslungsgefahr. die haben sich die mühe gemacht, eine völlig eigene produktsprache für smartphones zu entwickeln, die ästhetisch alleinstellend und auch sinnvoll ist - der farbige rahmen ist visuell markant und schützt das gerät.
man muss also keine rein minimale produktsprache verwenden, aber selbst wenn man es tut, kann man sich abheben - sony etwa hat bereits vor jahren die horizontale materialteilung als markenmerkmal etabliert, zusammen mit strengen linien, schärferen winkeln und schmalem rahmen. verwechslung passiert nicht.
würde ich nur noch Mist produzieren...
Wenn sowas verlangt - ahemm - erwartet wird, sollte man kündigen. Oder gibt es Leute, die davon ausgehen, dass jemand auch nur 2 Wochen so arbeiten kann, ohne mehr Kosten für das Unternehmen zu verursachen, als er je damit reinspielen kann?
ist die Qualität des gelieferten dann entsprechend. Und ich bin auch aus der IT und ich habe sowas auch verbrochen. Das hat nix mit Mimi zu tun sondern ist von wem immer einfach verantwortungslos. So, wie keiner nach zehn Stunden noch einen vollbesetzten Bus steuern soll, soll auch keiner nach zehn Stunden noch an einer wie auch immer kritischen Software arbeiten. Die Folgekosten (Bug-fixing, miese Architektur mit entsprechenden Folgen, etc.) sind einfach zu hoch.
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