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Wien - Die Hypo Alpe Adria Österreich wird vor dem beabsichtigten Verkauf gerade neu aufgestellt. Die Österreich-Bank wird jetzt um großvolumige und öffentliche Finanzierungen, letzte Auslandsgeschäfte und einige faule Kreditpositionen erleichtert. Dazu werden Vermögensteile und Sparten über rund 1,98 Mrd. Euro herausgelöst und von der Mutter "Hypo Alpe Adria Bank International" übernommen. Die Hypo berichtete am Dienstagabend, dass diese mehrfach angekündigte Spaltung des Österreich-Geschäfts genehmigt wurde.
Letzten Freitag gab es das Hauptversammlungs-Okay. Auch die Zustimmung der Ex-Hypo-Mehrheitseigentümerin BayernLB liegt vor. Am Dienstag, sei der erforderliche Bescheid mit der Genehmigung der Finanzmarktaufsicht (FMA) zugestellt worden.
Die Hypo Alpe Adria Bank AG (Österreich) hatte vor der Spaltung 5,8 Mrd. Euro Bilanzsumme, danach werden es rund 2 Milliarden weniger sein. Die technische Umsetzung soll im September erfolgen, sagte ein Sprecher, dann rückwirkend per Ende 2011.
Die um nicht-strategische Assets und Geschäftssparten erleichterte und künftig nur mehr regional tätige Österreich-Bank sei dann fertig restrukturiert, hieß es heute Abend. Damit könne der Verkaufsprozess neu gestartet werden. Es sei jetzt eine andere Bank als jene, die voriges Jahr ausgelobt worden war. In der Gruppe ist von einem "Rucksack" die Rede, der an die Hypo International übertragen werde.
Mit der Spaltung ist auch die vorzeitig Kündigung zugehöriger Ergänzungskapitalanleihen verbunden, wie es in einer ad-hod-Mitteilung weiter hieß. Die Österreich-Bank hat zwei Ergänzungskapitalinstrumente (fällig 2015 und 2017) zu jeweils 20 Mio. Euro Nominale emittiert. Die Zeichner bekommen ihre Zinsansprüche entsprechend abgegolten.
Neben der Österreich-Bank will die Hypo Alpe Adria Gruppe, seit Ende 2009 notverstaatlicht, auch die Italien-Tochter sowie ihre Südosteuropa-Banken verkaufen. Die Rezession auf dem Balkan dürfte diese Verkaufspläne allerdings bremsen. (APA, 14.8.2012)
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Wer bei einer Bank Geld anlegt, der muss ein gewisses Risiko tragen. In diesem Fall wird das Risiko ausschließlich auf den Steuerzahler abgewälzt, die Einlagensicherung nicht einmal ansatzweise in die Sanierung eingebunden.
Das bitte ist nicht richtig. Die Einlagensicherung der Banken muss in diesem Fall ihren Beitrag leisten. Wie hoch der ist ist Verhandlungssache. Die andere Variante ist, dass das Risiko dort bleibt, wo es hingehört. Man wartet halt dann auf den Schadensfall.
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