EZB-Chef versetzt Anleger in Kauflaune

14. August 2012, 17:59

Die Aussicht auf ein stärkeres Eingreifen der EZB lockt die wieder risikofreudigeren Investoren an die Aktienmärkte zurück

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 41
1 2
Dieser EZB-Chef versetzt mich ganz woanders hin!

Nämlich in das Gruselkabinett der hundert Todsünden einer Währung. Dieses kurz aufflackern der Märkte, dieses hirnlose und dumme Retten der Staaten und Banken hat doch nur zur Folge, dass kurzfristig Zeit gewonnen wird, jedoch die Schulden in das unermessliche steigen!

Unsere Enkel werden diesen Mist auszubaden haben!

Wir müssen verdammt noch einmal ehrlich sein und nüchtern und ohne idiologisches Geschwätz zugeben, dieser Euro, diese Währungsunion ist gescheitert! Punkt!

Enweder gehen wir aus der Haftungs und Schuldenunion (Staaten können und dürfen Pleite gehen), oder wir erhalten wieder (übrigens keine Schande, funktioniert!) unsere eigene Währung.

Alles andere führt in den Untergang! Gebt diesen Eurofürsten endlich den Laufpass!

Ein Wirtschaftssystem, das in seinen Wurzeln krankt

Wäre es für ein Land wünschenswert, von Katastrophen, Seuchen und Krankheiten verschont zu bleiben? Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, keineswegs! Denn alles, was Kosten verursacht, bedeutet gleichzeitig auch Wachstum. Woher das Geld kommt, das ist erst die zweite Frage. Diese brutale Voraussetzung, je mehr Schaden, desto mehr Geschäft, begleitet von der unabdingbaren Notwendigkeit, sich immer tiefer zu verschulden, hat unsere Zivilisation dahin gebracht, wo sie heute ist.,.

http://www.theintelligence.de/index.php... rankt.html

motto der ezb - durch gelddrucken werden alle reich

eher:

durch gelddrucken werden die reichen reicher.

noch besser durch gelddrucken werden sehr viele arm - auch viele reiche

Und warum wollen die keine Kunden wenn sie US-Amis, Australier, Juden und Japaner sind?

Also, das ist schon ziemlich diskreminierend. Chinesen ja, Japaner nein - was soll denn das?

"Demnach glauben 15 Prozent der Befragten, dass sich die Weltwirtschaft in den kommenden zwölf Monaten erholen wird. Bei der letzten Umfrage im Juli hatte noch eine ähnlich große Gruppe - 13 Prozent - auf eine Verdüsterung der Konjunkturaussichten getippt."

Aussageloser geht's nicht mehr.

Draghi wird nicht liefern können

Die Enttäuschung wird groß sein.
Der Euro wird fallen, die Börsen noch mehr.

"Wird" sollte ich vielleicht besser mit "wird wahrscheinlich" ersetzen.

Als wenn die Zentralbanken irgendein Interesse hätten, die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen.

Oder wäre es schon jemals vorgekommen, dass sich der Grund um seine Auswirkungen schert?

Hedgefonds kapitulieren: Europas Börsen werden die Rally fortsetzen

Hedgefonds lösen eilig ihre Wetten gegen europäische Aktien auf. Eine derartige Entwicklung gab's zuletzt im April 2009, danach folgte eine steile Rally.

http://bit.ly/PT2DuD

und ein noch steilerer absturz

das weltfinanzsystem ist am ende. den euro wird es wohl noch vor dem dollar zerlegen. dafür werden juncker und co sicher sorgen. 19 erfolglose euro krisengipfel und immer mehr länder tummeln sich unter diversen rettungsschirmen.

Die Stagflation kommt

Wer erzählt da was, wenn man die Lebensmittel-, Energie-, Verkehrsausgaben so ansieht.
Ein paar Dürren, Überschwemmungen und Spekulationen dazu und auch billigst mit Ablaufdatum produzierte Güter werden nur mehr schwer loszukriegen sein.
Am Ende hat der gewonnen, der noch einen Sack Kartoffel/Erdäpfel im Keller hat.

Ich werde nochein paar kg Erdäpfel in meinem alten Erdkeller einlagern, zusätzlich zum Gold.

wo ist den dein alter erdkeller?

dann komm' ich mal auf besuch...

Das Gold lagert natürlich sicher im EU- Ausland ;-)
und nicht im Erdkeller. Da finden Sie dann nur die Erdäpfel und ein paar Flaschen Wein.

Sicher im EU-Ausland?

Nun ja, Gold riechen die Spürhunde noch nicht, glaub ich mal. Aber im Fall des Falles war es das mit dem Schengenraum, und Zöllner gibt es schnell wieder, sucht ja jeder Bankster einen sicheren Posten zum Wohle des Staates und zu seinem eigenen. Jedenfalls würde mir Gold im Ausland (vielleicht im Fall einer echten Krise schwer erreichbar ... und wenn es jemand anderer "findet" erst ...) nicht unbedingt guten Schlaf bescheren, und wie wir alle wissen, zählt am Ende nur die Gesundheit. Erdäpfel und guter Wein im Keller sind so gesehen fast beruhigender :)

Nein, am Ende kann im jetzigen System immer nur die Bank gewinnen. Wer die Kontrolle über die Geldmenge hat, hat die absolute Macht.

Sie können noch so viele Kartoffeln im Keller haben. Ist die im Umlauf befindliche Geldmenge so gering, dass niemand welches hat, um ihnen ihre Erdfrüchte abzukaufen, werden sie an Mangelerscheinungen sterben, da sie selbst ohne Geld nicht an andere Produkte rankommen.

Tauschwirtschaft

ja, wieder in Trauben am Waggon hängen zu den "Hamsterfahrten" und der Bauer ist König.
Na gut, man kann ihm dafür ein wenig selbstgepanschten "Diesel" für den Traktor mitbringen, neben dem Familienschmuck ... ach nein, diese Zeiten sind vorbei, oder kommen sie wieder?

So schnell bekommt man keine Mangelerscheinungen. Man kann auch Brotgetreide bunkern (Achtung vor den Mäusen) und eine Getreidemühle anschaffen.

gegen die mäuse helfen glasgebinde,

diese sollte man also schon vorher einbunkern, solange sie noch erhältlich sind.

Zurück

Zum Tauschhandel ;)

Tauschhandel = Schwarzhandel
Oder wie berechnet man dabei die USt?

Umsatzsteuer bei Tauschhandel, auch grenzüberschreitend

... ist das Mit-Durchfüttern einiger hungriger Zöllner (die auch eine Familie ernähren müssen und schon zu lang kein Gehalt mehr bekommen haben) etc., also kein Problem für den der's hat.

vorwärts

zur solidar-ökonomie: http://www.solidarische-oekonomie.at/

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 41
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.