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Schummeln, Plagiieren und Fälschen an Universitäten sind in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die öffentlich gewordenen Plagiatsfälle von Politikern ein Dauerthema. Eine deutsche Studie hat nun erhoben, wie weit verbreitetet Schummeln an den deutschen Hochschulen ist. 79 Prozent aller Studierenden haben innerhalb eines Semesters mindestens einmal geschummelt, knapp 20 Prozent haben zumindest einmal ein Plagiat abgegeben. Das berichtet das Magazin "ZEIT Campus", dem die Studie vorliegt.
Meist bleibt das Plagiieren ohne Konsequenzen, 94 Prozent der Plagiate bleiben unentdeckt. Fast ein Drittel der Naturwissenschaftler und Mediziner fälscht oder erfindet Messergebnisse, 37 Prozent aller befragten Studierenden schreiben Prüfungen vom Sitznachbarn ab. Besonders hoch ist die Zahl bei Medizinern. Hier schielen zwei Drittel auf den Prüfungsbogen des Sitznachbarn.
Die Studie wurde zwischen 2009 und 2012 von Soziologen der Universität Bielefeld und der Universität Würzburg durchgeführt, in mehreren Wellen wurden 2.000 bis 6.000 Studierende und 1.400 Dozenten befragt. (red, derStandard.at, 14.8.2012)
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weiter unten hat jemand sinngemäß geschrieben: "man ist nicht wegen der scheine auf der uni." naja, meine erfarung zeigt sehr deutlich, das 80% der studentInnen genau wegen dieser scheine auf der uni sind. in ÖSTERREICH zählen abschlüsse/zeugnisse/kontakte, was man schlussendlich wirklich kann, ist nebensache. das ist traurig, aber realität.
wenn man wirklich was lernen möchte, bieten sich die meisten unis dafür sehr gut an. ich sage aber auch, wenn sich einer durch's studium schummelt, nehm ich's ihm/ihr auch nicht übel. denn schummeln ist überall, also auch auf der uni, erlaubt, wichtig ist nur, sich nicht erwischen zu lassen
Ich hab in der Oberstufe leidenschaftlich gern und mit größter Kreativität Schummelzettel für uninteressante Fächer wie Musik oder Reli geschrieben. Aber wenn man das auf der Uni noch nötig hat, in dem Studium das man sich selbst ausgesucht hat, dann hat man dort absolut nichts verloren.
nach der schule nicht mehr geschummelt. der aufwand ist mir bei aufsicht, zufälliger platzzuweisung und 2 bis 6 testgruppen zu groß.
außer man nennt auf tutoren hören, die mit vollem wissen des prüfers ein paar fakten beim der mündlichen prüfung einsagen schummeln
Schummel in Maschinenbau oder Elektrotechnik ist extrem schwierig bis unmöglich.
Bei meinem Wirtschaftsrechtstudium war das einfacher, habe jedoch nie geschummelt. Mich hat es immer geärgert, wenn Leute sogar mit den Smartphones geschummelt haben.
Manche Leute verstehen nicht, dass man nicht wegen den "Scheinen" auf der Uni ist.
Mitten in der Prüfung die Prüfungsbogen mit einer Kollegin gewechselt und ihr Korrekturzeichen an den Rand gesetzt, während Sie versucht hat, zu entziffern, was ich gekritzelt hatte.
Die war während der Vorbereitungszeit mit Opiat vollgepumpt und konnte daher sehr schlecht lernen. Mehr als zwei Stunden/Tag ohne Schmerzmittel hat sie nicht ausgehalten, mit Opium im Blut will der Lernstoff aber nicht ins Hirn.
Wieso soll so etwas im Maschinenbau unmöglich sein? Gibt es nur mündliche Prüfungen? Dann glaube ich es, sonst nicht.
Na gut, das traf auf die entsprechende Prüfung nicht zu. Die war vom Stoff her ziemlich pipifax, hätte man auch in 30 oder 40 statt der vorgegebenen 50 Minuten schaffen können (wenn man nicht völlig zugedröhnt ist).
da ist schummeln auch das um und auf...
man sollte effektives Schummeln als Pflichtfach einführen, damit die gutmütigen Ehrlichen in der Wirtschaft auch eine bessere Chance haben nach oben zu kommen wie schummelnde Ellbogen Karrieremenschen
;)
es kann doch nicht sein, was nicht sein darf. und natürlich finden sich hier genügend blinde und heuchler, die diese altbekannte tatsache menschlichen verhaltens bestreiten. man könnte dabei doch einiges vom akademischen glanz verlieren!
man kann es den 99% nicht vorwerfen, dass sie studieren, weil sie es müssen, um gute jobs zu bekommen, und nicht weil sie an wissenschaftlichen arbeiten interessiert sind!
Plagiat abgeben mag funktionieren, aber bei einer Prüfung schummeln?
2 Kontrolleure gehen ständig durch die Reihen der vielleicht 50 zu Prüfenden, dazu 2 Überwachungskameras. Mitnahme von Essen/Trinken, Taschen, Jacken, Papier, etc. an seinen von der Prüfungsaufsicht direkt vor der Prüfung zugewiesenen Sitzplatz ist sowieso strengstens verboten. Wenn man überhaupt einen Taschenrechner bei mathematischen Prüfungen mitnehmen darf, dann nur einen nichtprogrammierbaren.
Zum Nachbarn hinüberschauen wäre sehr auffällig, bis zum vorne Sitzenden zu sehen, dazu braucht man ausgezeichnete Augen und das Glück, dass dieser zufällig genau dieselbe Frage beantwortet, und dazu auch noch richtig.
Ja dient aber meist der Abschreckung und wirkt auch. Sobald laufend jemand durchgeht ist die Angst vorm erwischt werden natürlich größer was die meisten auch abhält. Weiters wird halt besonders am Anfang ermahnt wenn jemand einen kleinen Blick riskiert. Zumindest bei uns wars aber so, dass bei den großen Prüfungen (BWL) dann halt beim abgeben verglichen und/oder noch schnell abgeschrieben oder/und ein Zettel usw. rausgekramt wurde. Bei 100 Personen im Hörsall ists dann Schluss mit der Übersicht wenn die Hälfte aufsteht und nach vorne geht..
Hab aber auch schon erlebt wo Aufsichtspersonen bewusst weg geschaut haben, wenn jemand offensichtlich ein Buch am Schoß hatte oder einige Zettel im Kodex oder in der Formelsammlung.
naja, ich habe auch schon Pruefungen erlebt, wo die Studenten ihr Skriptum neben sich oder unter ihrem Tisch hatten, per Handy kommunizierten
Pruefungen laufen ja nicht ueberall so ab wie beschrieben
(eine Aufsicht, die mit dem Handy beschaeftigt ist; alle Sachen mitnehmen zum Platz, ...)
Das wichtigste haben die Autoren dieses Artikels vergessen. Nämlich zu erwähnen wie die Studienautoren ein Plagiat definieren. Die meisten Leute denken bei einem Plagiat an das Kopieren einer ganzen Arbeit aus dem Internet. Die meisten Plagiatsfälle sind aber weit weniger dramatisch und oft völlig unbeabsichtigt. Es kann jedem passieren versehentlich zwei Referenzen zu vertauschen. Streng genommen handelt es sich dann um ein Plagiat.
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