Dank Probetests sind Vorarlberger bei Mediziner-Test besser

Land bietet Unterstützung mit Kursen und Seminaren - 39 Prozent schaffen Prüfung

Vorarlberg reagiert seit 2011 mit einer besonderen Maßnahme auf die Medizin-Aufnahmetests. Das Land bietet eine Hilfestellung für VorarlbergerInnen. Mit Vorbereitungsseminaren, einem Intensivkurs und Probetests sollen so möglichst viele Vorarlberger an einer der drei heimischen Medizin-Universitäten untergebracht werden. Insgesamt 46 VorarlbergerInnen haben laut einer Presseaussendung den Aufnahmetest heuer geschafft, mit einer Zulassungsquote von 39 Prozent liegen die Bewerber aus Vorarlberg über dem Bundesschnitte (29 Prozent).

Vor zwei Jahren lag die Zulassungsquote noch bei 23 Prozent. Der Vorarlberger Gesundheitslandesrat Christian Bernhard: "Längerfristig können wir einem Ärztemangel nur dadurch vorbeugend entgegentreten, wenn sich eine ausreichende Zahl an jungen Menschen für diesen Berufsweg entscheidet." (red, derStandard.at, 14.8.2012)

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Liegt sicher nicht an den jungen Menschen

8145 Personen traten zum EMS-Test an, also reges Interesse am Artzberuf. 1503 wurden zugelassen.Also nur jeder 5 der sich für den Arztberuf entschieden hatte, darf das auch probieren. Das System scheitert also wo anders.

Könnte man diesen Test nicht nur gender-spezifisch auswerten, sondern auch lokal-spezifisch? Dann würde man sich die teuren Vorbereitungsseminare ersparen. :P

Ja, und die Körpergröße und das Gewicht

sollten auch berücksichtigt werden. Dann kommen noch mehr Frauen in das Med-Studium.

Richtig. Ich habe gehört, dass Kinder von Pitztaler Installateuren und der 5. Wiener Bezirk unterdurchschnittlich vertreten sind.

Da muss unbedingt eine Quote her.

Gab es in Wien auch

Zumindest im Jahr 2009 lud das Nawi Wien (bzw das Österreichische Kompetenzzentrum für Didaktik der Chemie) Wiener Maturanten zu einem Probetest - kostenlos.

Begründung: Möglichst viele Wiener sollen an der MedUni Wien studieren.

Dass sich eine gute Vorbereitung auszahlt, ist ja nicht wirklich überraschend...
Wenn man mehr Frauen in der Medizin will könnte man analog zu FIT (Frauen in die Technik), einen GTI Kurs machen (Girls Test Improvement)

Ja was fällt diesen Vorarlbergern denn ein, mitdenken und dann auch noch einer Entwicklung aktiv gegensteuern mit sinnvollen Maßnahmen?

Eindeutig kein Teil von Österreich.

Die trauen sich doch glatt zu denken und das ganz ohne Quote. wow

Vorselektion

Ein Effekt wird allerdings nicht angesprochen: Interessen, die sich vorbereiten und mitkriegen, dass sie diesen Test nicht schaffen, treten womöglich gleich gar nicht mehr an.

Das erhöht natürlich auch die Erfolgsrate von denjenigen, die nach Vorbereitung zum EMS antreten.

Die Gsiberger sind schon immer für den Förderalismus eingetreten.

Ab 2013 gibts dann eh keine EMS in aktueller Form mehr. Aber gut für die Vorarlberger - für das Land hoff ich halt, dass diese dann auch wieder dort hin zurück wollen, sonst nützt diese ganze Förderei auch nichts.

der test muss ja ein feiner schmarrn sein, wenn man sich mit einem probetest das ergebnis verbessern kann.

sehr aussagekraeftig.

Na gut... man kann sich vorbereiten.

In wie weit das den Test verfälschen sollte ist mir aber nicht schlüssig. Schließlich ist Lernmotivation eine der bedeutensten Merkmale, die man im Medizinstudium haben sollte.

beste Vorbereitung - Sie sind eine Frau

Und sie haben sich wohl noch nie auf eine Prüfung vorbereitet?

Lernen hilft, auch wenn es anstrengend ist.

Eigentlich deprimierend, daß man sich für einen derartigen Test mit Vorbereitungsseminaren,Intensivkursen und Probetests vollstrebern muß.
Ich frag mich, wie wir das vor 40 Jahren in Wien eigentlich geschafft haben.

das Vollstrebern

für den EMS bringt nicht allzuviel, am meisten noch eine realistische
Selbsteinschätzung und eine gewisse Vertrautheit mit einem
solchen Typ von Test und der Belastung in einer solchen intensiven
Testsituation.

Ärztemangel...

ja der lässt sich sicher dadurch beheben, dass mehr Vorarlberger Medizin studieren und nicht indem sich die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern verbessern...

Miar

sen efach gschiter...

Autsch. Von einem Vorarlberger zum andern: Das zu lesen tut richtig weh.

Gittas an Gsiberger Dialekt?

A Louschnouar

… des glob i net!

dieser unfaire vorteil der vorarlberger wird natürlich nächstes jahr durch eine bundeslandgerechte testauswertung korrigiert.

vlbg Frau sollte man(n) sein ;)

ich könnte mir vorstellen

dass es bei den vorbereiteten vorarlberger Leuten wenig bis gar keine
geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Erfolgreichen gibt

Ja stimmt, kann ich mir eig auch gut vorstellen..

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